Panorama

"Caldor Fire" wütet seit Wochen Tausende fliehen vor Brand in Kalifornien

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Ein zerstörtes Gebäude im Eldorado Nationalforst.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Die Landschaft rund um den Lake Tahoe im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein beliebtes Urlaubsziel, sie ist für ihr malerisches Bergpanorama bekannt. Nun bedrohen große Waldbrände die Region - rund 20.000 Menschen müssen ihr Zuhause verlassen.

Wegen eines riesigen Waldbrandes in der Nähe der beliebten Touristengegend des Lake Tahoe im US-Bundesstaat Kalifornien sind Tausende Menschen aus ihren Häusern geflohen. Das "Caldor Fire" zog in Richtung South Lake Tahoe, dem wichtigsten Ferienort in dem bekannten Urlaubsgebiet an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Die Menschen fanden sich umhüllt von dichtem Rauch inmitten des sonst so idyllischen Bergpanoramas der Sierra Nevada wieder.

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Der Verkehr auf dem Highway 50 in South Lake Tahoe stand still, weil Tausende Menschen versuchten, die Region zu verlassen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Das "Caldor Fire" wütet seit Mitte August im Norden Kaliforniens und hat bereits mehr als 700 Quadratkilometer Fläche verwüstet und Hunderte Gebäude zerstört. Es breitete sich schnell im Eldorado Nationalforst aus. Seit einer Woche hängen Rauchschwaden über den Touristenorten rund um Lake Tahoe.

"Gestern Abend um 22 Uhr klopfte es an meine Tür und ich wurde gewarnt, mich bereitzuhalten", sagte Corinne Kobel aus South Lake Tahoe der Zeitung "Sacramento Bee". "Heute Morgen um 10 Uhr hat uns die Polizei rausgeschmissen." Mit ihr waren rund 22.000 andere Menschen in South Lake Tahoe aufgefordert worden, die Gegend zu verlassen. Der Lake Tahoe ist für sein klares Wasser und sein wunderschönes Bergpanorama bekannt. Die umliegenden Gebiete bieten eine spektakuläre Landschaft, darunter einige der beliebtesten Wintersportgebiete im Westen der USA.

Nur einer von vielen Waldbränden

Das "Caldor Fire" ist jedoch nur einer von vielen Bränden in der gesamten Region, die die Ressourcen der örtlichen Feuerwehrleute überfordern. Tausende Einsatzkräfte sind an der Bekämpfung der Brände beteiligt, die nicht nur um Lake Tahoe wüten. Weiter nördlich hat das riesige "Dixie Fire" in den sechs Wochen seit seinem Ausbruch mehr als 2800 Quadratkilometer Land verwüstet.

Zwar sind Waldbrände in Kalifornien keine Seltenheit. Eine lang anhaltende Dürreperiode sowie fortwährende Hitze, die laut Experten auf den Klimawandel zurückzuführen ist, hat große Teile des Westens der USA in diesem Jahr aber besonders anfällig für Brände gemacht. Bis Ende Juli wurden in Kalifornien bereits 250 Prozent mehr Fläche durch Brände zerstört als 2020. Dabei galt das vergangene Jahr bisher als das schlimmste in der jüngeren Geschichte des Westküstenstaats.

Quelle: ntv.de, mbe/AFP

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