Panorama

Täter und Opfer kennen sich18-Jährige bei Messerangriff in Regionalzug schwer verletzt

26.03.2026, 02:03 Uhr
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Bei einer "körperlichen Auseinandersetzung" in einem Regionalzug wird eine junge Frau schwer verletzt. Sie wird zügig ins Krankenhaus gebracht, und der Verdächtige dank eines Zufalls und couragiertem Eingreifens vor Ort festgenommen.

Bei einem Messerangriff in einem Regionalzug ist eine 18 Jahre alte Frau in der Nähe der saarländischen Stadt Sulzbach schwer verletzt worden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, ist aber nicht lebensgefährlich verletzt, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage sagte. Ein 21 Jahre alter Mann soll die junge Frau attackiert haben. Die Frau und der mutmaßliche Täter kannten sich, wie der Sprecher sagte. Der Tatverdächtige sei noch vor Ort festgenommen worden.

Der Angriff sei gegen 15.45 Uhr geschehen. Der Saarländische Rundfunk berichtet, dass es einem Augenzeugen gelang, den Angreifer zu Boden zu reißen und Kräfte der Bundespolizei, die sich zufällig in der Regionalbahn befanden, zu alarmieren. Sowohl die Frau als auch der Verdächtige haben laut Polizei die deutsche Staatsangehörigkeit. Zuvor hatte die Bundespolizei nur von einer körperlichen Auseinandersetzung in einem Regionalexpress berichtet.

Erst im Februar hatte es in einer Regionalbahn auf der Strecke zwischen Landstuhl und dem saarländischen Homburg eine tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter gegeben. Der Angreifer hatte sein Opfer mit Faustschlägen gegen den Kopf so schwer verletzt, dass es wenige Tage später starb. Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt.

Quelle: ntv.de, mwa/dpa

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