Panorama

Kleinstadt in Aufregung Polizei warnt vor entflohener Riesenschlange

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Pythons umschlingen ihre Beute zum Töten (Symbolbild).

(Foto: imago images/Clément Philippe)

In Haldensleben büxt eine drei Meter lange Würgeschlange aus und treibt sich nun wahrscheinlich in der Gegend um die Stadt in Sachsen-Anhalt herum. Die Bevölkerung ist zur Vorsicht angehalten. Noch herrscht Unklarheit darüber, wie man den Python wieder einfangen will.

Die Polizei in Sachsen-Anhalt sucht nach einem etwa drei Meter langen grünen Python. Am Samstag sei das Fehlen der privat gehaltenen Würgeschlange in der Stadt Haldensleben aufgefallen, teilte die Polizei mit. Auch am Morgen fehlte noch jede Spur von dem Kriechtier, wie ein Polizeisprecher sagte. Wer die Schlange sehe, solle unbedingt Abstand halten und die Polizei rufen.

Der Halter des Pythons sei derzeit in medizinischer Behandlung, das habe das Tier offenbar zur Flucht genutzt. Die Schlange halte sich vermutlich noch im Stadtgebiet oder in angrenzenden Gemeinden auf. Wie genau die Polizei den Python wieder einfangen will, war am Morgen noch unklar. Die Tiernotrettung habe unter anderem vorgeschlagen, das Tier mit einem CO2-Feuerlöscher herunter zu kühlen, sagte der Sprecher.

Schlangen sind wechselwarme Tiere, die sich bei niedrigeren Temperaturen nur langsam bewegen können. Am Sonntag erwartete der Deutsche Wetterdienst in der Gegend allerdings warmes Wetter mit Temperaturen um die 28 Grad. Pythons leben normalerweise in Afrika, Asien sowie in Australien. Sie umschlingen ihre Beute zum Töten.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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