Panorama

Erneuter Vergeltungsakt? Zehnjährige bei Paris angeschossen

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Das Mädchen sei am Rücken verletzt worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Polizei im Raum Paris muss den zweiten Tag in Folge zu einer Schießerei anrücken. Nachdem am Montag ein 33-Jähriger durch eine Kugel gestorben ist, wird laut Berichten nun eine Zehnjährige angeschossen und verletzt. Ähnlich wie am Tag zuvor gehen die Ermittler offenbar von einer Vergeltungstat aus.

Ein Mädchen ist nahe Paris angeschossen und verletzt worden. Ein Unbekannter habe am Mittag in Richtung eines Fahrzeugs geschossen, in dem ein Mann mit seiner etwa zehnjährigen Tochter saß, wie die Stadt mitteilte. Die Tat ereignete sich im Pariser Vorort Pantin im Nordosten der französischen Hauptstadt. Das Auto sei gerade aus einer Tiefgarage gekommen.

Der Täter war am Abend noch auf der Flucht. "Ich habe die Schüsse gehört", sagte ein Anwohner der Zeitung "Le Parisien". Als er aus dem Fenster geschaut habe, sei ein Auto weggefahren. Der Vater wurde entgegen erster Berichte bei dem Vorfall nicht verletzt. Ersten Erkenntnissen nach gehen die Ermittler von einem Vergeltungsakt aus. Das Mädchen sei am Rücken verletzt worden, schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

"Nichts rechtfertigt solche Handlungen. Nichts kann rechtfertigen, dass ein Kind das Opfer solcher Gewalt wird. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sie sich so schnell wie möglich erholt", reagierte der Bürgermeister von Pantin, Bertrand Kern, in einer Mitteilung. Der Fall stehe in einer Reihe mit kriminellen Handlungen der vergangenen Jahre in Pantin. Der Vater des Mädchens ist Medien zufolge polizeibekannt.

Erst am Montag hatte ein Unbekannter vor einem Krankenhaus im Pariser Westen einen 33-Jährigen erschossen. Er flüchtete anschließend auf einem Motorrad, eine Frau des Wachpersonals wurde bei dem Vorfall ebenfalls verletzt. Auch hier gehen die Ermittler von einer Abrechnung aus.

Quelle: ntv.de, hek/dpa

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