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Nach Fund von drei FrauenleichenSorge vor Serienmörder in mexikanischem Urlaubsort wächst

28.05.2026, 12:12 Uhr
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Puerto Vallarta liegt direkt am Meer und ist vor allem bei US-Amerikanern als Reiseziel beliebt. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Innerhalb weniger Tage werden in Puerto Vallarta an der Westküste Mexikos drei Frauenleichen entdeckt. Auf den ersten Blick stehen die Opfer in keiner Verbindung - doch auffällige Parallelen in ihren Fällen schüren die Sorge vor einem Serienmörder in dem Urlaubsort.

In dem bei Touristen beliebten mexikanischen Ort Puerto Vallarta im Westen des Landes wächst die Sorge vor einem Serienmörder. Innerhalb von elf Tagen wurden die Leichen von drei Frauen gefunden, wie lokale Medien berichten. Ein Täter wurde bisher in keinem der Fälle ermittelt. Ersten Erkenntnissen der Behörden zufolge kannten sich die Opfer nicht und standen auch sonst in keiner Verbindung zueinander. Parallelen im Aussehen und Alter der Frauen sowie in der Tatausführung befeuern jedoch die Annahme, es könnte sich in allen Fällen um denselben Täter handeln.

Den Berichten zufolge schienen alle Frauen zwischen 30 und 35 Jahre alt gewesen zu sein. Zudem waren sie alle auffällig tätowiert. Die Leichen wurden teilweise in abgelegenen oder wenig befahrenen Stadtteilen von Puerto Vallarta entdeckt, jede der Frauen wurde teilweise entkleidet aufgefunden, wie "Mexicos News Daily" berichtete. Vor allem diese Details verstärken die Spekulationen, die Tötungen könnten einem Muster folgen.

Noch gibt es keine offiziellen Informationen dazu, um wen es sich bei den getöteten Frauen handelt. Das erste Opfer wurde am 10. Mai in der Nähe des bekannten Aussichtspunktes Rancho El Piruli gefunden. Fünf Tage später wurden die Ermittler zu einer Autobahnraststätte gerufen, wo die zweite Leiche entdeckt wurde. Laut "Vallarta Daily" wies sie eine Prellung an der linken Augenbraue auf.

Auffällige Tattoos

Am vergangenen Donnerstag wurde die Leiche einer weiteren Frau auf einer unbefestigten Straße im Stadtteil Parque de Palmas entdeckt. Es könnte sich um die 22-jährige Elizabeth M. aus dem Bundesstaat México handeln, die Ende April als vermisst gemeldet worden war, hieß es in mexikanischen Medien. Demnach wurden an der Leiche auffällige Tätowierungen am Hals, an der Hand und am Arm gefunden, etwa das Bild einer Frau mit Hörnern und ein Name. Bestätigt wurde das jedoch bisher nicht. Zudem wies auch ihr Körper Spuren von Gewalt auf.

Die Ermittler prüfen aktuell, ob die Frauen an anderen Orten getötet und anschließend zu den verschiedenen Fundorten in Puerto Vallarta der Leichen transportiert wurden. Allerdings befinde man sich noch in einem sehr frühen Stadium der Ermittlungen. "Es werden alle Ermittlungsansätze ausgeschöpft, um den oder die Verantwortlichen zu finden", zitierte "Reporte Diario" die Staatsanwaltschaft von Jalisco. Außerdem vergleichen sie die Beweise von allen drei Tatorten, um festzustellen, ob ein Zusammenhang besteht oder ob die Ähnlichkeiten rein zufällig sind.

In der Region wächst jedoch sowohl unter Einheimischen als auch unter Touristen die Angst vor weiteren Taten. Der Badeort Puerto Vallarta ist vor allem bei US-Amerikanern als Urlaubsziel beliebt. Zudem gerät der Ort bereits das zweite Mal innerhalb weniger Monate in die Schlagzeilen: Erst im Februar wurden Busse in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert. Die Taten standen damals im Zusammenhang mit Kartell-Gewalt.

Quelle: ntv.de, spl

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