Iran-Krieg im Liveticker+++ 07:04 Trump veröffentlicht Video, das offenbar Angriffe auf die iranische Insel Charg zeigt +++
US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Online-Plattform Truth Social ein Video veröffentlicht, das nach offenbar einen Angriff der USA auf die iranische Ölexport-Insel Charg zeigt. Zuvor hatte Trump erklärt, die USA hätten militärische Ziele auf Charg zerstört, die Ölinfrastruktur jedoch einstweilen verschont (Eintrag 00:43 Uhr).
+++ 06:41 Trump kündigt "baldigen" Beginn der US-Marine-Eskorte in Straße von Hormus an +++
US-Kriegsschiffe sollen nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump in Kürze Tanker durch die Straße von Hormus begleiten. Die Eskorte der US-Marine werde "bald" beginnen, sagt Trump zu Journalisten. Die iranischen Revolutionsgarden blockieren im Zuge des Krieges mit den USA und Israel die für den weltweiten Öltransport wichtige Meerenge. Der Schiffsverkehr ist nahezu zum Erliegen gekommen. Das Pentagon schickt laut Medienberichten jetzt weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen in den Nahen Osten (Eintrag 04:16 Uhr).
+++ 06:20 Trump sieht Iran "vollständig besiegt" +++
Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". "Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen den Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht", schreibt Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er fügt hinzu, die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei "kein Abkommen, das ich akzeptieren würde".
+++ 05:59 Angriff auf US-Botschaft in Bagdad +++
Bei einem Raketenangriff auf die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist das Botschaftsgebäude getroffen worden. Dies berichten Personen aus irakischen Sicherheitskreisen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Aus dem Botschaftsgebäude steige Rauch auf. Die Nachrichtenagentur AP berichtet unter Berufung auf zwei irakische Sicherheitsbeamte, die Rakete habe einen Hubschrauberlandeplatz getroffen. Zudem soll eine Drohne den Botschaftskomplex getroffen haben, sagt ein irakischer Sicherheitsvertreter. Die Attacke erfolgte kurz nach Angriffen auf proiranische Kämpfer in der irakischen Hauptstadt (Eintrag 03:52 Uhr).
+++ 05:32 "Gefahr durch Drohnen": USA ziehen Botschaftspersonal aus dem Oman teilweise ab +++
Die USA ziehen vor dem Hintergrund des Iran-Krieges einen Teil ihres Botschaftspersonals aus dem Oman ab. Nicht zwingend benötigte Mitarbeiter und ihre Angehörigen müssten das Sultanat wegen der kriegsbedingten Risiken verlassen, erklärt das US-Außenministerium. Das Ministerium aktualisiert zudem seine Reisewarnung angesichts der "Sicherheitsrisiken". Es verweist auf eine "anhaltende Gefahr durch Drohnen- und Raketenangriffe aus dem Iran" sowie auf "erhebliche Beeinträchtigungen des Linienflugverkehrs".
+++ 04:53 Hegseth droht Iran: "Kein Pardon, keine Gnade für unseren Feind" +++
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt ein gnadenloses Vorgehen im Krieg gegen den Iran an: "Wir werden weiter Druck machen, weiter vorrücken, weiter angreifen", erklärt Hegseth vor Journalisten in Washington. "Kein Pardon, keine Gnade für unseren Feind." Der Befehl, "kein Pardon" zu geben - also das Leben eines sich ergebenden Gegners nicht zu schonen oder damit zu drohen - ist nach dem humanitären Völkerrecht verboten.
+++ 04:16 Insider: USA schicken weiteres Kriegsschiff in den Nahen Osten +++
Die USA entsenden Insidern zufolge Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten. Nach Angaben zweier US-Beamter, die ungenannt bleiben wollen, verlegt das US-Verteidigungsministerium das Amphibien-Angriffsschiff "Tripoli" samt der dazugehörigen Marine-Einheit in die Region. Dazu gehörten 2500 Marineinfanteristen sowie weitere Matrosen. Die "Tripoli", die sich derzeit im asiatisch-pazifischen Raum befindet, kann auch Kampfflugzeuge transportieren.
+++ 03:52 Ein Toter bei Raketenangriff auf proiranische Ziele in Bagdad +++
Bei einem Raketenangriff auf ein proiranisches Ziel in Iraks Hauptstadt Bagdad ist Sicherheitskreisen zufolge ein Mensch getötet worden. Bei dem Angriff wurde offenbar ein von der proiranischen Kataeb Hisbollah genutztes Haus getroffen. Eine "Schlüsselfigur" der vom Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach bei dem Angriff getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt.
+++ 03:21 Hisbollah-Chef Kassem droht Israel mit "langer Konfrontation" +++
Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon hat Israel mit einer "langen Konfrontation" gedroht. "Wir haben uns auf eine lange Konfrontation eingestellt", sagt Hisbollah-Chef Naim Kassem in einer Fernsehansprache. Die Israelis müssten mit "Überraschungen auf dem Schlachtfeld" rechnen, warnte der Hisbollah-Chef, während er von einem "existenziellen Kampf" sprach.
+++ 02:23 Israelische Armee meldet Tod von Hisbollah-Mitglied in Beirut +++
Bei einem Angriff auf eine Universität im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben bereits vor zwei Tagen ein Mitglied der proiranischen Hisbollah-Miliz getötet. Bei dem Angriff habe die israelische Luftwaffe "den Terroristen Murtada Hussein Srur, Mitglied der Luftwaffeneinheit der Terrororganisation Hisbollah, im Bereich der Libanesischen Universität in Beirut angegriffen und getötet", erklärt die israelische Armee.
+++ 01:22 Explosionen in Katars Hauptstadt Doha +++
Am frühen Morgen sind in Katars Hauptstadt Doha Explosionen zu hören gewesen. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass Abfangjäger über dem Stadtzentrum von Doha zwei Geschosse abgewehrt hätten. Das Innenministerium des Golfstaats hatte kurz zuvor die Evakuierung "mehrerer wichtiger Gebiete" bekannt gegeben.
+++ 00:43 Trump: Für Ölindustrie wichtige iranische Insel angegriffen +++
US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet, schreibt der Republikaner bei Truth Social.
+++ 00:15 "Liebe libanesische Brüder…": Israel-Kampfjets werfen Flugblätter über Beirut ab +++
Israelische Flugzeuge haben über Teilen der libanesischen Hauptstadt Beirut Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, sich für eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah einzusetzen. Kampfflugzeuge flogen in niedriger Höhe über der Stadt, durchbrachen die Schallmauer und lösten zwei laute Explosionen aus. In den an "Liebe libanesische Bürger" gerichteten Schreiben wird dazu aufgerufen, die Hisbollah zu entwaffnen. Sie seien der "Schild des Irans". Die Zukunft des Libanon solle von seinen eigenen Bürgern bestimmt werden und nicht von externen Akteuren. "Der Libanon ist eure Entscheidung, nicht die von jemand anderem", heißt es in dem Text. Stabilität sei "nicht nur ein Wort, sondern ein Recht für jeden Libanesen".
+++ 23:53 Erneut heftige Explosionen in Teheran +++
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich erneut heftige Explosionen ereignet. Israel hatte zuvor eine erneute Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben. Ein Nachrichtenportal der iranischen Revolutionsgarden erklärte unterdessen, seit Kriegsbeginn hätten die Streitkräfte im Land insgesamt 111 feindliche Drohnen zerstört. In dem Beitrag des Portals Sepah wurde nicht aufgeschlüsselt, um welche Arten von Drohnen es sich dabei handelte. Unter anderem sei aber ein unbemanntes Flugzug vom Typ MQ-9 über der südiranischen Provinz Fars zerstört worden. Bei MQ-9-Maschinen handelt es sich um für einen langfristigen Einsatz entwickelte Mehrzweckdrohnen, die um ein Vielfaches teurer sind als die im Krieg vom Iran massenhaft eingesetzten Einweg-Kamikazedrohnen.
+++ 22:12 Nur 77 statt 1.299 Durchfahrten: Schiffsverkehr durch Hormus bricht ein +++
Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen haben einer auf Seetransporte spezialisierten Website zufolge nur 77 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Mehr als die Hälfte dieser Schiffe gehöre zur sogenannten Schattenflotte, erklärt "Lloyd's List Intelligence". Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen insbesondere Russland und der Iran internationale Sanktionen umgehen. Vom 1. bis zum 11. März 2025 wurden demnach 1299 Durchfahrten registriert.
+++ 21:49 Berichte: USA senden 5000 Soldaten und Schiffe nach Nahost +++
Die USA verlegen weitere Kriegsschiffe und 5000 Marinesoldaten und Matrosen in den Nahen Osten. Das berichtet NBC News unter Berufung auf drei US-Regierungsbeamte. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Beamte. Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten. Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären laut "Axios" in der Lage, falls gewollt Bodeneinsätze durchzuführen.
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