Panorama

Gemeldete Fälle in Deutschland Zahl der Infizierten steigt auf über 134.400

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Innerhalb eines Tages wurde bei knapp 3000 weiteren Menschen eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der kommenden Woche steht das Coronavirus erneut im Bundestag auf der Tagesordnung. Noch immer melden die Behörden eine wachsende Zahl an Neuinfektionen. Derzeit gibt es allerdings mehr Genesene als akut Infizierte in Deutschland.

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen ist in Deutschland auf mehr als 134.400 angewachsen. Das geht aus Berechnungen von ntv.de auf Basis von Daten aus den Bundesländern und des Robert-Koch-Instituts hervor. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Anstieg von knapp 3000 Fällen. Im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie mehr als 3800 Menschen gestorben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 281 neue Todesfälle von den Behörden registriert. Die Zahl der Genesenen beträgt 73.469.

Der Bundestag wird sich in der kommenden Woche erneut mit der Corona-Krise und dem Stand der Schutzmaßnahmen beschäftigen. Am Donnerstagmorgen soll Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu eine Regierungserklärung abgeben, wie es aus Parlamentskreisen hieß. Anschließend sind demnach 90 Minuten Debatte vorgesehen. Statt an drei tagt das Plenum nur an zwei Tagen, nämlich Mittwoch und Donnerstag.

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Im Gegensatz zur vorangegangenen Sitzungswoche Ende März soll der Bundestag sich nächste Woche wieder "sehr stark an die Normalität nähern", hieß es aus den Kreisen. Dazu gehöre, dass die Sitzungswoche wie üblich am Mittwochmittag beginne. Auch die sonst übliche Regierungsbefragung solle stattfinden, hieß es nach Beratungen der parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen weiter.

Schicksal der Grundrente noch ungewiss

Zu den Themen rund um die Corona-Pandemie, mit denen sich der Bundestag den Angaben zufolge befassen soll, gehört die von der Großen Koalition geplante Anpassung des Elterngeldes, die Einschnitte wegen der Krise vermeiden soll. Auf der Tagesordnung stehen zudem Gesetzentwürfe zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden sowie zum Veranstaltungs- und Vertragsrecht. Schließlich geht es um die EU-Militärmission zur Kontrolle von Libyens Waffenembargo (Irini) und die Heizkostenentlastung im Wohngeld im Kontext der CO2-Bepreisung.

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Ob die von der Bundesregierung geplante Grundrente ebenfalls kommende Woche ins Parlament kommt, ist noch ungewiss. Am Mittwoch hatte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums die erste Lesung im Bundestag für kommende Woche angekündigt.

Der Bundestag soll wie schon Ende März unter besonderen Schutzvorkehrungen tagen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden. So sollen unter anderem nicht alle Plätze besetzt werden und die Abgeordneten so in ausreichendem Abstand zueinander bleiben.

Quelle: ntv.de, fzö/AFP