Panorama

Behörden geben Entwarnung Weltkriegsbombe in Köln ist entschärft

Die Weltkriegsbombe im Kölner Stadtteil Deutz ist erfolgreich entschärft worden. Alle Sperrungen werden wieder aufgehoben. Die Betroffenen, darunter auch die Beschäftigten der Mediengruppe RTL, können zurückkehren.

Dann ging alles doch ganz schnell: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Weltkriegsbombe am Ostufer des Rheins in Köln entschärft. Um 11.53 Uhr meldeten die Sprengstoffexperten dem Ordnungsamt Entwarnung, teilte die Stadt mit.

Demnach geht von dem Blindgänger mit einem Aufschlagzünder "keine Gefahr mehr aus". Alle Sperren inklusive der Schifffahrtssperre werden wieder aufgehoben. Die entschärfte Bombe wird den Angaben zufolge nun verladen und in einem Fachbetrieb zerlegt und entsorgt. Die Menschen dürfen nun in die zuvor evakuierten Gebäude zurückkehren.

Von der Räumung war auch die Mediengruppe RTL, zu der auch ntv gehört, betroffen. RTL sendet deshalb erstmals sein Mittagsmagazin "Punkt 12" aus dem RTL/ntv-Hauptstadtstudio in Berlin.

Die Bombe war im Stadtteil Deutz, einer Gegend mit vielen Firmenzentralen, gefunden worden. Für die Entschärfung musste auch die nahe Hohenzollernbrücke - ein Nadelöhr im Bahnverkehr - gesperrt werden. Es kam zu Verspätungen.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 79 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr am gestrigen Abend mit sechs, die Polizei mit acht und die Wasserschutzpolizei ebenfalls mit acht Personen. Die Kölner Verkehrs-Betriebe haben die Maßnahme mit drei Personen unterstützt. Die Deutsche Bahn war mit insgesamt 30 Personen am Start.

Quelle: ntv.de, wne/dpa