Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 02:40 Selenskyj: Nichts Persönliches zwischen Trump und mir +++
Die jüngsten Spannungen zwischen der Ukraine und den USA haben laut Präsident Selenskyj nichts mit seinem Verhältnis zu US-Präsident Trump zu tun. "Es ist nichts Persönliches zwischen mir und Präsident Trump, und natürlich bin ich gegen jede Aufhebung von Sanktionen", sagt er in einem Interview des US-Senders CNN. Sein Treffen mit US-Unterhändler Steve Witkoff in Oslo sei produktiv gewesen, doch sei er nicht von Putins Friedenswillen überzeugt, so Selenskyj weiter. "Putin spielt, wissen Sie, er ist ein Spieler". Es sei bedauerlich, weil Putin mit dem Leben anderer Menschen spiele. "Deshalb erwarten wir von unseren Partnern, dass sie ihm nicht die Möglichkeit geben, stärker zu werden und uns zu brechen."
+++ 01:12 Tote und Verletzte bei russischen Angriffen +++
Bei einem russischen Angriff im Südosten der Ukraine sind drei Menschen getötet worden. Nach Angaben der Militärverwaltung starben ein 37-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 38 und 69, als ein Wohnhaus in Saporischschja getroffen wurde. Neun Verletzte gab es bei einem Drohnenangriff im westlich von Kiew gelegenen Gebiet Schytomyr. Zwei der Verletzten seien Kinder, teilt der Chef der Militärverwaltung der Region, Witalij Bunetschko, mit. Auch hier wurde demnach ein Wohnhaus getroffen.
+++ 23:58 Putin will reden - aber nicht über Waffenruhe +++
Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt sich zu einer Wiederaufnahme von Dreiergesprächen mit der Ukraine und den USA bereit, sofern dabei über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts verhandelt wird. Es müsse um Sicherheitsgarantien im Rahmen einer endgültigen Friedensvereinbarung gehen und nicht um eine "kurzfristige" Waffenruhe, sagt Putin einem Reporter des russischen Staatsfernsehens. "Das Ziel dieser Gespräche wird sein, die Frage der Gewährleistung der Sicherheit sowohl der Ukraine als auch Russlands zu behandeln", sagte Putin. Dies müsse "im Rahmen eines endgültigen Abkommens" geschehen und nicht nach einer "kurzen Unterbrechung der Kampfhandlungen".
+++ 22:58 Trump: Musk hat Starlink-Drosselung aufgehoben +++
Elon Musk hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Zugang der Ukraine zum Satellitennetzwerk Starlink wiederhergestellt. Ob er mit Musk über das Thema gesprochen hat, will Trump auf Nachfrage von Journalisten nicht sagen. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" hat Trump mit Musk telefoniert und ihn gebeten, die Einschränkungen für die militärtaugliche Version von Starlink in der Ukraine aufzuheben. Ukrainische und US-Beamte sagten der Zeitung, das System sei zwar noch nicht wieder voll funktionsfähig, arbeite aber wieder mit höheren Geschwindigkeiten als zuvor. Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf Starlink angewiesen. Eine Drosselung des Dienstes hatte nach ukrainischen Angaben zuletzt die militärischen Aktivitäten im Kampf gegen Russland eingeschränkt. Wer dafür verantwortlich war, ist unklar. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, Musk habe sie angewiesen und sich zuvor mit Trump besprochen. Trump hatte gesagt, weder er noch Musk seien verantwortlich. Musk hatte hingegen betont, die Entscheidung obliege letztlich dem Präsidenten, also Trump.
+++ 22:05 Putin sieht Ostukraine historisch als russisches Territorium +++
Russland hat sich bereit erklärt, die trilateralen Gespräche mit der Ukraine und den USA wieder aufzunehmen. Im Vorfeld stellt Wladimir Putin erneut eine Forderung: Die von Moskau beanspruchten Gebiete in der Ostukraine seien historisch russisches Land. Zugleich betont Putin, dass Moskau sich nicht auf einen Krieg mit Europa vorbereite.
+++ 21:13 Litauen fürchtet Friedensgespräche ohne Kiew +++
Litauens Präsident Gitanas Nauseda hat mit Blick auf ein mögliches Treffen Russlands, Chinas und der USA gemahnt, die Ukraine bei Gesprächen zur Beendigung des russischen Angriffskrieges nicht außen vorzulassen. "Die Ukraine selbst muss unbedingt in die Verhandlungen einbezogen werden. Daher nähren von Russland vorgeschlagene Formate, wie etwa ein China-USA-Russland-Format, den Verdacht, dass sich ein Szenario ähnlich dem des Zweiten Weltkriegs wiederholen und zu einer Aufteilung in Einflusssphären führen könnte", sagt Nauseda in Vilnius.
+++ 20:38 Behörde: Familien mit Kindern müssen Donbass-Städte verlassen +++
Wegen ständiger russischer Angriffe haben die ukrainischen Behörden die Evakuierung von Familien mit Kindern aus den Städten Slowjansk und Kramatorsk im Osten angeordnet. "Die Sicherheitslage wird stetig schlechter", teilt der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram mit. "Die Russen greifen Kramatorsk und Slowjansk täglich an und beschießen Wohnviertel, zivile Verkehrsmittel und Orte, an denen sich Menschen aufhalten."
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