Panorama

Masernfall vor Karibikinsel Scientology-Schiff unter Quarantäne gesetzt

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Die "Freewinds" 2012 vor Aruba.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Die Zahl der Masernfälle nimmt weltweit zu, denn die Krankheit ist hochansteckend. Nun trifft es die Passagiere eines Scientology-Kreuzfahrtschiffs. Bis die Ansteckungsgefahr gebannt ist, steckt die "Freewinds" vor einer Karibikinsel fest.

Ein Kreuzfahrtschiff der Scientology-Organisation ist wegen eines Masernfalles in einem Hafen der Karibikinsel St. Lucia unter Quarantäne gestellt worden. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sei es Besatzung und Passagieren seit zwei Tagen nicht erlaubt, das Schiff "Freewinds" zu verlassen, teilte die Leiterin der medizinischen Dienste des Kleinstaats, Merlene Fredericks-James, mit. An Bord befinden sich etwa 300 Menschen.

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Die Schiffsreisenden forderten den Angaben zufolge 100 Impfdosen gegen Masern an, die ihnen die Behörden von St. Lucia kostenlos zur Verfügung stellen wollten. Impfungen sind bei der Scientology-Organisation, die sich selbst als Kirche beschreibt, erlaubt. Der Masernpatient stand unter gesonderter Beobachtung.

Der Heimathafen der "Freewinds" befindet sich auf Curaçao, einer weiter südwestlich gelegenen Karibikinsel. Das Schiff wird laut Darstellung von Scientology für Reisen mit spirituell-religiösem Charakter verwendet.

Laut den jüngsten Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation gab es in der Karibik in diesem Jahr bislang nur einen einzigen Masernfall. Bei dem Patienten handelte es sich um ein vierjähriges Kind auf den Bahamas, das aus Frankreich dorthin gereist war.

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Quelle: n-tv.de, mba/AFP

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