Panorama

Lebensgefahr im ICE Polizei warnt vor manipulierten Steckern

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Zwischen zwei Sitzen in einem ICE befand sich ein Stecker, dessen Berührung tödlich hätte sein können.

(Foto: imago images/Ralph Peters)

Ein Bahnmitarbeiter macht in einem ICE eine Entdeckung, die ihn stutzig macht: Zwischen zwei Sitzen befindet sich ein Stecker, der dort nicht hingehört. Wer auch immer ihn dort angebracht hat, wollte offenbar andere Menschen verletzen oder töten.

Ein Unbekannter hat in einer Steckdose in einem ICE der Bahn einen auf gefährliche Weise präparierten Stecker platziert. Wie die Bundespolizei mitteilte, hätte eine Berührung aufgrund der angelegten Spannung von 230 Volt akute Lebensgefahr bedeutet. Der Stecker befand sich zwischen zwei Sitzplätzen.

Nach Angaben der Beamten bemerkte ein Bahnmitarbeiter den Stecker am Dienstagnachmittag im Leipziger Hauptbahnhof und informierte die Bundespolizei. Die Enden waren demnach so bearbeitet worden, dass eine Berührung zu schweren Verletzungen geführt hätte. Messungen der Bahn ergaben, dass der Stecker tatsächlich unter Spannung stand.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Versuchs einer gefährlichen Körperverletzung mittels einer sogenannten das Leben gefährdenden Behandlung. Die Beamten warnten zugleich davor, etwaige weitere Stecker zu berühren. Stattdessen solle die Polizei gerufen werden.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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