Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Temperaturen laden zum Durchlüften ein

Die neue Wetterwoche wird durchwachsen. Während in einigen Regionen erneut Gewitter mit Starkregen drohen, gibt es woanders viel Sonnenschein. Auch nachts gibt es deutliche Temperaturunterschiede. Insgesamt wird es unbeständiger.

Nach der Rekordhitze sorgten teils heftige Gewitter am Wochenende für eine deutliche Abkühlung. Besonders betroffen waren Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Stellenweise fielen sintflutartige Regenmengen: in Wittlich in der Südeifel kamen in der Nacht auf Sonntag innerhalb von 12 Stunden 91 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen, in Niederstetten im Osten Baden-Württembergs 84 Liter.

Björn Alexander

Björn Alexander

Noch heftiger wüteten die Unwetter in Teilen Italiens und Österreichs mit Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturmschäden sowie mindestens einem Tornado. Außerdem gab es Hagelunwetter mit zum Teil erheblichen Ernteschäden.

Auch zu Beginn der neuen Wetterwoche drohen teilweise noch kräftige Gewitterregen, bevor es am Dienstag in den wahrscheinlich sonnigsten Tag der Wetterwoche geht. Am Mittwoch steigt die Unwettergefahr erneut an. Der Trend zum Wochenende ist dann aber ruhiger und insgesamt leicht wechselhaft, was wiederum gut für die Natur und die Waldbrandgefahr sein dürfte. Nach der Wetterwoche der Extreme ist der Ausblick auf die neue Woche somit ziemlich normal. Und das gibt auch uns mal Zeit zum Durchatmen. Hier die Details.

Nacht zum Montag

Bis Montag früh sind vor allem in Alpennähe weitere ergiebige und mit Gewittern durchsetzte Regengüsse zu erwarten. Dabei besteht die Gefahr von lokalen Überschwemmungen und Murenabgängen. Ansonsten sind hauptsächlich in einem Streifen von Niedersachsen bis nach Nordbayern und Sachsen noch einige gewittrige Regenschauer unterwegs.

Die Temperaturen laden vor allem in der Westhälfte zum Durchlüften ein bei Tiefstwerten zwischen 17 und 12 Grad, während es ansonsten bei 21 bis 17 Grad nochmals teils tropisch bleibt.

Montag

Der Westen zeigt sich überwiegend sonnig. In der Osthälfte sind unterdessen kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen möglich. Die Höchstwerte bringen es auf mitunter schwüle 25 bis 29, im äußersten Osten noch 30 bis 32 Grad. An der See und im Bergland ist es mit 21 bis 23 Grad nach wie vor frischer.

Dienstag

Im Nordosten gibt es noch letzte Schauer und Gewitter. Im großen Rest dominiert dagegen die Sonne bei 27 bis 32 Grad im Binnenland und 20 bis 24 Grad an der See.

Mittwoch

Bei zunehmender Schwüle ziehen von West nach Ost mitunter kräftige Regengüsse samt Blitz und Donner durch. Hierzu bekommt das Bergland 20 bis 23 Grad. Ansonsten werden es 23 bis 28 Grad.

Von Donnerstag bis Sonntag

Es ist ziemlich unbeständig mit freundlichen Phasen, die immer wieder von örtlichen Schauern und Gewittern unterbrochen werden können. Dazu werden es 22 bis 26, an der See und im Bergland 20 bis 22 Grad. Der Sonntag hat aus heutiger Sicht etwas mehr Sommerpotenzial bei 22 bis 28 Grad.

Quelle: n-tv.de

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