Panorama

"Free Palestine"-Ruf verweigert Unbekannte verletzen Mann lebensbedrohlich

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die mutmaßlichen Täter sind flüchtig (Symbolbild).

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild)

Im Berliner Bezirk Spandau kommt es zu einem brutalen Angriff. Drei Männer attackieren offenbar einen 36-Jährigen mit Schlägen und Tritten, nachdem dieser sich weigert, laut "Free Palestine" zu rufen. Das Opfer erleidet lebensgefährliche Kopfverletzungen.

Drei Unbekannte haben einen Mann in Berlin-Spandau lebensbedrohlich verletzt. Sie sollen laut Polizei am späten Montagabend auf den 36-Jährigen zugegangen sein und ihn dazu aufgefordert haben, laut "Free Palestine" (Deutsch: "Freies Palästina") zu rufen. Die Parole gilt als anti-israelisch, da sie das Existenzrecht des Staates Israel infrage stellt.

Als der Mann sich weigerte, schlugen und traten die drei Männer auf ihn ein und verletzten ihn lebensbedrohlich am Kopf, wie die Polizei weiter mitteilte. Der 36-Jährige verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Die drei Unbekannten flüchteten den Angaben nach anschließend in unbekannte Richtung.

Zeugen alarmierten einen Rettungswagen, der den Mann in ein Krankenhaus brachte. Erkenntnisse zu einer möglichen Verbindung zwischen den drei Männern und dem 36-Jährigen gebe es bisher nicht, sagte eine Polizeisprecherin am Vormittag. Die Polizei leitete weitere Ermittlungen ein.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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