Panorama

Wetterwoche im SchnellcheckWüstentage, tropische Nächte - und kein Ende der Hitze in Sicht

12.07.2026, 18:53 Uhr
imageVon Rainer Buchhop
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Bei Temperaturen von über 35 Grad hilft nur ein Sprung ins kühle Nass. (Foto: IMAGO/Christian Ender)

Der Südwesten Deutschlands ächzt unter der Hitze: Mehr als zehn Wüstentage mit 35 Grad und mehr wurden am Oberrhein bereits gezählt. Abkühlung ist nicht in Sicht - die kommende Woche bringt weiter Temperaturen bis 37 Grad.

Die große Hitze im Südwesten setzt sich fort. Bislang gab es am Oberrhein schon mehr als zehn Wüstentage, also Tage, an denen die Temperatur auf 35 Grad oder mehr stieg, und um die 30 Hitzetage mit 30 Grad und mehr. Auch die Sonnenscheindauer nimmt weiter deutlich zu, vor allem der Südwesten liegt deutlich über dem Soll.

Flächendeckende Gewitter oder einen vollständigen Luftmassenwechsel wird es nicht geben, aber die Neigung zu einzelnen Gewittern steigt etwas an. Von Tag zu Tag sind zudem andere Regionen betroffen. Viele Flüsse führen bereits Niedrigwasser, aber großräumige Einschränkungen für die Schifffahrt gibt es bislang nicht. Offiziell wurde auch noch keine Trinkwasserknappheit ausgerufen, und die Bewässerung in der Landwirtschaft ist nur regional eingeschränkt.

Das Deutschlandwetter im Detail:

Nacht auf Montag:

An der Ostsee sind einzelne Gewitter möglich, im Nordwesten kann sich Nebel oder Hochnebel ausbreiten. In den anderen Regionen ist es meist leicht bewölkt oder klar und trocken. Im Südwesten gibt es vor allem zwischen Frankfurt und Karlsruhe sowie in Kuppenlagen eine tropische Nacht, also eine Nacht mit Tiefstwerten über 20 Grad. Sonst gehen die Temperaturen meist auf 17 bis 12 Grad zurück.

Montag:

Oft scheint wieder die Sonne, im Südwesten können auch mal dünne Wolkenfelder durchziehen. Mehr Wolken gibt es von Vorpommern bis in die Lausitz. Die Nebelfelder im Nordwesten lösen sich auf, im Norden bilden sich aber regional einzelne Schauer und Gewitter. Vereinzelt sind diese auch vom Sauerland bis nach Brandenburg möglich.

Die Temperaturen steigen auf 24 Grad in Flensburg, 29 Grad in Hannover, 34 Grad in Stuttgart und bis zu 37 Grad am Oberrhein. An den Küsten werden im Seewind um die 22 Grad erreicht.

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Von einem Nebenarm des Rheins bei Bendorf ist nur noch ein Rinnsal übrig. (Foto: dpa)

Dienstag:

Vom Westen bis in den Norden überwiegt der Sonnenschein, dort bilden sich nur vereinzelt Schauer oder Gewitter. Im Ostseeumfeld bleibt es meist trocken. Vom Osten bis in den Süden gibt es des Öfteren wolkige Phasen, und die teils gewittrigen Schauer treten verbreiteter, aber nicht flächendeckend auf. Die Temperaturen ändern sich nur wenig und reichen von 23 Grad im Seewind bis 37 Grad im Südwesten.

Mittwoch:

Im Norden und Osten setzt sich trockenere Luft durch, dort scheint häufig den ganzen Tag die Sonne. Im Süden und Südwesten können die Quellwolken zahlreicher werden, und es bilden sich einzelne Regengüsse und Gewitter, am häufigsten vom Schwarzwald bis zu den Alpen. Im Südwesten gehen die Temperaturen etwas zurück, erreichen stellenweise aber immer noch rund 35 Grad. Zudem ist es dort recht schwül, sodass sich die Temperaturen ähnlich hoch anfühlen wie an den Vortagen.

Donnerstag:

In der Südwesthälfte bilden sich besonders über den Bergen hier und da Gewitter, abseits davon gibt es aber auch dort viel Sonnenschein. Sonst ist es bei wenigen Wolken überwiegend sonnig und trocken mit Höchstwerten von 24 bis 37 Grad.

Freitag:

Die Neigung zu lokalen Schauern und Gewittern steigt etwas an. Vom Osten bis zu den Küsten bleibt es überwiegend trocken. Das hochsommerliche Temperaturniveau hält sich mit 28 bis 35 Grad, nur an einigen Küstenabschnitten bleibt es etwas kühler.

Wochenende:

Die Unsicherheiten in der Prognose nehmen zu. Tendenziell gehen die Temperaturen etwas zurück, und die Neigung zu teils gewittrigen Regengüssen nimmt etwas zu.

Quelle: ntv.de

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