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Erster Weltrekord-Maßstab Sachsen kochen halbe Tonne "Leipziger Allerlei"

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Für den Start-Rekord mussten die Köche zuvor ordentlich schnippeln.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Bei vielen ist "Leipziger Allerlei" als Mischgemüse verschrien. Doch neben Karotten, Spargel und Erbsen kommen laut Orginalrezept auch noch Zutaten wie Morcheln, Grießklöße und Flusskrebse hinzu. In Leipzig haben Köche davon mehr als eine halbe Tonne gekocht - und damit einen neuen Maßstab gesetzt.

Etwas "Leipziger Allerlei" gefällig? Genug davon gab es heute in der sächsischen Messestadt: Lokale Gastronomen hatten dort mehr als eine halbe Tonne gekocht - nach Angaben des Rekord-Instituts "die größte Portion, die je gekocht wurde" und damit Maßstab für weitere Weltrekordversuche.

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Mehr als nur Mischgemüse: In ein "Leipziger Allerlei" gehören auch Morcheln, Grießklöße und Flusskrebse.

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"Wir haben 524 Kilogramm 'Leipziger Allerlei' gekocht", sagte Mike Schneider vom Internationalen Kochkunstverein Leipzig als Mitorganisator. Um eine Urkunde zu erhalten, mussten die Köche mindestens 250 Kilogramm herstellen. Diese Bedingung hatte das "Rekord-Institut für Deutschland" gestellt, wie eine Sprecherin zuvor erklärte. Bislang habe es nämlich noch keinen Rekordversuch gegeben. Die Mindestanforderung solle sicherstellen, dass nicht einfach jeder sein Familienessen als Höchstwert angebe.

Für den Start-Rekord mussten die Köche ordentlich schnippeln. In richtiges "Leipziger Allerlei" gehören neben den bekannten Zutaten wie Karotten, Spargel und Erbsen laut traditioneller Rezeptur auch noch Morcheln, Grießklöße und Flusskrebse. "

"Leipziger Allerlei" ist verschrien als Mischgemüse, das stimmt so aber nicht. Eigentlich ist es eher ein Eintopf", sagte Schneider. Seine Mission war beim Rekord auch, das Originalgericht bekannter zu machen. Auf dem Leipziger Marktplatz durften deshalb alle Interessierten die Speise probieren.

Die Organisatoren sammelten im Gegenzug Spenden ein, die an Flutopfer in Westdeutschland gehen sollen. Und wie hat das XXL-"Leipziger Allerlei" geschmeckt? "Ich habe zumindest nichts Negatives gehört", sagte Schneider.

Quelle: ntv.de, jki/dpa

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