Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 22:19 Drohnen-Angriffe auf die Stadt Sumy +++

04.04.2026, 00:01 Uhr

In Sumy schlägt eine russische Drohne auf einem Parkplatz ein. Zwei Autos werden beschädigt, meldet der Leiter der Militärverwaltung der Stadt bei Telegram. Im Stadtbezirk Kowpakiwskyj verletzt eine Drohne einen 52-jährigen Mann.

+++ 21:22 Selenskyj will mit Türkei Gasfeld-Erschließung prüfen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will mit der Türkei "die Möglichkeiten für die Entwicklung von Gasfeldern" prüfen, unter anderem im Schwarzen Meer, sagt er nach Beratungen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Istanbul. Putin hatte Selenskyj zuvor unterstellt, die Gastransportinfrastruktur zwischen Russland und der Türkei angreifen zu wollen.

+++ 20:43 Ukraine dementiert Beteiligung an russischen Flugzeugabstürzen +++

Die ukrainische Marine hat eine Beteiligung an Abstürzen von zwei russischen Militär-Flugzeugen auf der besetzten Krim dementiert, berichtet Ukrinform. Ursache könnte laut Medienbericht möglicherweise ein Defekt oder ein Unfall sein. "Dies könnte mit den extremen Bedingungen zusammenhängen, unter denen diese Flugzeuge eingesetzt werden", sagt Dmytro Pletenchuk, Sprecher der ukrainischen Marine.

+++ 19:51 Selenskyj: Türkei-Kooperation bei Sicherheit und Gas +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vereinbart nach eigenen Angaben mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan "neue Schritte" in der Sicherheitskooperation. Der politische Wille sei vorhanden und Arbeitsgruppen würden in Kürze die Details ausarbeiten, teilt Selenskyj während eines Besuchs in Istanbul bei Telegram mit. "Dies gilt vor allem für die Bereiche, in denen wir die Türkei unterstützen können: mit Fachwissen, Technologie und Erfahrung", schreibt Selenskyj. Zudem erörtern die beiden Staatschefs Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Erdgasinfrastrukturprojekten.

+++ 19:12 Ostermärsche rufen zum Frieden in der Ukraine auf +++

Die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung erreichen ihren ersten Höhepunkt. Nach Angaben des Netzwerks Friedenskooperative finden bundesweit in rund 70 Städten Aktionen statt - unter anderem in Berlin, Bremen, München, Duisburg, Leipzig und Stuttgart. Die Ostermärsche stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck der Kriege - wie in der Ukraine.

+++ 18:31 Tödlicher Angriff auf Nahverkehr in Cherson +++

Russische Streitkräfte greifen eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs im Korablevskyi-Bezirk von Cherson an, meldet der Chef der regionalen Militärverwaltung von Cherson, Oleksandr Prokudin, bei Telegram. Demnach stirbt ein Mensch, fünf werden verletzt. Bei einem zweiten Angriff wird ein 24-jähriger Sanitäter verletzt, der den Verwundeten Hilfe leisten wollte.

+++ 17:23 Öl-Krise: Fico will EU-Sanktionen gegen Moskau aufheben +++

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico fordert die Europäische Union auf, die Sanktionen gegen russische Öl- und Gasimporte aufzuheben. Zudem sollten die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wiederhergetellt und den Krieg in der Ukraine beendet werden. Damit solle die Energiekrise bekämpft werden, die durch den Krieg im Iran entstanden sei, teilt Fico nach einem Telefonat mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban mit. Die EU müsse den Dialog mit Russland unverzüglich wieder aufnehmen und die Versorgung mit diesen strategischen Rohstoffen aus allen möglichen Quellen - einschließlich Russland - ermöglichen, erklärt er weiter.

+++ 16:38 Ukrainische Armee setzt auf Roboter der Feuerwehr +++

Erstmals setzen ukrainische Soldaten einen Bodenroboter zur Brandbekämpfung ein, um ein Feuer in einem Wohngebiet nach russischen Angriffen zu löschen. Beim Rettungseinsatz drohten weitere Drohnenangriffe, sagt ein Kommandeur. Die Roboter könnten an schwer zugänglichen Orten eingesetzt werden und Ausrüstung transportieren, erklärt der Hersteller Rovertech. Der Roboter könne demnach aus einer Entfernung von bis zu 3000 Metern gesteuert werden und bis zu 700 Kilogramm Last ziehen.

+++ 15:47 Ukrainischer Generalstab: 1,3 Millionen russische Soldaten verletzt oder tot +++

Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 seien bereits mehr als 1.302.370 russische Soldaten in der Ukraine verletzt oder getötet worden, teilt der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit. Laut dem ukrainischen Lagebericht habe Russland außerdem 11.835 Panzer, 24.344 gepanzerte Kampffahrzeuge, 87.149 Fahrzeuge und Treibstofftanks, 39.378 Artilleriesysteme, 1716 Mehrfachraketenwerfer, 1338 Luftverteidigungssysteme, 350 Hubschrauber, 217.016 Drohnen, 33 Schiffe und Boote sowie zwei U-Boote verloren. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Der ukrainische Generalstab nennt keine offizielle Zahl der getöteten Soldaten des eigenen Landes.

+++ 15:06 Selenskyj berät mit Erdogan über "Sicherheitskooperation" +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Treffen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan nach Istanbul gereist. Selenskyj erklärt bei X, Ziel des Besuches sei eine Vertiefung der Partnerschaft beider Länder zum Schutz von Menschenleben, für mehr Stabilität und Sicherheit in Europa sowie im Nahen Osten. Es werde unter anderem um die Drohnenabwehr, aber auch grundsätzlich die "Sicherheitskooperation" gehen. Auch Erdogan erklärt, bei dem Gespräch werde es um eine Waffenruhe in der Ukraine und um eine "dauerhafte Lösung" in dem Konflikt mit Russland gehen.

+++ 14:36 Fünf Tote bei Angriff auf Markt in der Ukraine +++

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen überdachten Markt in der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich am Samstag in der Stadt Nikopol in der Region Dnipropetrowsk ereignet, teilt der zuständige Regionalgouverneur Oleksandr Gandscha im Onlinedienst Telegram mit. Es seien zudem 19 Menschen verletzt worden. Bei den Todesopfern handelt es sich den Angaben zufolge um drei Frauen und zwei Männer. Unter den Verletzten sei auch ein 14-jähriges Mädchen, das in Lebensgefahr schwebe.

+++ 14:18 Russland greift Anlagen des Öl- und Gaskonzerns Naftogaz an +++

Russland greift nach Angaben des ukrainischen Öl- und Gaskonzerns Naftogaz Infrastrukturanlagen in der Region Poltawa an. Dabei sei ein Feuer ausgebrochen, teilt das Unternehmen in den sozialen Medien mit. Russland setze seine gezielten Angriffe auf die Öl-, Gas- und Energieinfrastruktur fort. Die Anlagen der Naftogaz-Gruppe seien seit Jahresbeginn mehr als 40 Mal angegriffen worden.

+++ 14:03 Ukrainisches Rotes Kreuz warnt vor Gefahren durch Minen +++

Zum heutigen Internationalen Tag der Minenaufklärung erinnert das Ukrainische Rote Kreuz an die Risiken durch Minen. "Auch dort, wo keine Gefahr sichtbar ist, kann sie dennoch lauern", schreibt die Organisation auf X. In Wäldern, auf Feldern und an alltäglichen Orten würden sich immer noch Sprengsätze befinden. Der sogenannte Internationale Tag zur Aufklärung über die Minengefahren und zur Unterstützung von Antiminenprogrammen findet seit 2005 jährlich am 4. April statt. Ziel ist es, über die tödlichen Gefahren von Landminen und Blindgängern aufzuklären.

+++ 13:27 Ukraine klagt über russische "Eskalation an Ostern" +++

Bei einer russischen Angriffswelle auf die Ukraine sterben am Karfreitag nach ukrainischen Angaben 14 Menschen. Aus mehreren Landesteilen melden die Behörden Drohnen- und Raketeneinschläge. Präsident Selenskyj wirft Russland eine "Eskalation an Ostern" vor.

+++ 13:02 Präsidialamt: Selenskyj zu Gesprächen mit Erdogan in Istanbul +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Präsidialamts zu Gesprächen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul eingetroffen. Zudem sei eine Begegnung Selenskyjs mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, dem geistlichen Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirche, geplant.

+++ 12:20 Ukraine: Fünf Tote bei russischem Angriff auf Markt in Frontstadt +++

Aus der ukrainischen Frontstadt Nikopol wird ein russischer Angriff mit zahlreichen Opfern gemeldet. Fünf Personen seien getötet und 19 weitere verletzt worden, teilt die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mit. Die Drohnenattacke habe einem Markt gegolten. "Das ist ein weiteres Kriegsverbrechen, das von der Russischen Föderation verübt wird", erklärt die Behörde auf Telegram. Nikopol liegt nur wenige Kilometer von russisch besetztem Gebiet am anderen Ufer des Flusses Dnipro entfernt. Die Stadt ist regelmäßig Ziel von Angriffen.

+++ 11:47 Telegram-Gründer: Russlands Kampf gegen VPN-Netze löste Bezahl-Chaos aus +++

Nach den jüngsten Ausfällen von Bezahlsystemen in Russland erhebt der Gründer des Kurznachrichtendienstes Telegram, Pawel Durow, Vorwürfe gegen die Behörden. Zu den Problemen am Freitag sei es wegen des Versuchs russischer Stellen gekommen, Virtuelle Private Netzwerke (VPN) zu blockieren, erklärt Durow auf seinem Messengerdienst. Mit VPNs können Sperren umgangen werden, die es zuletzt in Russland verstärkt im mobilen Internet gab. Der in St. Petersburg geborene Durow lebt inzwischen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wegen der Störungen am Freitag musste die Moskauer U-Bahn Fahrgäste zeitweise ohne Bezahlung durch die Drehkreuze lassen. In Geschäften, an Tankstellen und auch in einem Zoo wurde von Kunden kurzfristig Bargeld verlangt. Als Grund wurde ein Problem mit den Zahlungssystemen genannt.

+++ 11:17 Zahl der Verletzten nach russischem Angriff in Sumy steigt auf elf +++

Nach russischen Drohnenangriffen in der nordostukrainischen Stadt Sumy ist die Zahl der Verletzten auf mindestens elf gestiegen. Darunter sei auch eine 15-jährige Person, teilt die Polizei mit. In Kramatorsk in der Ostukraine wurden bei einem Angriff mit Gleitbomben am frühen Abend der regionalen Staatsanwaltschaft zufolge vier Menschen getötet, darunter ein 16-Jähriger. Zwei weitere seien verletzt worden. 

+++ 10:38 Kriewald: "Von einem Osterfrieden ist nicht die Rede" +++

Die Ukraine muss erneut schwere Angriffe Russlands hinnehmen. Hunderte Drohnen und ballistische Raketen treffen das Land. 14 Menschen sterben am Karfreitag, darunter auch Kinder und ein Neugeborenes.

+++ 09:58 Ukrainischer Generalstab meldet 80 russische Luftangriffe +++

Im Laufe des vergangenen Tages hat es offenbar 157 Zusammenstöße zwischen ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Das schreibt Ukrinform mit Verweis auf den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine. Besonders schwer umkämpft war demnach der Frontabschnitt bei Pokrowsk. Russland habe unter anderem 80 Luftangriffe durchgeführt und 10.491 Kamikaze-Drohnen eingesetzt. 

+++ 09:03 Bürgermeister: Drohnentrümmer treffen Bürogebäude in Kiew +++

Herabfallende Trümmer einer russischen Drohne haben offenbar ein Bürogebäude in Kiew im Stadtteil Darnytskyi getroffen und im obersten Stockwerk ein Feuer ausgelöst. Das schreibt die "Kyiv Independent" unter Berufung auf den Bürgermeister Vitali Klitschko. Am Morgen sei in der Hauptstadt Luftalarm ausgelöst worden. Laut dem Bericht wurden bislang keine Opfer gemeldet. 

+++ 08:14 Gouverneur: Ein Toter und vier Verletzte nach Angriff im Süden Russlands +++

Bei einem Angriff mit Drohnen und Raketen ist im Süden Russlands ein Mensch getötet worden. Vier weitere Menschen seien bei dem Angriff in der Region Rostow schwer verletzt worden, erklärt der Regionalgouverneur Juri Slyusar auf Telegram. Die Verletzten schwebten seinen Angaben zufolge in Lebensgefahr. "Eine Rakete traf eine gewerbliche Einrichtung", erklärte der Gouverneur. Bei dem Angriff in der Hafenstadt Taganrog sei zudem ein Frachtschiff im Asowschen Meer durch herabfallende Trümmerteile beschädigt worden. Die Luftabwehr habe Drohnen über der Bucht von Taganrog und in anderen Gebieten zerstört.

+++ 07:38 Bericht: Baby und sechsjähriger Junge bei russischen Angriffen in Dnipropetrowsk verletzt +++

Bei russischen Angriffen in der Region Dnipropetrowsk wurden offenbar ein fünf Monate altes Baby und ein sechsjähriger Junge verletzt. Insgesamt seien drei Menschen verletzt worden, meldet das Portal Ukrainska Pravda mit Verweis auf Oleksandr Hanzha, Leiter der Militärverwaltung der Region. Mehrere Feuer seien ausgebrochen sowie Infrastruktur und ein Bürogebäude beschädigt worden. 

+++ 06:50 Gouverneur: Drei Verletzte bei russischem Drohnenangriff in Sumy +++

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Sumy sind laut einem Medienbericht mindestens drei Menschen verletzt worden. Das schreibt die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf Oleh Hryhorov, Leiter der örtlichen Militärverwaltung. In einem Wohnhaus sei ein Feuer ausgebrochen. 

+++ 06:09 Argentiniens Präsident prangert russisches Spionagenetz an +++

Argentiniens Präsident Javier Milei stuft eine mutmaßliche russische Desinformations-Kampagne als schweren Spionagefall ein. "Die bekanntgewordene Spionage ist von einer institutionellen Schwere, wie sie in der Geschichte nur selten zu sehen war", schreibt Milei auf der Plattform X. Die Zeitung "La Nación" und weitere Medien berichteten unter Berufung auf ein internationales Recherchekonsortium, ein Netzwerk habe 2024 zugunsten Russlands versucht, die Unterstützung der argentinischen Regierung für die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland zu schwächen und politische Spannungen im Land zu verschärfen. Nach Angaben der argentinischen Geheimdienstbehörde (SIDE) war das Netzwerk schon länger im Visier. Es handle sich um eine Organisation namens "La Compañía", bestehend aus in Argentinien ansässigen russischen Staatsbürgern mit lokalen Kontakten und externer Finanzierung. Ziel sei es gewesen, "falsche Informationen zu verbreiten und die öffentliche Meinung in Argentinien zugunsten ausländischer geopolitischer Interessen zu beeinflussen".

+++ 05:15 Chemiefabriken in Russland von Drohnen getroffen +++

Drohnen greifen in der Nacht Ziele in der russischen Stadt Togliatti in der Samara Region an. Anwohner berichten von zahlreichen Explosionen. Mehrere Telegram-Kanäle melden, dass zwei Chemiefabriken getroffen worden seien, es soll demnach einen Brand geben.

+++ 04:00 Wadephul will Abschaffung von Einstimmigkeitsprinzip in EU +++

Außenminister Johann Wadephul dringt auf ein rasches Ende des Einstimmigkeitsprinzips in der Europäischen Union. "Ich bin dafür, in der Europäischen Union mit einem System qualifizierter Mehrheiten zu arbeiten. Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen dafür", sagt der CDU-Politiker der Funke Mediengruppe. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs blockiert Ungarn regelmäßig Hilfsgelder für Kiew sowie Sanktionen gegen Russland - und verzögert so die Maßnahmen. Aktuell blockiert die Orban-Regierung die Auszahlung eines bereits beschlossenen EU-Hilfskredits für die Ukraine über 90 Milliarden Euro. Budapest wirft Kiew vor, die Reparaturarbeiten an der Druschba-Pipeline zu verschleppen, die Ungarn mit russischem Öl versorgt.

+++ 02:34 Russische Angriffe am Karfreitag fordern 14 Todesopfer +++

Bei der russischen Angriffswelle am Karfreitag sind nach jüngsten ukrainischen Behördenangaben 14 Menschen getötet worden. Drei Menschen wurden demnach bei den Attacken am helllichten Tag in der nordukrainischen Region Sumy getötet, insgesamt zwei weitere in der Region Schytomyr im Nordwesten und Dnipropetrowsk im Zentrum der Ukraine, weitere acht in den frontnahen Gebieten Charkiw, Donzek, Cherson und Saporischschja. Ein Mensch kam laut Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk in der Hauptstadtregion Kiew ums Leben. Die ukrainische Luftwaffe erklärt, insgesamt habe die russische Armee das Staatsgebiet der Ukraine mit mehr als 500 Drohnen und dutzenden Raketen unter Beschuss genommen. Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland eine "Eskalation an Ostern" vor.

+++ 00:37 Selenskyj drängt Parlament zu Reformen für Milliardenhilfen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft das Parlament zur raschen Verabschiedung wichtiger Gesetze auf, um eine Haushaltskrise abzuwenden. Die Reformen seien entscheidend für den EU-Beitritt und die Freigabe von Hilfsgeldern, erklärt er. Wegen eines langsamen Gesetzgebungsprozesses hat die Ukraine zuletzt Fristen verpasst, um Milliarden von ihren wichtigsten Geldgebern abzurufen. Der externe Finanzierungsbedarf des Landes liegt in diesem Jahr bei 52 Milliarden Dollar.

+++ 23:08 Auto stürzt infolge von Angriff in Fluss – Mann kommt ums Leben +++

Bei russischen Angriffen in der Region Saporischschja ist nach offiziellen Angaben ein Mensch ums Leben gekommen, drei weitere Personen sind verletzt worden. Laut der Militärverwaltung von Saporischschja starb ein 42-jähriger Mann in einem Auto, nachdem es einen Angriff gab und das Auto infolge einer Explosion in einen Fluss stürzte.

+++ 22:08 Bericht: Störungen bei mehreren russischen Banking-Apps gemeldet +++

Bei den Apps mehrerer russischer Banken soll es im Laufe des Tages zu Störungen gekommen sein. Laut dem Online-Medium "Meduza" berichteten Kunden der Sberbank unter anderem von fehlgeschlagenen Überweisungen, sowie von Problemen bei Kartenzahlungen im Handel und beim Abheben von Bargeld am Automaten. Auch Kunden der VTB und der T-Bank hätten ähnliche Probleme gemeldet. Dem Bericht zufolge verzeichneten die Störungs-Websites Downdetector und Sboy.rf entsprechende Störungsmeldungen von Nutzern. Sberbank erklärte am Vormittag bei Telegram, dass alles wieder funktioniere, nicht näher benannte Schwierigkeiten bei der Nutzung der Dienste seien beseitigt worden.

+++ 21:28 Litauen stellt Ermittlungen zu Ostsee-Kabel ein +++

In Litauen stellt die Generalstaatsanwaltschaft ihre Ermittlungen zu der Beschädigung eines Kommunikationskabels in der Ostsee im Jahr 2024 ein. Die Voruntersuchungen hätten ergeben, dass Litauen kein Schaden entstanden sei, da er sich der Vorfall in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Schwedens zugetragen habe, erklärt die Behörde. Zuvor sei die genaue Schadensstelle ermittelt worden. In Schweden und Finnland liefen die Untersuchungen aber weiter, heißt es. In jüngerer Zeit sind immer wieder Schäden an Kabeln und Leitungen in der Ostsee gemeldet worden, bei denen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte in Verdacht gerieten.  

+++ 20:44 Tote bei Angriff auf "Festungsgürtel"-Stadt +++

Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Kramatorsk werden nach Angaben des Gouverneurs der Region vier Menschen getötet und vier weitere verletzt. Unter den Toten ist demnach ein 16-jähriger Junge. Die Angreifer hätten Bomben auf die Stadt abgeworfen, teilt Wadym Filaschkin mit. Kramatorsk gehört zum ukrainischen Festungsgürtel, bestehend aus Städten und sowie Hunderten von Kilometern Gräben und Minenfeldern. Die Stadt ist ein wichtiges Ziel beim langsamen Vormarsch der Invasionstruppen in der Region Donezk.

+++ 19:53 Ägypten gibt laut Selenskyj Getreide-Zusage +++

Von den russisch besetzten Gebieten in der Ukraine sollen künftig keine Getreideexporte mehr nach Ägypten gehen. Diese Zusage macht der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi laut seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj in einem Gespräch. Gleichzeitig sei Ägypten daran interessiert, mehr Getreide aus der Ukraine zu importieren. Laut Selenskyj ging es auch um mögliche Kooperationen im Verteidigungsbereich und die Lage im Nahen Osten.

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