Panorama

Angreifer tot, Polizist hirntot Polizeikontrolle endet in tödlicher Schießerei

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Ein Anwohner hatte ein verdächtiges Fahrzeug gemeldet, woraufhin die Polizisten eine Kontrolle durchführen wollten.(Symbolbild)

(Foto: imago/Belga)

Zwei belgische Polizisten wollen in Lüttich ein verdächtiges Fahrzeug kontrollieren. Der Fahrer des Wagens eröffnet jedoch plötzlich das Feuer und schießt einem der Beamten in den Kopf.

Bei einer Schießerei in der belgischen Stadt Lüttich sind ein Polizist schwer verletzt und ein Mann getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen kontrollierte der Beamte einen Mann in einem Auto, als dieser plötzlich eine Waffe zog und auf ihn schoss. Ein Kollege des Polizisten erwiderte laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer tödlich. Der Polizist sei nach dem Kopfschuss hirntot, berichtet der Radiosenders RTBF.

Ein Anwohner soll laut RBTF vor dem Vorfall die Polizei gerufen haben, um die Anwesenheit eines verdächtigen Fahrzeugs in seiner Straße zu melden. Darin habe der Täter noch geschlafen als die Polizei eintraf. Bei dem Verdächtigen handelt es um einen 30-Jährigen aus der Region Lüttich. Er ist der Polizei wegen geringfügiger Drogendelikte bekannt, sagte die Staatsanwaltschaft Lüttich.

Lüttichs Bürgermeister Willy Demeyer schrieb auf Twitter, es herrsche große Betroffenheit in der Stadt. Er wolle an diesem Tag das Engagement der diensthabenden Offiziere ehren und "den Mut und das Engagement derer würdigen, die die Menschen in Lüttich und Lüttich schützen und ihnen dienen", schrieb Demeyer weiter.

Quelle: n-tv.de, mba/dpa