Panorama

Nudel-Schmaus für US-Präsidenten Starkoch lädt Obama zu Streetfood ein

Als wären sie zwei völlig Unbekannte, verspeisen US-Präsident Barack Obama und Starkoch Anthony Bourdain in einer Garküche in Hanoi auf Plastikstühlen Nudeln für umgerechnet sechs Dollar. Selbstverständlich ist die Szene sorgsam inszeniert.

Plastikstühle, ein schmuckloser Speiseraum, Nudeln für umgerechnet sechs Dollar und ein kühles Bier: US-Präsident Barack Obama hat sich in der vietnamesischen Hauptstadt von Starkoch Anthony Bourdain zu lokaler Küche einladen lassen. Im "Bun cha Huong Lien"-Restaurant in Hanoi stärkten sich beide während des Staatsbesuchs in dem Land. Bourdain, der für seine Liebe zu abenteuerlichem Streetfood bekannt ist, dokumentierte das Treffen mit diversen Tweets und Instagram-Fotos.

Was auf dem Bild so völlig entspannt und beiläufig aussieht, ist freilich sorgsam inszeniert. Die Gäste an den anderen Tischen scheinen von dem Starkoch und dem mächtigsten Mann der Welt nicht die geringste Notiz zu nehmen. Dabei kann natürlich davon ausgegangen werden, dass die Gäste des Restaurants handverlesen sind und vom Secret Service kontrolliert wurden. Vor dem Restaurant hatte sich derweil eine Menschenmasse versammelt, um Fotos von dem Präsidenten zu schießen.

Bourdains Filmcrew drehte die Szene mit dem präsidentiellen Dinner. Wann sie im Rahmen seiner TV-Show "Eine Frage des Geschmacks" ausgestrahlt wird, ist noch unklar. Gezahlt hat das Essen der Koch, der dem US-Präsidenten im Übrigen auch exzellente Fähigkeiten an den Essstäbchen attestierte.

Quelle: ntv.de, bdk