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Mittwoch, 27. Dezember 2017

"Snowmageddon" in Pennsylvania: Stadt versinkt in Weihnachtsschneesturm

In der US-amerikanischen Küstenstadt Erie raten die Behörden der Bevölkerung, das Haus nur im Notfall zu verlassen. Die Schneemassen haben eine anderthalb Meter hohe Decke über Häuser und Straßen gelegt - und die Flocken fallen weiter.

Ganz so weiße Weihnachten wünschten sich die Bewohner der US-Stadt Erie wohl kaum: Noch nie fiel in der Küstenstadt im nordöstlichen Bundesstaat Pennsylvania so viel Schnee wie am ersten Weihnachtsfeiertag. Innerhalb von zwei Tagen kam es zu anderthalb Meter hohen Schneemassen, von denen die Bewohner in sozialen Netzwerken scherzhaft als "Snowmageddon" (Schnee-Armageddon) sprachen.

Der diesjährige Schneefall in Erie knackt einen Rekord von 1956.
Der diesjährige Schneefall in Erie knackt einen Rekord von 1956.(Foto: AP)

Unter dem Stichwort veröffentlichten sie Fotos von dem Schneesturm, auf denen etwa in weißen Massen vergrabene Fahrzeuge zu sehen sind. Behörden riefen Bewohner dazu auf, nur in dringenden Fällen vor die Haustür zu gehen. Sie empfahlen, sich höchstens mit Notfallkoffern mit Abschleppseilen, Taschenlampen, Schaufeln und Fackeln auf die Straße zu wagen. "Die Truppen sind draußen, können aber einfach nicht mit den Schneemassen mithalten", sagte ein Behördenvertreter auf Facebook.

Laut Meteorologen verursachten auch eisige Winde, die über den Eriesee bliesen, den gewaltigen Schneefall. Der Eriesee ist einer der fünf Großen Seen Nordamerikas. Wetterbehörden rechneten damit, dass weiterhin rund drei bis fünf Zentimeter Schnee pro Stunde niedergehen werden.

Am 25. Dezember wurde der Wetterbehörde zufolge mit 86 Zentimetern Schnee ein Rekord aus dem November 1956 geknackt, als in Erie 51 Zentimeter Schnee gelegen hatten. Der gesamte Dezember ist der verschneiteste in der Geschichte der Stadt: Insgesamt fielen bereits 245 Zentimeter Schnee.

Quelle: n-tv.de