Panorama

Prozessbeginn in KölnStalker bedrohte Harald Schmidt mit Tod

05.12.2017, 18:10 Uhr
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Schmidt sei ebenfalls geladen worden, hieß es. (Foto: picture alliance / dpa)

Ein Stalker soll die Familie von Harald Schmidt monatelang bedroht haben. Nun hat vor dem Kölner Landgericht ein Prozess gegen einen 39-jährigen Angeklagten begonnen - der sorgt gleich zu Beginn für eine Verfahrensunterbrechung.

Der einstige Late-Night-Talker Harald Schmidt und seine Familie sollen Morddrohungen von einem Stalker erhalten haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, begann nun vor dem Kölner Landgericht ein Prozess gegen einen 39-Jährigen, der Schmidt zwischen Oktober 2016 und April 2017 belästigt und bedroht haben soll. Das Verfahren sei gleich wieder unterbrochen worden, weil der Angeklagte Richterin und Staatsanwältin beleidigt habe.

Dem Bericht zufolge warf der mutmaßliche Täter Zettel, Flaschen, Münzen und Brot in den Briefkasten des früheren Fernsehstars. Per E-Mail an Schmidts Managerin habe der Beschuldigte Besuche angekündigt. Am 10. April dieses Jahres soll er dann einen Erpressungsversuch gestartet haben - Morddrohung inklusive. Er habe 200.000 Euro gefordert und gedroht, Schmidts Familie ein Messer in den Hals zu stecken.

Der Angeklagte ist laut "Bild"-Zeitung psychisch krank. Er leide unter paranoider Schizophrenie und sei bereits in eine Klinik eingewiesen worden. Am 8. Dezember werde der Prozess fortgesetzt. Auch eine Aussage Schmidts wird erwartet.

Quelle: vpe

Harald Schmidt