Panorama

Ausgangssperre erweitert Mundschutz wird in der Türkei zur Pflicht

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In der Türkei wurden nach offiziellen Angaben bislang mehr als 20.000 Infektionsfälle registriert.

(Foto: REUTERS)

Die Türkei verschärft die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. In der Öffentlichkeit muss künftig ein Mundschutz getragen werden. Dazu gelten die Ausgangsbeschränkungen nun auch für junge Menschen.

Die Türkei hat wegen der Coronavirus-Pandemie eine Ausgangssperre für junge Menschen verhängt. Ab Mitternacht dürften alle unter 20-Jährigen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in einer Fernsehansprache. Für über 65-Jährige und chronisch Kranke war bereits zuvor eine Ausgangssperre angeordnet worden.

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Zudem wurde für 31 Städte - darunter Istanbul und Ankara - für die kommenden zwei Wochen untersagt, mit Fahrzeugen hinein- oder hinauszufahren. Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen möglich. Ab Samstag ist darüber hinaus das Tragen eines Mundschutzes in Geschäften und auf Märkten verpflichtend.

In der Türkei wurden nach offiziellen Angaben bislang mehr als 20.000 Infektionsfälle registriert, 425 Menschen starben. Mehr als die Hälfte der Infektionsfälle wurden aus der Wirtschaftsmetropole Istanbul mit rund 16 Millionen Einwohnern gemeldet. Istanbuls Bürgermeister Ekrem Imamoglu hat deshalb bereits eine generelle Ausgangssperre gefordert.

Quelle: ntv.de, mba/AFP