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Aus eigener Tasche bezahlt Trump serviert Football-Team Fast Food

Die Leidenschaft des US-Präsidenten für Burger und Co. ist kein Geheimnis. Nun kredenzt Trump seine kulinarischen Vorliebe bei einem sportlichen Empfang. Von der opulenten Bewirtung eines Football-Teams kann auch der andauernde Haushaltsstreit ihn nicht abbringen.

US-Präsident Donald Trump hat wegen des wochenlangen Haushaltsstreits in die eigene Tasche gegriffen und laut Weißem Haus ein ganzes Football-Team mit Fast Food bewirtet. Der Staatschef, der selbst für seine Liebe zu der schnellen und wenig gesunden Kost bekannt ist, sagte vor Journalisten, er habe die Mannschaft der Clemson University mit Pizzen, 300 Hamburgern und "sehr, sehr vielen Pommes frites" versorgt. Die "Clemson Tigers" hatten zuvor die Meisterschaft in der College-Liga NCAA geholt.

Fotos zeigten Trump grinsend hinter einem riesigen Tisch im Weißen Haus, auf dem sich Burger in den Verpackungen einschlägiger Fast-Food-Ketten auf silbernen Tabletts stapelten. "Der Grund, warum wir das machen, ist der 'Shutdown'", sagte Trump. Der Republikaner weigert sich, ein Haushaltsgesetz zu unterschreiben, das keinen Milliardenbetrag für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko enthält. Daher stehen seit mehr als drei Wochen Teile des Regierungsapparats der USA still.

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Die fehlende Kompromissbereitschaft der Demokraten in der Frage der Grenzsicherheit habe Trump nicht davon abgehalten, den nationalen Champion zu bewirten, schrieb die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, auf Twitter. "Er zahlte persönlich für das Event, das von einigen der großen amerikanischen Fast-Food-Läden beliefert wurde."

Seit seinem Amtsantritt hat Trump nicht gerade eine harmonische Beziehung zu US-amerikanischen Footballern. Grund ist der Protest, der von Quarterback Colin Kaepernick initiiert wurde, bei dem einige NFL-Profis während der Nationalhymne knien oder ihre Fäuste erheben. Sie verleihen damit ihrem Unmut über den Rassismus und die Polizeigewalt im Land Ausdruck. Der Präsident hält bekanntlich wenig von diesem Vorgehen. Als vor diesem Hintergrund einige Spieler des vergangenen Superbowl-Gewinners Philadelphia Eagles nicht zum traditionellen Empfang im Weißen Haus erscheinen wollten, sagte Trump die Veranstaltung im Juni 2018 kurzerhand ab.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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