Panorama

Unglück im Elsass TGV-Schnellzug entgleist - 21 Verletzte

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Mehr als 90 Einsatzkräfte holen die Menschen aus dem Zug.

(Foto: dpa)

Ein Zug ist auf dem Weg von Straßburg nach Paris, als plötzlich die Böschung neben den Schienen nachgibt. Der Triebwagen und die ersten vier Wagen rutschen von den Gleisen. Der Lokführer wird schwer verletzt. 20 Passagiere kommen mit leichten Blessuren davon.

Der Triebwagen eines französischen TGV-Hochgeschwindigkeitszugs ist bei Straßburg entgleist. Die Präfektur sprach am Morgen in einer ersten Bilanz von einem lebensgefährlich Verletzten. 20 weitere Menschen hätten leichte Verletzungen erlitten. Die Bahngesellschaft SNCF erklärte, der Lokführer sei "schwer verletzt" worden. Er sei per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der Zug sei gegen 7.45 Uhr in der Nähe von Zabern (Saverne) im Elsass von den Gleisen gerutscht, hieß es vonseiten der Präfektur Bas-Rhin. An Bord befanden sich demnach 348 Fahrgäste. Mehr als 90 Rettungskräfte waren im Einsatz und holten die Passagiere aus dem Zug.

Eine Reisende sagte dem Radiosender France Bleu Alsace, es habe eine "sehr starke Erschütterung gegeben". Dabei sei es zu Rissen in Fensterscheiben gekommen. Der Zug habe dann gebremst. "Er ist nicht umgestürzt, neigte sich aber zur Seite", berichtete sie.

Zur Unfallursache erklärte die SNCF, die Böschung seitlich der Schienen habe nachgegeben. Daraufhin sei der Triebwagen und die vier ersten Wagen des Zugs von den Gleisen gerutscht. Der TGV war auf dem Weg von Straßburg nach Paris und hatte den Bahnhof in Straßburg nach Angaben der Präfektur um 7.19 Uhr verlassen. Die Hochgeschwindigkeitszüge können eine Geschwindigkeit von bis zu 320 Kilometern pro Stunde erreichen.

Quelle: ntv.de, jug/AFP/dpa

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