Panorama

Weitere Risikogebiete ernannt Reisewarnung für Schweden und Kanada

Ein Fluggast steht vor der Anzeigetafel in der Abflughalle im Terminal 2 am Flughafen Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Finnland ist das einzige skandinavische Land noch unter der 50er-Marke.

(Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild)

Reiserückkehrer aus Schweden und Kanada müssen ab Sonntag erst mal in Quarantäne. Das Robert-Koch-Institut setzt eine Reihe weiterer Regionen auf die Risikoliste und streicht eine Region in Finnland.

Wegen steigender Infektionszahlen hat die Bundesregierung ganz Schweden und ganz Kanada ab Sonntag als Corona-Risikogebiete eingestuft. Zudem wurden am Freitag Regionen in Griechenland, Großbritannien, Norwegen, Lettland, Estland und ein französisches Überseegebiet auf die vom Robert-Koch-Institut geführte Risikoliste gesetzt. Eine Region in Finnland wurde dagegen wieder gestrichen. Das skandinavische Land ist damit das einzige in Europa ohne Risikogebiet.

Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für Urlauber: Sie können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird.

Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen derzeit bis zu 10 Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise davon vorzeitig befreien lassen. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Auch ein Großteil Deutschlands ist nach diesen Kriterien Risikogebiet.

Quelle: ntv.de, csu/dpa

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