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Vor den Augen von Kunden hatte der Täter auf sein Opfer geschossen.
Vor den Augen von Kunden hatte der Täter auf sein Opfer geschossen.(Foto: dpa)
Sonntag, 05. November 2017

Schüsse in Bremer Supermarkt: Mutmaßlicher Todesschütze stellt sich

Am vergangenen Donnerstag geraten zwei Männer in einem Supermarkt in Bremen in Streit, Schüsse fallen. Ein 25-Jähriger stirbt, der Schütze flüchtet vom Tatort. Überraschend taucht der mutmaßliche Täter nun bei der Polizei auf.

Nach den tödlichen Schüssen in einem Supermarkt in Bremen hat sich der mutmaßliche Täter der Polizei gestellt. Der 30 Jahre alte Mann sei am Sonntagnachmittag mit seinem Anwalt auf einem Polizeirevier in der Innenstadt erschienen, teilten die Beamten mit.

Spezialkräfte der Polizei hätten ihn sofort festgenommen. Gegen den Mann, der nach der Tat geflohen war, lag ein Haftbefehl wegen Mordes vor. Zu den Vorwürfen habe er geschwiegen, hieß es.

Der Mann gilt laut Polizei als dringend tatverdächtig, am Donnerstag auf einen 25-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen geschossen zu haben. Der junge Mann war kurz nach dem Angriff seinen Verletzungen erlegen. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Schütze und das Opfer kannten. Auch die Oberstaatsanwaltschaft hatte bereits kurz nach der Tat bestätigt, was auch Zeugen gegenüber Medien geäußert hatten: "Der Täter hat sein Opfer zielgerichtet aufgesucht. Beide kannten sich."

Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Ermittler aus. Der Tatverdächtige sitzt laut Polizei in Untersuchungshaft. Der Supermarkt liegt direkt an einem Wohngebiet im Bremer Stadtteil Gröpelingen.

Quelle: n-tv.de

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