Panorama

Fotos zeigen schwere Schäden Schweres Erdbeben erschüttert Puerto Rico

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Puerto Rico wird immer wieder von Erdstößen heimgesucht, seit dem letzten Beben sind keine fünf Monate vergangen.

(Foto: AP)

Die Wiederaufbauarbeiten nach dem letzten Beben im Januar waren noch nicht abgeschlossen, da wird Puerto Rico erneut von Erdstößen heimgesucht. Wie hoch der Schaden diesmal ausfällt, lässt sich noch nicht sagen.

Ein Erdbeben hat erneut die immer wieder von schweren Erdstößen getroffene Karibikinsel Puerto Rico erschüttert. Die Stärke des Bebens am Samstag betrug nach Angaben der puerto-ricanischen Erdbebenbehörde 5,4. Das Zentrum lag in der Nähe der südöstlichen Kleinstadt Guayanilla. Während Bewohner bereits darauf gewartet hatten, gab die Erdbebenbehörde keine Tsunami-Warnung für Puerto Rico und die Jungferninseln. Auch über Verletzte gab es zunächst keine Berichte.

Auf Fotos waren jedoch schwere Schäden zu sehen, von Rissen in der Wand über herabgefallene Trümmer bis zu eingestürzten Häusern. Schwer getroffen scheint vor allem die Gegend in und um die Stadt Ponce im Süden der Insel, wo das Beben die Bewohner aus dem Schlaf riss. Puerto Ricos Gouverneurin Wanda Vázquez teilte mit, dass Such- und Rettungsteams in den besonders betroffenen Gebieten im Süden aktiviert worden seien.

Erst im Januar hatte es dort ein Beben der Stärke 6,4 als Teil einer Reihe von Erdstößen gegeben. Viele, auch historische, Gebäude und Museen befanden sich noch im Wiederaufbau, wie die Zeitung "Primera Hora" berichtete. Puerto Rico hat außerdem noch immer mit den Folgen des schweren Hurrikans "Maria" zu kämpfen, der das US-Außengebiet 2017 verwüstet hatte. Große Teile der Infrastruktur der Karibikinsel waren damals zerstört worden.

Quelle: ntv.de, ino/dpa