Panorama

Krönung feiern statt arbeiten Sunak gibt allen Briten am 8. Mai frei

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Am 6. Mai 2023 wird König Charles III. gekrönt.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

"Die Krönung eines neuen Monarchen ist ein einzigartiger Moment", erklärt der britische Premierminister Rishi Sunak. Auch die Bevölkerung soll davon profitieren: Am Montag nach dem Ereignis dürfen die Briten sich auf einen weiteren Feiertag freuen. Nicht nur in England.

Anlässlich der Krönung des neuen britischen Königs Charles III. am 6. Mai 2023 dürfen sich die Briten auf ein verlängertes Wochenende freuen. Wie der britische Premierminister Rishi Sunak ankündigte, soll es dafür einen extra Feiertag geben. "Die Krönung eines neuen Monarchen ist ein einzigartiger Moment für unser Land", sagte der konservative Politiker einer Mitteilung zufolge und fügte hinzu: "In Anerkennung dieses historischen Anlasses freue ich mich, einen zusätzlichen Feiertag im gesamten Vereinigten Königreich anzukündigen."

Der Palast teilte mit, der Termin der Krönung sei zwischen der Regierung, der Kirche und dem royalen Haushalt abgesprochen worden. Ob das Datum eine tiefere Bedeutung hat, blieb zunächst unklar. Am 6. Mai 2023 feiert Charles' Enkel Archie, der Sohn von Prinz Harry und Herzogin Meghan, seinen vierten Geburtstag. Es ist zudem der Hochzeitstag von Charles' Tante Prinzessin Margaret, der jüngeren Schwester der Queen.

"Historischer Moment"

Außer Charles soll am 6. Mai auch seine Ehefrau Königsgemahlin Camilla vom Erzbischof von Canterbury gekrönt werden, der seit dem Bruch mit der katholischen Kirche im 16. Jahrhundert das geistliche Oberhaupt der Church of England ist. Zu der Krönung in der britischen Hauptstadt werden etwa 2000 Gäste erwartet.

Der "bank holiday", wie Feiertage in Großbritannien genannt werden, soll auf den 8. Mai, den Montag nach der Krönung fallen, die an einem Samstag in der Westminster Abbey in London stattfinden soll. Auch der Tag der Beisetzung von Charles Mutter, Queen Elizabeth II. war zum außergewöhnlichen Feiertag erklärt worden.

Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon brachte ihre Unterstützung für die Entscheidung zum Ausdruck. Die anstehende Krönung bezeichnete die Politikerin der sezessionistischen Schottischen Nationalpartei in einer eigenen Mitteilung als "historischen Moment" für ihren Landesteil, zu dem die Schotten König Charles und seiner Königsgemahlin Camilla die besten Wünsche senden wollten.

(Dieser Artikel wurde am Sonntag, 06. November 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, can/dpa

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