Panorama

Auch Tornados möglichTeilen Deutschlands drohen Starkregen und orkanartige Böen

04.06.2026, 11:41 Uhr
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Wer sich nach dem Sommer sehnt, braucht Geduld: In weiten Gegenden Deutschlands wird es heute ungemütlich. Am Freitag sieht es nicht so viel besser aus.

Im Norden und Westen drohen im Laufe des Tages Gewitter mit Starkregen, Hagel und orkanartigen Böen. Abends erreichen die Gewitter auch den äußersten Osten und Süden, warnt ntv-Meteorologe Carlo Pfaff. Die Höchstwerte erreichen 16 bis 22 Grad, im äußersten Osten und Südosten 23 bis 26 Grad.

Laut dem Deutschen Wetterdienst DWD sind auch kurzlebige Tornados nicht ausgeschlossen, die Orkanböen können bis zu 129 Kilometer pro Stunde erreichen. Grund für die Wetterlage ist, dass Deutschland in den Einflussbereich eines Sturmtiefs bei Schottland gerät. Besonders der Südwesten ist betroffen: Im Tagesverlauf gibt es hier teils kräftige Gewitter. Möglich sind kleinkörniger Hagel, Sturmböen mit bis zu 90 Kilometer pro Stunde und lokaler Starkregen mit 20 Liter Wasser pro Quadratmeter in kurzer Zeit.

In der Nacht zum Freitag sollen die Gewitter dann nachlassen. Dafür kommt Regen: An den Alpen und vom Erzgebirge bis zum Zittauer Gebirge sind Stark- oder Dauerregen mit bis zu 30 Liter pro Quadratmeter in zwölf Stunden nicht ausgeschlossen. An der Nordsee kann es steife Böen geben, in Gipfellagen erneut stürmische Böen bis Sturmböen mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde.

Freundlicher geht es am Wochenende zu. Im Osten wird es oft sonnig und trocken. Im Rest Deutschlands bleibt es wechselhaft mit einzelnen Schauern, vor allem im Süden kommt aber auch häufiger die Sonne durch. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 25 Grad.

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Am Sonntag wird es zeitweise sonnig und ist meist trocken. In der Mitte und im Norden werden allerdings weitere Regenschauer erwartet, im Osten auch noch einzelne Gewitter. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 Grad an der Küste und 26 Grad im Breisgau.

Quelle: ntv.de, ghö/cpf/dpa

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