Panorama

Fischerboot kentert vor Honduras Tote bei Schiffsunglück in der Karibik

Ein Fischkutter mit mehr als 70 Menschen an Bord geht vor der Küste von Honduras unter. Obwohl ein Marineschiff schnell am Unglücksort ist, kommt für mehr als 20 Fischer jede Hilfe zu spät.

Beim Sinken eines Fischkutters im Karibischen Meer sind mindestens 26 Menschen ertrunken. 47 Menschen hätten den Untergang des "Capitán Waly" überlebt, sagte der Sprecher der Streitkräfte von Honduras, José Domingo Meza, vor Journalisten.

Die Ursache des Unglücks einige Dutzend Meilen vor der Küste des mittelamerikanischen Landes war nach seinen Angaben bislang unbekannt. Es hätten widrige Witterungsbedingungen geherrscht. Den Überlebenden gehe es gut, sagte Meza. Zum Glück sei ein Schiff der Marine in der Gegend unterwegs gewesen und habe sie retten können.

Nach örtlichen Medienberichten hatte die Besatzung des 70-Tonnen-Schiffes nach Hummern gefischt. Der Kapitän gehörte demnach zu den Todesopfern. Er soll einen Notruf abgesetzt haben. Die honduranische Zeitung "El Heraldo" berichtete, es habe seit Januar 2017 mehrere Schiffsunglücke in den Gewässern um das Department Gracias a Dios gegeben.

Nur Stunden zuvor hatte die Marine von Honduras nach eigenen Angaben am Mittwoch rund 40 Fischer gerettet, nachdem deren Boot in derselben Gegend vor der Küste gesunken war. Das Boot sei nur für 31 Menschen zugelassen, hieß es.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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