Panorama

Täter auf der Flucht Unbekannter sticht in Berlin Touristen nieder

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Laut Berliner Polizei hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am frühen Morgen kommt es an einem Berliner S-Bahnsteig zu einem Streit zwischen zwei Touristen und einem bislang unbekannten Mann. Die Situation eskaliert. Der Unbekannte sticht auf die Mexikaner ein, verletzt sie schwer und flieht anschließend. Die Polizei ermittelt.

Zwei junge Touristen aus Mexiko sind in einer S-Bahn in Berlin von einem Unbekannten mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden, eine Begleiterin aus Deutschland erlitt einen Schock. Das sagte ein Polizeisprecher. "Es besteht keine Lebensgefahr", sagte er weiter.

Die drei Menschen wurden demnach am Morgen in einem Zug der Linie S41 von dem Mann angegriffen. Zuvor sollen sie mit ihm in Streit geraten sein. Der Vorfall ereignete sich demnach um kurz vor 6.00 Uhr in einem Zug der Ringbahn.

Zwischen den Bahnhöfen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße stach der Angreifer "mit einem unbekannten Stichwerkzeug" auf die beiden 19 und 21 Jahre alten Männer ein. Sie mussten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Dort seien sie operiert worden. Der S-Bahn-Verkehr rund um die Station Greifswalder Straße kam über eine Stunde lang zum Erliegen. Erst am Mittag hatte sich der Bahnverkehr wieder normalisiert.

Der Angreifer konnte unerkannt fliehen. Warum er auf die Männer einstach und wie die Tat genau ablief, ist nach Polizeiangaben bisher unklar. Die Mordkommission ermittelt.

Quelle: ntv.de, hny/dpa