Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 15:30 Europäische Sicherheitsberater nehmen an Gesprächen in Kiew teil +++
An den Gesprächen der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Kiew zur Beendigung des Ukraine-Kriegs werden nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilweise auch europäische Sicherheitsberater teilnehmen. "Wir erwarten eine Gesprächsrunde (mit den US-Gesandten) und dann wird eine weitere mit den europäischen nationalen Sicherheitsberatern folgen", sagt Selenskyj in Kiew. Er sprach von "mehreren wichtigen Gesprächsrunden".
+++ 14:54 Ukraine zählt acht Tote und Dutzende Verletzte binnen eines Tages +++
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine seien am Samstag mindestens acht Menschen getötet worden, meldet der "Kyiv Independent" und beruft sich auf Angaben der Behörden. Mindestens 69 Menschen seien verletzt worden. Über Nacht seien keine Angriffe auf Kiew festgestellt worden, heißt es zudem. Der Kreml hatte verkündet, von diesem Sonntag an die ukrainische Hauptstadt für drei Tage nicht anzugreifen, um den Besuch der US-Vermittler zu ermöglichen. Die Ukraine sagte zu, bis einschließlich Montag auf Angriffe auf Moskau zu verzichten.
+++ 14:16 Selenskyj spricht in Kiew mit US-Unterhändlern +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Kiew sein Gespräch mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Das teilt Selenskyj auf dem Portal X mit. Ein kurzes Video zeigt, wie er die US-Unterhändler auf dem Platz vor der mittelalterlichen Sophienkathedrale begrüßt. Für den Sondergesandten Witkoff und Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist es auf ihrer Vermittlungsmission der erste Besuch in Kiew. Am Vortag hatten sie in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen, um Möglichkeiten für ein Ende des Krieges auszuloten.
+++ 14:10 Ukraine bekennt sich zum Angriff auf Raffinerie im russischen Rjasan +++
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht die Ölraffinerie im russischen Rjasan angegriffen. Die Großstadt liegt südlich von Moskau. Die Ukraine greift seit geraumer Zeit immer wieder Ölraffinerien und Öllager in Russland an und will damit die Versorgung des russischen Militärs stören. Es ist bereits zu erheblichen Schäden an den Anlagen gekommen, immer wieder muss der Betrieb unterbrochen werden. Als Konsequenz wurden in fast allen Regionen in Russland bereits Benzin und Diesel rationiert.
+++ 13:39 Insider: Sicherheitsberater aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland für Gespräche in Kiew +++
Nach Angaben aus Kiew befinden sich auch die nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands (E3-Format) in der ukrainischen Hauptstadt. Anlass seien die Gespräche zwischen der ukrainischen Führung und den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, heißt es. An welchen Gesprächen etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater des Kanzlers, Günter Sautter, teilnimmt, wurde nicht genannt.
+++ 13:25 Lawrow: Anschuldigung wegen Leipzig "Beginn eines echten Krieges" +++
Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnet die Vorwürfe des Westens, dass Russland in den Drohnen-Vorfall auf dem Leipziger Flughafen verwickelt sei, "im Großen und Ganzen als Beginn eines echten Krieges". Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. "All diese Aussagen von (Bundeskanzler Friedrich) Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen - sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg." Die deutsche Regierung hatte am 1. September nach Untersuchungen Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich gemacht. Damals war unter anderem eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden worden.
+++ 12:48 Selenskyj: Ukraine will Ende des Krieges und braucht Sicherheitsgarantien +++
In Vorbereitung auf die Verhandlungen mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner hat sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem Verhandlungsteam getroffen. "Wir sind bereit für ein Gespräch", schreibt Selenskyj in einem Post auf der Plattform X. "Wir sind daran interessiert, das Kriegsende näherzurücken. Frieden ist notwendig. Sicherheitsgarantien sind notwendig", schreibt er weiter. Dazu veröffentlicht er Fotos von der Sitzung. Mit am Tisch saßen unter anderem Kyrylo Budanow, der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes; David Arachamija, Fraktionsvorsitzende von Selenskyjs Regierungspartei Sluha narodu (Diener des Volkes) sowie ein Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerov, von 2023 bis 2025 war er Verteidigungsminister der Ukraine. "Unsere Vorschläge liegen bereit. Es ist wichtig, koordiniert, sachlich und realistisch vorzugehen", schreibt Selenskyj.
+++ 12:17 US-Unterhändler Witkoff und Kushner erstmals in Kiew +++
Die US-amerikanischen Unterhändler Steven Witkoff und Jared Kushner sind zum ersten Mal in die ukrainische Hauptstadt Kiew gereist, um dort mit ukrainischen Vertretern über einen möglichen Frieden im Ukraine-Krieg zu verhandeln. Die US-Gesandten sind per Zug in Kiew eingetroffen, berichtet die AFP. Mehrfach seit seinem Amtsantritt schickte US-Präsident Donald Trump seinen Sondergesandten Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner bereits in die russische Hauptstadt, um mit Putin und anderen Kreml-Vertretern zu sprechen. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew waren die US-Unterhändler bis jetzt noch nie. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfängt Witkoff und Kushner zu ihrem ersten Besuch in der ukrainischen Hauptstadt.
+++ 11:52 Ukrainischer Außenminister: Russland kann den Krieg nicht gewinnen +++
Kurz vor den Gesprächen mit den US-Unterhändlern in der ukrainischen Hauptstadt Kiew äußert sich der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha auf X zur Lage an der Front. In einem ausführlichen Beitrag postet er nach eigenen Angaben "unabhängig überprüfte Zahlen zur Dynamik an der Front". Demnach habe sich der russische Vormarsch drastisch verlangsamt. Angesichts der aktuellen Lage könne Russland den Krieg nicht gewinnen.
+++ 11:24 Bericht: Nach ukrainischem Drohnenangriff steht eine Ölraffnerie im russischen Rjasan in Flammen +++
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Stadt Rjasan brennt eine Ölraffinerie in der Region. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf Videos, Bildern und Meldungen aus den sozialen Medien. Auch "Ukrainska Pravda" meldet unter Berufung auf Telegram-Quellen den Brand in der Raffinerie.
+++ 10:51 Ukraine wehrt 88 von 108 russischen Luftangriffen binnen einer Nacht ab +++
In der Nacht hat die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben 88 russische Angriffe abgewehrt. Das teilt die ukrainische Luftwaffe in den sozialen Medien mit. Demnach griff Russland mindestens 108 Mal aus der Luft an. Die russischen Streitkräfte schossen vor allem Drohnen auf verschiedene Regionen der Ukraine ab. Mindestens 18 russische Drohnen oder ihre Trümmerteile schlugen an unterschiedlichen Orten in der Ukraine ein.
+++ 10:07 Gouverneur: Ein Toter und Verletzte nach heftigen russischen Drohnenangriff auf Saporischschja +++
In der Nacht griffen die russischen Streitkräfte die Stadt Saporischschja in der gleichnamigen Region im Südosten der Ukraine massiv mit Drohnen an. Das teilt der Militärgouverneur von Saporischschja, Iwan Fedorow, auf Telegram mit. Dabei wurden mehrere Wohnhäuser in der Stadt getroffen, an verschiedenen Orten brachen Brände aus. Mindestens eine Person wurde getötet, 25 Menschen wurden bei dem Angriff verletzt.
+++ 09:21 Bericht: Ukrainische Drohnen treffen Ölraffinerie im russischen Rjasan +++
Ukrainische Drohnen griffen in der Nacht eine Ölraffinerie im zentral-russischen Rjasan an. Das berichtet "The Kyiv Independent" unter Berufung auf Mitteilungen in den sozialen Medien. Rjasan ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region im Zentrum Russland, rund 200 Kilometer südöstlich von Moskau entfernt. Zudem sollen die ukrainischen Streitkräfte weitere Luftangriffe auf russische Städte unter anderem in Rostow, einer Grenzregion zur Ukraine in Südrussland, durchgeführt haben.
+++ 08:44 Weitere Mitglieder der russischen Oppositionspartei Jabloko in Haft +++
Zwei Mitglieder der russischen Oppositionspartei Jabloko wurden in Moskau festgenommen. Das teilt die Partei mit. Die russischen Behörden nahmen Anna Shatunovskaya-Byurno und Grigory Grishin fest, weil sie angeblich extremistische Symbole gezeigt haben sollen – eine Anklage, die einem Verdächtigen im Falle einer Verurteilung für ein Jahr die Kandidatur bei Wahlen verbietet, heißt es. Jabloko ist die einzige offiziell registrierte Partei in Russland, die sich offen gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausspricht. Im August hatte der Oberste Gerichtshof Russlands der Partei Jabloko die Teilnahme an den bevorstehenden Parlamentswahlen vom 18. bis 20. September verboten. Mehrere Parteipolitiker sowie Unterstützer wurden bereits festgenommen und wegen "Verbreitung von Lügen über das russische Militär" oder "Diskreditierung des russischen Militärs" zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
+++ 07:55 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++
Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.496.440 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1390. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem drei Panzer, 33 Artilleriesysteme und 1435 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 12.331 Panzer, 49.260 Artilleriesysteme, 1605 Flugabwehrsysteme und 441 Flugzeuge, 355 Hubschrauber, 501.244 Drohnen, 35 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen – wobei das auch nur Mindestwerte sind.
+++ 07:17 Selenskyjs Berater erkennt Pattsituation an der Front in der Ukraine – und blickt besorgt auf den Winter +++
Russland und die Ukraine befinden sich in einem immer weiter eskalierenden Krieg mit Langstreckenangriffen, der eine wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellt. Das erklärt Serhii "Flash" Beskrestnov dem "Guardian". Er ist seit einigen Monaten ukrainischer Berater für Verteidigungstechnologie von Wolodymyr Selenskyj. "Das ist jetzt ein Krieg der Städte, ein Krieg der Infrastruktur", sagt Beskrestnov gegenüber der britischen Zeitung. Er erklärt, die stecke im Wesentlichen in einer Pattsituation, während Zivilisten Hunderte von Meilen entfernt einem zunehmenden Risiko ausgesetzt sind. Der 51-Jährige glaubt, keine der beiden Seiten kann einen vollständigen Sieg erringen. Er ist besorgt über die Aussichten für Kiew in diesem Winter, sagt er. "In diesem Krieg wird niemand als Sieger hervorgehen, denn beide Länder werden nach dem Krieg eine zerstörte Wirtschaft und Infrastruktur haben", sagt er. "Das ist also dumm. Wir sollten diesen Krieg beenden. Wir haben Russland vorgeschlagen, diesen Krieg zu beenden, aber Russland will das nicht."
+++ 06:33 ISW: Keine Vorstöße an der Front in der Ukraine +++
Weder die ukrainischen noch die russischen Streitkräfte erzielten bestätigte Vorstöße. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Zunehmend gibt es Tage, in denen sich die Front in der Ukraine zum Stellungskrieg entwickelt. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial des vergangenen Tages.
+++ 06:00 Kiews Verteidigungsminister spricht mit Pistorius über Hilfe +++
Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten wollen bei einer neuen Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe in der nächsten Woche über weitere militärische Hilfe für das von Russland angegriffene Land beraten. Das teilt der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara nach einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius von der SPD mit. Ein Datum für das Treffen im sogenannten Ramstein-Format nannte Chmara nicht. Der Minister informierte Pistorius nach eigenen Angaben über die verstärkten Luftangriffe durch Russland mit Drohnen und ballistischen Raketen - und den Mangel an Abwehrraketen für Kiew. Die Ukraine fordert seit Monaten, dass die westlichen Verbündeten ihre Lieferzusagen für Abwehrraketen einhalten. Beide Seiten hätten auch über gemeinsame Projekte in der Rüstungsindustrie gesprochen, sagt Chmara.
+++ 04:36 Ukraine meldet Treffer gegen technische Anlagen zur Kriegsführung +++
Ukrainische Einheiten berichten von Treffern gegen eine Reihe von technischen Anlagen, mit denen Russland Angriffe ausführt. Im russischen Gebiet Brjansk seien am Freitag eine Radaranlage, ein Komplex für elektronische Kriegsführung und eine Relaisstation zerstört worden, erklärt der Generalstab der Ukrainer. Relaisstationen leiten Signale weiter oder verstärken sie. Russland nutzt diese Zwischenstationen nach ukrainischer Darstellung, um Drohnen bei Angriffen auf Ziele in der Ukraine zu steuern. Zudem sei im russisch besetzten Gebiet Luhansk in der Ostukraine eine Reparaturbasis getroffen worden, heißt es weiter. Das Ausmaß der Schäden sei noch unklar.
+++ 03:05 Ungarn will wehrpflichtigen Ukrainern weiter Schutz gewähren +++
Ungeachtet einer anderslautenden EU-Richtlinie will Ungarn ukrainischen Männern im wehrpflichtigen Alter weiterhin Schutz gewähren. Ein entsprechender Erlass der Regierung ist in Kraft getreten. "Ungarn hält weiter an dem Personenkreis fest, der unter das derzeit geltende ungarische Recht fällt", heißt es in dem von Ministerpräsident Peter Magyar unterzeichneten Dokument. Magyar hatte bereits vor einigen Tagen gesagt, sein Land behalte sich das Recht vor, den Männern weiterhin Schutz zu gewähren, insbesondere mit Blick auf die große ungarische Minderheit in der Westukraine. Die Ukraine hatte die EU-Kommission darum gebeten, Männern im Alter von 23 bis 60 Jahren keinen automatischen Schutz mehr zu gewähren. Für sie gilt in der Ukraine wegen des Kriegs ein Ausreiseverbot. Im vergangenen Juli einigten sich die EU-Staaten dann darauf, Männer im wehrfähigen Alter von einer Regelung für einen automatischen Anspruch auf Schutz in der EU auszuschließen.
+++ 01:20 Innenministerium plant Schutzschirm gegen russische Sabotage +++
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will nach dem gescheiterten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle effizienter gegen russische Sabotageakte vorgehen und einen umfassenden Schutzschirm gegen weitere Attacken aufstellen. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" sieht der Sicherheitsplan des CSU-geführten Innenministeriums vor, dass durch neue, schnell verlegbare Einheiten an den strategisch wichtigsten Städten Frankfurt/Main, München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Hannover und Köln der Luftraum über kritischen Drehkreuzen, Flughäfen, Bahnhöfen sowie das Regierungsviertel in Berlin lückenlos vor Drohnen geschützt wird. Dabei geht es neben dem Abfangen auch um die Entschärfung von Drohnenbomben und Sprengsätzen.
+++ 00:02 Putin bekräftigt bei Treffen mit Trump-Gesandten seine Kriegsziele +++
Der Kreml bewertet die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Gesandten von US-Präsident Donald Trump als "nützlich" und "konstruktiv" bewertet. Es sei eine ganze Reihe von Ideen für eine friedliche Lösung formuliert worden, sagt Kreml-Berater Juri Uschakow. Putin habe den Gesandten erklärt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts müssten gelöst werden. Zudem habe Russland seine Einschätzung der Lage an der Front dargelegt.
+++ 23:08 Russland wertet Reise von Trump-Gesandten als "wichtigen Friedensbesuch" +++
Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnet die Reise der Ukraine-Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump nach Moskau als "wichtigen Friedensbesuch". Es ist die erste öffentliche Reaktion aus Russland nach den dreistündigen Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin im Kreml. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht die Äußerung auf der Plattform X zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA gibt es noch nicht.
+++ 22:11 Medien: Treffen von Putin und US-Sondergesandten beendet +++
Das Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ist der Nachrichtenagentur RIA zufolge beendet. Ein Korrespondent der staatlichen Nachrichtenagentur Tass meldet zudem, die US-Gesandten hätten den Kreml nach dem Treffen mit Putin verlassen.
+++ 22:00 Berliner Verwaltung gehackt: Kiesewetter erwartet Nutzung der Daten durch Russland +++
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt vor möglicherweise weitreichenden Folgen des Hackerangriffs auf die Berliner Verwaltung. Auf der Plattform X spricht Kiesewetter von einer Katastrophe, deren Ausmaß noch nicht absehbar sei. Die geleakten hochsensiblen Daten unter anderem zur Gesamtverteidigung und Krisenkommunikation könnten von Staaten wie Russland, China oder von Terroristen nun gezielt für Terroranschläge, Sabotage oder gezielte Erpressung und Beeinflussung genutzt werden, schreibt er. "Angesichts der Vorgehensweise Russlands und der Zunahme an staatsterroristischen Anschlägen auch bei uns, muss man nahezu sicher damit rechnen, dass Russland diesen Hack&Leak nutzen wird."
+++ 21:15 Drei Menschen sterben bei Drohnenangriff - ein Junge, ein Mädchen und ihr Vater +++
Die ostukrainische Stadt Tschuhujiw meldet drei Tote nach einem russischen Drohnenangriff. Bei den Toten handele es sich um einen Jungen zwischen zehn und zwölf Jahren, eine 19-Jährige, sowie ihr 1981 geborener Vater, schreibt Bürgermeisterin Halyna Minaeva auf Telegram. Zudem sei eine im Jahr 1984 geborene Frau schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Die Drohne sei am Abend mitten in der Stadt eingeschlagen. Nach Angaben der Militärverwaltung der Region Charkiw traf die Drohne ein Privathaus. Es brach ein Brand aus. Das Haus, ein Nebengebäude und eine Garage seien zerstört, heißt es.
+++ 20:43 Putin spricht von komfortabler Zusammenarbeit +++
Kremlchef Putin erklärt, dass die US-Unterhändler Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. "Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel", sagt der Präsident bei dem Gespräch in Moskau. Witkoff wiederum zeigt sich dankbar, "dass Sie uns heute hier empfangen". Die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt.
+++ 20:23 Wohngebiet in Saporischschja attackiert: Mindestens neun Verletzte +++
Die Stadt Saporischschja wird laut ukrainischen Angaben am Nachmittag vom russischen Militär attackiert. Russland habe ein Wohngebiet mit Drohnen angegriffen, sagt der Gouverneur von Saporischschja, Iwan Fedorow. Mindestens neun Menschen seien verletzt worden. Der Stadtverwaltung zufolge sind 29 Wohngebäude beschädigt.
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