Panorama

Tod "aus Trauer" Witwer aus Uvalde stirbt an Herzversagen

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Sowohl Irma Garcia als auch ihre Lehrerkollegin Eva Mireles, die gemeinsame Klassenzimmer hatten, starben bei dem Schulmassaker.

(Foto: picture alliance / AA)

Das Schulmassaker in Uvalde löst weltweit Trauer und Wut aus. Und das Leid scheint kein Ende zu nehmen, denn zwei Tage nach der Schießerei an einer Grundschule in Texas stirbt der Witwer einer getöteten Lehrerin.

Zwei Tage nach dem Schulmassaker in Texas ist der Ehemann einer der getöteten Lehrerinnen gestorben. Joe Garcia starb an einem Herzinfarkt, wie Ernie Zuniga, ein Nachrichtensprecher des Lokalsenders Kabb Fox San Antonio, auf Twitter schrieb. Die Familie von Garcia sprach von einem Tod "aus Trauer".

Auf einer Spendenwebsite, die von der Cousine der getöteten Lehrerin Irma Garcia eingerichtet wurde, hieß es: Irmas Ehemann Joe sei am Morgen "tragischerweise an den Folgen eines medizinischen Notfalls verstorben". Sie gehe davon aus, Joe sei "an einem gebrochenen Herzen gestorben", weil er "die Liebe seines Lebens verloren hat", fügte sie hinzu. John Martinez, Garcias Neffe, teilte auf Twitter mit, Joe Garcia sei "aus Trauer gestorben".

Das Paar, das laut der Website der Robb Elementary School 24 Jahre lang verheiratet war, hinterlässt vier Kinder. Sowohl Irma Garcia als auch ihre Lehrerkollegin Eva Mireles, die gemeinsame Klassenzimmer hatten, starben bei dem Schulmassaker.

Das Massaker hat in den USA erneut eine politische Debatte über die Waffengesetze im Lande ausgelöst. Eine Verschärfung der Waffengesetze in den USA scheitert seit vielen Jahren an einer grundlegenden Uneinigkeit zwischen Demokraten und Republikanern in dieser Frage. Während viele Demokraten seit Langem eine substanzielle Verschärfung der Vorschriften für Waffenbesitz im Land fordern, sind viele Republikaner vehement dagegen.

Ein 18-Jähriger hatte am Dienstag an der Grundschule in Uvalde in Texas mit einem Sturmgewehr 19 Kinder und die zwei Lehrerinnen getötet. Er wurde schließlich von Polizisten erschossen. Das Motiv des Angreifers ist nach wie vor unklar.

Quelle: ntv.de, cls/AFP

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