Panorama

Folgen der Schlammlawinen Weiteres Todesopfer in Kalifornien

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Ein Helfer sucht in den Ruinen eines Hauses nach Überlebenden.

(Foto: picture alliance / Marcio Jose S)

Wegen schwerer Überflutungen im US-Bundesstaat Kalifornien stehen viele Menschen ohne Unterkunft da. Suchtrupps sind noch immer auf der Suche nach weiteren Überlebenden - doch die Hoffnung schwindet.

Nach den schweren Überflutungen in Kalifornien haben Suchtrupps das 19. Todesopfer aus den Schlammmassen geborgen worden. Nach Mitteilung der Behörden im Bezirk Santa Barbara werden noch fünf Menschen vermisst. Hunderte Helfer waren weiterhin in den betroffenen Gebieten im Einsatz, doch es gab kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden.

"Auch wenn es von Stunde zu Stunde unwahrscheinlicher wird, dass wir noch Überlebende finden, gibt es immer Hoffnung", wurde Sheriff Bill Brown zitiert. In der Region um die Stadt Montecito, rund 150 Kilometer nordwestlich von Los Angeles, waren am Dienstag nach heftigen Regenfällen mehrere Schlammlawinen niedergegangen. Zuvor wüteten dort großflächige Wald- und Buschbrände.

Dutzende Gebäude wurden von Wasser und Geröll mitgerissen. In den Schlammlawinen sind auch vier Kinder ums Leben gekommen. Ein dreijähriges Mädchen ist demnach das jüngste Opfer, ein 89-jähriger Mann das älteste.

Quelle: ntv.de, lri/dpa

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