Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Schnee und Eiseskälte kommen über das ganze Land

Polarluft breitet sich aus in Deutschland, eiskalte Nächte und Schneefall inklusive. Richtung Wochenende meldet sich aber möglicherweise die Sonne. So oder so gilt es, Umsicht walten zu lassen. Die Kälte macht Straßen glatt und bringt einige Mitmenschen sogar in akute Lebensgefahr.

Eine der intensivsten Winter-Wetterlagen der letzten Jahrzehnte bescherte und beschert einigen Landesteilen nicht nur richtig viel Schnee, einen bitterkalten Wind und zum Teil massive Schneeverwehungen, sie öffnet auch das Tor zum Hochwinter. Am Rande von Hoch "Gisela" über Skandinavien flutet jetzt nämlich die Polarluft aus dem Norden schrittweise unser Land. Zuvor sorgt die Luftmassengrenze aber noch für weitere Schneefälle, sodass es nahezu deutschlandweit weiß werden dürfte.

Und weil sich eben gleichzeitig die Winterluft immer weiter ausweitet, wird es nachts verbreitet bitterkalt. Unter Aufklarungen und über dem Schnee gerne mal mit zweistelligen Minusgraden, also strengem Frost unter minus 10 Grad. Gefühlt schlagen solche Temperaturen schon zuvor zu Buche. Und zwar beim sogenannten Windchill. Die gefühlten Temperaturen bewegen sich im eiskalten Ostwind zum Start in die neue Woche in der Mitte und im Norden häufig bei minus 10 bis minus 20 Grad. Auf der ungeschützten Haut mit der Gefahr von Erfrierungen. Für Menschen ohne feste Bleibe besteht jetzt akute Lebensgefahr!

Außerdem begleitet uns natürlich auch zum Start in den Berufsverkehr der neuen Woche das Thema Straßenglätte. Denn der Frost breitet sich weiter südwärts aus, was für einen gefährlichen Glätte-Mix sorgen wird und zu weiteren, erheblichen Einschränkungen führen kann.

Nacht zu Montag: Gefährliche Glätte und teilweise extremer Frost

Besonders entlang der Landesmitte breiten sich nachts von Osten erneut weitere, mitunter kräftige Schneeschauer mit weiteren Schneeverwehungen aus. Gleichzeitig sind auch im Süden Schnee oder Schneeregen drin. Denn auch hier wird es immer häufiger frostig. Und überall, wo der Frost auf nasse Böden trifft, müssen Sie außerdem mit gefrierender Nässe rechnen. Die Vegetation kann durch gefrierenden Regen und die Nässe stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Temperaturen gehen meist auf minus 12 bis 0 Grad zurück. Etwas milder bleibt es mit 2 Grad noch am Oberrhein.

Montag: Weitere Schneeschauer und ein eisiger Wind

Der Wochenbeginn bringt uns die nächsten Schneeschauer mit hochwinterlichen Straßenverhältnissen. Zumal der zum Teil kräftige Wind nicht nur für ein erhöhtes Fröstelgefühl sorgt, sondern den gefallenen Schnee am Boden weiterhin massiv verfrachten kann. Am meisten Schnee kommt über Brandenburg und Berlin bis hinunter nach Sachsen und rüber bis ins östliche Niedersachsen vom Himmel. Das geringste Schauerrisiko besteht hingegen im zeitweise freundlichen Norden. Einzig von der Ostsee her dürften Schneefälle bis nach Schleswig-Holstein hinein reichen. Die Temperaturen: minus 11 Grad auf den zentralen Mittelgebirgen und plus 5 Grad im Breisgau.

Dienstag und Mittwoch: Eisnächte und Schauer

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ntv-Meteorologe Björn Alexander.

Sowohl im Norden als auch im Süden bleibt es wechselhaft und wiederholt können Schneeschauer durchziehen. Im übrigen Land ist es aber überwiegend trocken und zum Teil setzt sich die Sonne mal länger durch. Dabei wird es nachts über dem Schnee bitterkalt mit Tiefstwerten bis an die minus 20 Grad. Und auch tags bleibt es kalt mit Höchstwerten zwischen minus 10 und plus 2 Grad.

Donnerstag: Dauerfrost und letzter Schnee

Im Süden und Osten schneit es zeitweise noch. Ansonsten setzt sich aber vermehrt die Sonne durch und sorgt für Hochwinter-Wetter der schönen Art. Ein Trend, der sich auch anschließend fortsetzt. Allerdings bleibt es winterlich kalt. Nachts mit mäßigem bis strengem Frost und tagsüber bei dauerfrostigen minus 8 bis minus 1 Grad.

Freitag und am Wochenende: Hochdruckwetter mit Sonne und Frost

Richtung Alpen könnten sich noch ein paar Flocken aus den Wolken befreien. Insgesamt schaut es am Ende der Woche aber richtig gut aus. Nach eisigen Nächten setzt sich nämlich die Sonne durch. Richtig schönes Winterwetter also mit entsprechenden Temperaturen. Am Freitag minus 7 bis 0 Grad. Das Wochenende bringt uns dann zwischen minus 5 und plus 1 Grad.

Quelle: ntv.de

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