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Ein Buschfeuer in Kalyvia einige Kilometer von Athen entfernt ist kaum unter Kontrolle zu bekommen.
Ein Buschfeuer in Kalyvia einige Kilometer von Athen entfernt ist kaum unter Kontrolle zu bekommen.(Foto: dpa)
Mittwoch, 09. August 2017

Extreme Hitze in Griechenland: Zivilschutz verbietet jegliches Feuer

Die Menschen auf dem griechischen Festland sowie auf einigen Inseln der Ägäis müssen Temperaturen um 40 Grad ertragen. Um kein Drama wie vor zehn Jahren zu erleben, erteilt der Zivilschutz strenge Regeln. So ist auch Grillen strengstens verboten.

Nach mehreren Tagen mit Temperaturen bis zu 40 Grad ist die Brandgefahr in Griechenland sehr hoch. Bürger sollten auf keinen Fall offenes Feuer legen, teilte der griechische Zivilschutz mit. "Grillen ist absolut verboten", sagte ein Sprecher im griechischen Rundfunk.

Die Gebiete in Orange sind besonders gefährdet.
Die Gebiete in Orange sind besonders gefährdet.(Foto: Civil protection (Greece))

Auch auf der Mittelmeerinsel Zypern herrschen Temperaturen um die 39 Grad, teilte das zyprische Wetteramt mit.  Auf einer Waldbrandgefahr-Karte des Zivilschutzes werden Mittelgriechenland, die Region um die Hauptstadt Athen sowie einige Inseln im Osten der Ägäis auf der Stufe "sehr hohe Gefahr" gezeigt.

Mit einem Rückgang der Temperaturen auf für die Jahreszeit normale Werte um die 35 Grad wird ab Samstagabend gerechnet. Verschont von der Hitzewelle sind bislang Kreta und die Kykladen-Inseln geblieben.

Wasserknappheit wie in Italien gibt es diesen Sommer in Griechenland nicht. Die Wasserspeicherseen sind nach starken Regenfällen im Juni gut gefüllt, teilten die Wasserwerke in Athen mit. Vor zehn Jahren, im August 2007, waren nach einer ähnlichen Hitzewelle und einer langen Dürre verheerende Waldbrände auf der Halbinsel Peloponnes ausgebrochen. Dabei waren 87 Menschen ums Leben gekommen.

Quelle: n-tv.de

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