Panorama

Getötet und zerstückelt Verdächtiger gesteht Mord an Studentin

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Der Mord an der 20-jährigen Studentin hatte in Frankreich große Bestürzung ausgelöst.

(Foto: AP)

2018 verschwindet in Straßburg die Studentin Sophie Le Tan. Ein Jahr später wird ihre Leiche in einem nahegelegenen Waldstück gefunden. Lange bestreitet der kurz darauf inhaftierte Verdächtige die Tat. Jetzt aber hat er zugegeben, die 20-Jährige getötet und zerstückelt zu haben.

Im Fall einer getöteten Straßburger Studentin hat der Hauptverdächtige die Tat gestanden. Er habe ebenfalls zugegeben, die Leiche des Opfers zerstückelt zu haben, um ihren Transport zu erleichtern und sie dann im Wald zu verstecken, teilte die Staatsanwaltschaft der Elsass-Metropole mit. Der rund 60 Jahre alte Mann hatte die Tat trotz bei ihm gefundener Blutspuren mehr als zwei Jahre lang bestritten.

Der Tod der Studentin Sophie Le Tan hatte in Frankreich Entsetzen ausgelöst. Die damals 20-Jährige war im September 2018 in der Nähe der elsässischen Metropole auf Wohnungssuche gewesen. Zeugenaussagen führten die Ermittler auf die Spur des Hauptverdächtigen, der eine Immobilienanzeige aufgegeben hatte. Die Leiche der Studentin war im Oktober 2019 in einem Wald rund 30 Kilometer südwestlich von Straßburg gefunden worden.

Jean-Marc R. ist mehrfach wegen Vergewaltigung vorbestraft. Im Februar hatte die Staatsanwaltschaft außerdem einen mehr als 30 Jahre alten Vermisstenfall wieder aufgerollt. Der Hauptverdächtige im Fall Le Tan war bereits zuvor mit dem Fall der 1987 verschwundenen Françoise Hohmann in Verbindung gebracht worden. Ein Zusammenhang konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Quelle: ntv.de, nan/dpa

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