Wetterwoche im SchnellcheckFrühlingswetter setzt sich weiter durch - nur vereinzelt Schauer

In Deutschland bleibt es für die Jahreszeit überdurchschnittlich warm, vielerorts klettern die Temperaturen bis an die 19-Grad-Marke. Erst Mitte der Woche ziehen die Hochdruckzonen "Konrad" und "Jannis" ab - dann kann es zu Schauern und Gewitter kommen.
Das ruhige Hochdruckwetter setzt sich bei uns in Deutschland zum Wochenbeginn mit ein paar kleinen Einschränkungen zunächst fort. Bis zur Wochenmitte zieht sich die durch die Zentren "Konrad" und "Jannis" von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer aufgespannte Hochdruckzone langsam zurück. Von Westen her wird die Luft dann allmählich feuchter und Schauer werden nicht mehr unterdrückt. Dass die nun höherstehende Sonne bereits Power hat, macht sich auch dadurch bemerkbar, dass bei dem einen oder anderen Schauer Blitz und Donner mit dabei sein können. Auch wenn die Höchsttemperaturen zunächst nur wenig und nach Wochenmitte spürbar zurückgehen, bleibt es für die Jahreszeit weiterhin überdurchschnittlich mild. Während es tagsüber etwas kühler wird, gehen die Werte in den Nächten nicht mehr so deutlich zurück.
Der Pollenflug ist weiterhin auf hohem Niveau und wird derzeit von Erlenpollen dominiert. Im Norden und Osten ist die Belastung regional sehr hoch, während die Erlenpollenkonzentration am Rhein bereits zurückgeht. Die Hauptzeit des Haselpollenflugs ist bereits vorbei und der Birkenpollenflug hat noch nicht begonnen. Nur in den wärmsten Lagen im Südwesten und Westen wurden bereits vereinzelt Birkenpollen registriert. In zwei, drei Wochen wird aber auch die Birke richtig loslegen. Neben den Pollen mit hohem Allergiepotenzial (Hasel, Erle und bald Birke) sind noch einige Baumpollen wie Ulme, Pappel, Weide und Esche unterwegs.
Die seit Monatswechsel herrschende Trockenheit schlägt sich auch in der Waldbrandgefahr nieder. Meist liegt sie bei Stufe 2 bis 3 (von 5). Im Osten ist stellenweise aber bereits Stufe 4 erreicht.
Nacht zum Montag:
Vom Nordosten bis zu den Alpen ist es teils locker bewölkt, im Westen und Nordwesten oft klar und von der Mitte bis in den Süden gibt es einzelne Nebelfelder. Es bleibt überall trocken. Die Temperaturen gehen je nach Lage meist auf plus 6 bis minus 1 Grad zurück. Leichter Frost ist dabei vor allem im Osten sowie in Bayern möglich. Auf einigen Bergen und Kuppen im Westen und Südwesten liegen die Tiefstwerte bei 7 oder 8 Grad plus.
Montag:
Im Westen und Nordwesten scheint oft den ganzen Tag lang die Sonne, während sie sich vom Osten bis in den Süden zeitweise schwertut. Die dicksten Wolken liegen dabei über Oberbayern. Von der Eifel bis in die Alpen bilden sich am Nachmittag aus Quellwolken über den Bergen hier und da Schauer - im Schwarzwald ist dabei auch Blitz und Donner möglich. Am Abend kann sich von den Niederlanden Nebel besonders nach Ostfriesland ausbreiten.
Die Temperaturen legen im Tagesverlauf wieder ordentlich zu und erreichen am Nachmittag frühlingshafte 13 bis 19 Grad. Nur an wenigen Küstenabschnitten bleiben die Temperaturen bei Süd- bis Südostwind unter 10 Grad.
Dienstag:
Nach Auflösung von Nebelfeldern scheint vor allem vom Süden bis in den Osten länger die Sonne. Im Westen und in den Mittelgebirgen werden die Quellwolken dicker und es bilden sich einzelne Schauer und Gewitter. Im Nordwesten und an der westlichen Ostsee kann es bis zum Mittag gebietsweise neblig-trüb bleiben. Am Nachmittag und Abend breiten sich aber auch dort vom Emsland her regional Schauer aus.
In Nordfriesland könnten die Temperaturen bei 8 Grad steckenbleiben. Meist werden aber 14 bis 19 Grad erreicht.
Mittwoch:
Die Schauer und Gewitter werden vor allem im Westen und den Mittelgebirgen zahlreicher und dort überwiegen die Wolken. Zudem frischt auch der Wind auf. Im Osten und in Niederbayern ist vor und zwischen einzelnen Schauern längerer Sonnenschein möglich. In Berlin und Brandenburg wird es dabei mit bis zu 18 Grad auch am wärmsten. Bei wenig Sonnenschein liegen die Höchstwerte oft bei 13 bis 15 Grad.
Donnerstag:
Die Schauer lassen nach und ziehen über den Südosten ab. Dahinter stellt sich ein Mix aus Sonne und Wolken ein. Dabei ist es vor allem im Westen und Nordwesten windig aus Südwest mit starken, in exponierten Lagen auch stürmischen Böen. Am Abend sind an der Nordsee neue Schauer möglich. Zuvor erreichen die Temperaturen 12 bis 16 Grad.
Freitag:
Tendenziell zieht in den Nordwesten Regen und von dort bis in die Mittelgebirge ist es möglicherweise sehr windig, während es in der Südosthälfte die Sonne scheint. Bei reichlich Sonnenschein liegen die Höchstwerte bei 15 bis 18 Grad, während es unter den Regenwolken nur für 10 bis 15 Grad reicht.
Wochenende:
Am Samstag steigt auch in der Südosthälfte die Schauerneigung etwas an. Vor allem von der bayerischen Donau bis in die Lausitz sind aber noch lange freundliche Phasen und dort Temperaturen bis 16 Grad möglich. Im Westen und Nordwesten wird es dagegen bei vielen Wolken und maximal 8 bis 13 Grad zeitweise nass.
Am Sonntag nehmen die Unsicherheiten weiter zu. Mehrheitlich stellt sich unbeständiges Wetter bei maximal 7 bis 15 Grad ein.