Panorama

"Die Drogen kamen aus Kolumbien" Polizei macht "historischen" Kokain-Fund

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Über das Ziel des "weißen Goldes" können die Behörden nur mutmaßen.

(Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa)

Der Polizei in Ecuador ist ein Schlag gegen den Kokainhandel gelungen und das sogar mit einem Rekordfund: Mehrere Tonnen Kokain entdecken die Behörden in einem Geschäft. Die Einsatzkräfte kennen den Fundort bereits aus einem früheren Einsatz.

Die Polizei in Ecuador hat eine Rekordmenge Kokain sichergestellt. Innenministerin Alexandra Vela sprach in der Küstenstadt Guayaquil, wo die Drogen gefunden wurden, von einem "historischen" Polizeieinsatz. Mit 9,6 Tonnen handle sich um den größten Drogenfund der ecuadorianischen Anit-Drogen-Behörden jemals.

"Die Drogen kamen aus Kolumbien", sagte Polizei-Chefin Tanya Varela. Sie seien vermutlich für den Transport nach Mexiko oder in die USA bestimmt.

Das Kokain war demnach in einem Geschäft zum Verkauf von Wasser versteckt. Dort stießen die Beamten zudem auf Schusswaffen und rund 2.800 Schuss Munition. Zwei Menschen wurden festgenommen. Am selben Ort hatten die Behörden bereits im Juli 500 Kilo Kokain gefunden und fünf Menschen festgenommen.

Vergangenes Jahr stellte die ecuadorianische Anti-Drogen-Polizei eine Rekordmenge von insgesamt 128 Tonnen Drogen sicher. Nach offiziellen Zahlen war die Höchstmarke, die bis dahin innerhalb eines Jahres sichergestellten 110 Tonnen im Jahr 2016 gewesen.

Quelle: ntv.de, jru/AFP

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