Panorama

Tote und Verletzte an Neujahr Nebel löst mehrere Massenkarambolagen aus

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Die Sicht soll auf etlichen Straßen nur wenige Meter betragen haben. (Symbolbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Neujahrsnacht und am frühen Morgen kommt es im Nordwesten Deutschlands zu mehreren schweren Verkehrsunfällen. Dichter Nebel führte auf den Straßen zu Massencrashs mit bis zu 18 Autos. Dabei sterben mehrere Menschen, weitere schweben in Lebensgefahr.

Dichter Nebel hat am frühen Neujahrsmorgen auf mehreren Straßen im Nordwesten Deutschlands mehrere Autounfälle ausgelöst. Vor allem in Niedersachsen gab es mehrere Massenkarambolagen. Bei Wildeshausen im niedersächsischen Landeskreis Oldenburg endet eine von ihnen tödlich: 15 Fahrzeuge krachten bei dichtem Nebel auf der A1 ineinander, meldet Radio Bremen. Zwei Menschen starben, mindestens acht weitere wurden verletzt. Mehrere von ihnen schweben in Lebensgefahr.

Die Polizei ermittelt zur Stunde, was genau gegen ein Uhr zu der Massenkarambolage geführt hatte. Wie lang die Autobahn gesperrt bleibt, kann die Polizei noch nicht sagen. Offenbar wurden auch Unfallzeugen von nachfolgenden Wagen überrollt, nachdem sie aus ihren Autos ausgestiegen waren.

Ebenfalls in Niedersachsen fuhr ein Auto in eine Personengruppe und verletzte eine 80-Jährige Frau tödlich. Das Unglück geschah in Rehden, wie die Polizei Oldenburg mitteilte. Zum Unglückszeitpunkt habe starker Nebel geherrscht. Ob die Personengruppe auf der Straße gegangen war oder die Straße zu einem ungünstigen Zeitpunkt überqueren wollte, steht bislang nicht fest, sagte der Sprecher.

Massencrash mit 18 Autos

In Aurich, im Nordwesten Niedersachsens wurde eine Frau tödlich verletzt. Der Wagen, in dem die Frau saß, sei in einer leichten Rechtskurve von der Straße abgekommen und in den Graben gefahren. Die Fahrerseite und das Dach des Wagens wurden demnach völlig zerstört. Die Frau wurde aus dem Auto geschleudert. Die Polizei konnte zunächst nicht sicher sagen, ob die Frau alleine in dem Auto war. Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, war die Straße durch Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt leicht rutschig. Ob die Glätte Unfallursache war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden.

Auf der A3 bei Duisburg gab es eine Karambolage mit bis zu 18 Autos. Vier Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Die Autobahn war beim Kreuz Kaiserberg zunächst in beiden Richtungen voll gesperrt.

Fast zeitgleich krachte es in der Nacht auch auf der A42 zwischen Bottrop und Oberhausen. Dort fuhren zwei Autos im Nebel aufeinander auf. Neun Menschen erlitten Verletzungen, einer von ihnen wurde laut Feuerwehr schwer verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Zur Unfallzeit soll die Sichtweite nur etwa fünf Meter betragen haben. Die A42 war zeitweise voll gesperrt, wurde später aber wieder frei gegeben.

Quelle: ntv.de, vmi/dpa