Panorama

32-Jährige in LebensgefahrÖsterreich: Wingsuit-Springerinnen kollidieren in der Luft

09.05.2026, 20:47 Uhr
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Die verwendeten Fallschirme der Frauen wurden von der Polizei sichergestellt. (Foto: IMAGO/Daniel Scharinger)

In Österreich springen mehrere Wingsuit-Piloten planmäßig aus einem Flugzeug. Doch in der Luft stoßen zwei Frauen aus der Gruppe mit hoher Geschwindigkeit zusammen. Nach der Kollision schwebt eine von ihnen in Lebensgefahr.

Bei einem Wingsuit-Sprung in Österreich sind zwei Frauen schwer verletzt worden. Sie seien in Hohenems im Bundesland Vorarlberg in der Luft kollidiert und abgestürzt, teilte die österreichische Polizei mit. Eine von ihnen schwebt demnach in Lebensgefahr.

Den Angaben nach waren die beiden Frauen, eine 32-jährige Schweizerin und eine 48-jährige Deutsche, mit 13 weiteren Fallschirmspringern unterwegs. Die 32-Jährige soll bei dem Sprung in einer Rechtskurve mit der 48-Jährigen zusammengestoßen sein, die sich von hinten "mit hoher Geschwindigkeit" genähert habe.

Bei dem Zusammenstoß habe die 32-Jährige das Bewusstsein verloren. Da sie ihren Fallschirm zum Landen nicht mehr selbst öffnen konnte, habe sich die automatische Schirmöffnung ausgelöst. Im Sinkflug habe sie eine Hochspannungsleitung berührt und sei in den Alten Rhein gestürzt. Zwei Schwimmer brachten die Frau ans Ufer, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurde. Laut Polizei verletzte sie sich lebensgefährlich.

Die 48-Jährige habe nach der Kollision kurzzeitig das Bewusstsein verloren, teilte die Polizei mit. Sie habe ihren Fallschirm zwar noch selbst auslösen, aber nicht mehr sicher landen können. Auch sie habe eine Hochspannungsleitung gestreift. Die Frau sei aus etwa zehn Metern Höhe auf den Boden geprallt und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Die verwendeten Fallschirme der Wingsuit-Springerinnen wurden sichergestellt. Die Gruppe sprang laut Polizei in rund 4000 Metern Höhe aus einem Flugzeug. Nach dem Unfall seien die beiden Frauen nur bedingt ansprechbar gewesen und hätten keine Angaben zum Hergang machen können.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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