Panorama

Mit Messer auf Beamte zugegangen Polizisten erschießen Mann in Hamburg

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Die Polizei hat den Tatort weiträumig abgesperrt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Norden Hamburgs wählen Passanten den Notruf, weil ein Mann Autos beschädigt und die Fahrer mit einem Messer bedroht. Trotz Pfefferspray und Taser können die Beamten den Randalierer nicht stoppen. Als er sich auf die Polizisten zubewegt, fallen plötzlich Schüsse.

Ein Mann ist bei einem Polizeieinsatz in Hamburg-Winterhude von Beamten erschossen worden. Der Unbekannte habe zuvor Autos angehalten, beschädigt und die Fahrer mit einem Messer bedroht, sagte eine Polizeisprecherin. Alarmierte Polizeibeamte hätten zunächst Pfefferspray eingesetzt, zufällig am Tatort eintreffende SEK-Beamte zusätzlich einen Taser. Beides habe nicht gewirkt. Der Mann sei mit dem Messer in der Hand weiter auf die Beamten zugegangen, daraufhin sei geschossen worden. Der Angreifer wurde schwer verletzt und starb trotz des Einsatzes eines Notarztes kurze Zeit später.

"Es ist noch unklar, wie oft und von wem genau geschossen wurde", sagte die Sprecherin. Nach Angaben von mehreren Zeugen habe der zunächst nicht identifizierte Mann "Allahu-Akbar-Rufe" (Gott ist groß) von sich gegeben. Eine extremistische Motivation für sein Verhalten könne nicht ausgeschlossen werden, daher sei neben der Mordkommission auch die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes in die Ermittlungen einbezogen worden. Wie immer in derartigen Fällen, wenn Polizisten von der Dienstwaffe Gebrauch machten, werde auch das Dezernat Interne Ermittlungen (D.I.E.) in die Untersuchungen eingeschaltet.

Der weiträumig abgesperrte Ort des Geschehens sollte noch am Abend mit einem 3D-Scanner untersucht werden, um die Tatabläufe rekonstruieren zu können. Außer dem tödlich verletzten Mann, dessen Identität zunächst nicht feststand, sei niemand verletzt worden, teilte die Polizeisprecherin mit. Mehrere Autos seien von ihm beschädigt worden.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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