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Polizei erhält 1700 Hinweise Spürhunde suchen erneut Wolziger See ab

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Die Ermittler konzentrieren sich wieder auf den Wolziger See.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Vermisstenfall Rebecca sucht die Berliner Kriminalpolizei erneut den Wolziger See in Brandenburg nach der Leiche der Schülerin ab. Auch an der Autobahn 12 sind die Ermittler unterwegs.

Auch am Dienstag hat die Kriminalpolizei am Wolziger See nach der vermissten Rebecca aus Berlin gesucht. Es handelt sich dabei um eine ähnliche Aktion wie am Vortag. Mit Booten und Leichenspürhunden versuchen sie das Mädchen zu finden, das seit mehr als vier Wochen vermisst wird. Der See liegt in der Nähe der Autobahn 12.

Wenige Kilometer nördlich des Wolziger Sees verläuft die Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder). Dort war das Auto des Schwagers von Rebecca am Morgen ihres Verschwindens sowie am Folgeabend erfasst worden. Der Schwager der 15-Jährigen sitzt seit Anfang März als Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Was aber mit der Schülerin geschah, ist immer noch ein Rätsel. Laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" konzentriert sich die Suche an der Autobahn auf die Abfahrt Fürstenwalde-West in Richtung Bad Saarow. Die Aktion soll bis zum Nachmittag andauern.

Am vergangenen Wochenende setzte die Polizei bereits spezielle Suchhunde, sogenannte Mantrailer, entlang der Autobahn und an den Ausfahrten ein. Insgesamt hat die Polizei Berlin seit dem Bekanntwerden des Falls rund 1700 Hinweise aus der Bevölkerung erhalten.

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Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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