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Polizei erschießt Tier Tiger greift Mann an und entkommt nahe Leipzig

17.05.2026, 16:25 Uhr
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Schwer bewaffnete Polizisten sind in einem Gewerbegebiet an einer Käfig-Anlage für Raubkatzen im Einsatz. Die Polizei hat am Nachmittag bei Leipzig einen entlaufenen Tiger erschossen. Das Tier war aus einer privaten Anlage entkommen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein Mann sei leicht verletzt worden. (Foto: picture alliance/dpa/EHL Media)

Bei Leipzig verletzt ein Tiger einen Mann und entkommt danach aus einer privaten Anlage in einem Gewerbegebiet. Die Polizei findet das Tier in einer Gartenanlage und erschießt es. Medienberichten zufolge ist die Halterin als "Tigerkönigin" bekannt - und steht wegen ihrer elf Raubkatzen schon länger in der Kritik.

Die Polizei hat am Nachmittag bei Leipzig einen entlaufenen Tiger erschossen. Das Tier war aus einer privaten Anlage entkommen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein 73-jähriger Mann sei schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Laut "Leipziger Volkszeitung" handelte es sich bei dem Verletzten um den Helfer einer lokal bekannten Dompteurin, die als "Tigerkönigin" bekannt ist.

"Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr mehr", sagte die Polizeisprecherin. Der Tiger sei in einer Gartenanlage erlegt worden. Wie dem Tier der Ausbruch gelungen sei, sei noch unklar. Das Tier sei in einer privaten Anlage in Schkeuditz nahe Leipzig gehalten worden. In dem Gehege sei ein verletzter Mann gerettet und ins Krankenhaus gebracht worden.

Weitere Details waren noch nicht zu erfahren. In Schkeuditz hält eine Tiger-Dompteurin in einem Gewerbegebiet Großkatzen. Weitere Tiere seien nicht frei. Die Polizei wolle das Gelände mit einer Drohne überfliegen. Damit solle geklärt werden, dass auch wirklich keine weiteren Tiere frei herumlaufen.

Nach Medienberichten hatte es gegen die Dompteurin aus Leipzig in der Vergangenheit immer wieder Vorwürfe wegen der Tiger-Haltung gegeben. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, ist die Frau als "Tigerkönigin" bekannt und hält elf Tiere. Sie habe trotz fehlender Genehmigung eine Tigerschau beworben, worauf die Staatsanwaltschaft Leipzig ein Ermittlungsverfahren einleitete, das im November jedoch vorläufig eingestellt wurde.

Quelle: ntv.de, toh/dpa

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