Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 16:54 Ukraine meldet hohe russische Verluste und heftige Kämpfe bei Pokrowsk +++
In einem Update am Vormittag berichtet die ukrainische Truppengruppierung Ost von weiter heftigen Kämpfen im Raum Pokrowsk. Die russischen Besatzer hätten dort über 100.000 Soldaten konzentriert, die Lage bleibe schwierig. "In diesem Sektor wehrten unsere Verteidiger 32 Sturmangriffe des Aggressors ab." Die Ukrainer würden die ihnen zugewiesenen Linien halten. Im Verlauf des vergangenen Tages seien 302 Invasoren getötet oder verwundet worden.
+++ 16:23 Wichtig für Ukrainer: Weniger Integrationskurse in Deutschland werden gestrichen +++
Die Koalition einigt sich auf eine weniger radikale Streichung von Integrationskursen für Zuwanderer als ursprünglich geplant. Das berichten Innenpolitiker von SPD und Union. Von dem Kompromiss werden vor allem Flüchtlinge aus der Ukraine sowie EU-Bürger und ihre Angehörigen, die in Deutschland leben, profitieren. Ab dem 1. Juni soll es für sie wieder Plätze in den Kursen geben, im Rahmen eines bundesweiten Kontingents, das sich am verfügbaren Haushaltsvolumen orientiert. Für Geduldete und Asylbewerber im laufenden Verfahren sind dagegen weiterhin grundsätzlich keine Integrationskurse mehr vorgesehen. Ihnen steht es aber frei, an einem Erstorientierungskurs teilzunehmen, der einen deutlich geringeren Umfang hat.
+++ 15:50 Ukrainische Anti-Korruptionsbehörde: Keine Ermittlungen gegen Selenskyj +++
Gegen den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj laufen derzeit keine Ermittlungen von Anti-Korruptionsbehörden. Dies erklärt der Leiter des Nationalen Anti-Korruptionsbüros der Ukraine, Semen Krywonos, bei einer Pressekonferenz in Kiew. Die Äußerung erfolgt einen Tag, nachdem die Behörden mitgeteilt haben, gegen Selenskyjs ehemaligen Stabschef Andrij Jermak zu ermitteln.
+++ 15:05 CNN hält westlichen Angriff auf russisches Schiff mit U-Boot-Atomreaktoren für möglich +++
Das 2024 vor Spanien gesunkene russische Schiff Ursa Major hat laut einem CNN-Bericht wahrscheinlich zwei Atomreaktoren für U-Boote transportiert. Nach Recherchen des Senders könnte der Vorfall auf einen seltenen und hochriskanten Eingriff einer westlichen Streitkraft hindeuten, um Russland daran zu hindern, eine Weiterentwicklung von Nukleartechnologie an Nordkorea zu liefern. Das Medium La Verdad hatte bereits Ende des vergangenen Jahres unter Berufung auf Untersuchungen von spanischen Behörden über zwei Atomreaktoren an Bord der gesunkenen Ursa Major berichtet. Ein westliches U-Boot könnte das Schiff mit einem Torpedo versenkt haben, hieß es.
+++ 14:31 Ukrainischer Verteidigungsminister dankt umstrittenem Unternehmen +++
Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat sich mit dem CEO des umstrittenen Softwareunternehmens Palantir, Alex Karp, getroffen. "Die Einführung von KI in der Kriegsführung gemeinsam mit Palantir ist ein strategischer Sprung nach vorne für die Ukraine. Es war mir eine Ehre, Alex Karp in Kiew zu empfangen - eine Führungskraft, die uns seit 2022 persönlich zur Seite steht", schreibt Fedorow auf X. "Heute zeichnet sich unsere Partnerschaft durch greifbare Ergebnisse aus: von fortschrittlicher Analyse von Luftangriffen und KI-gestützter Informationsverarbeitung bis hin zur Planung präziser Tiefenangriffe." Mit Palantir habe man einen technologischen Vorsprung, der den Luftraum schütze, so Fedorow. Palantir wird auch innerhalb der Nato eingesetzt. Die Bundeswehr verzichtet allerdings darauf, weil sie nicht will, dass Mitarbeiter des US-Unternehmens Zugriff auf den nationalen Datenbestand haben. Der rechtskonservative Palantir-Investor Peter Thiel steht der Trump-Regierung nahe.
+++ 13:57 Ukraine ordert erstmals Schutzwesten speziell für Soldatinnen +++
Das ukrainische Verteidigungsministerium hat zum ersten Mal Schutzwesten für Frauen für die Streitkräfte gekauft. Das berichtet das Portal Ukrainska Pravda unter Berufung auf die ukrainische Denkfabrik Statewatch. Bisher mussten Soldatinnen demnach mit den Standardwesten für Männer auskommen.
+++ 13:46 Frühere rechte Hand von Selenskyj weist Vorwürfe zurück +++
Der frühere ukrainische Präsidialamtschef Jermak lässt über einen Anwalt den Vorwurf der Geldwäsche zurückweisen. "Ich kann sagen, dass der Vorwurf der Geldwäsche meiner Meinung nach unbegründet ist, denn man muss wohl kein professioneller Jurist sein, um sich zu fragen: Wessen Geld hätte Jermak bei irgendeinem Bauprojekt waschen sollen?", sagte Rechtsanwalt Fomin dem Sender Suspilne. Er sprach von öffentlichem Druck auf die Anti-Korruptionsbehörden, ein Strafverfahren gegen den früher engsten Mitarbeiter von Präsident Selenskyj zustande zu bringen.
+++ 13:06 Kreml behauptet erneut, Krieg nähere sich dem Ende +++
Die russische Führung bekräftigt Äußerungen von Präsident Putin, wonach der Krieg in der Ukraine kurz vor dem Abschluss stehe. Die jüngsten Entwicklungen im Friedensprozess deuteten darauf hin, sagt Präsidialamtssprecher Peskow zu Angaben von Putin, der am Wochenende davon gesprochen hatte, dass der Konflikt "zu Ende geht". Russland begrüße die Vermittlungsbemühungen der USA.
+++ 12:30 Europäische Länder fahren Hilfen für Flüchtlinge aus Ukraine zurück +++
Der Europarat prangert eine nachlassende Aufnahmebereitschaft für Ukraine-Flüchtlinge an. Mehrere Aufnahmeländer hätten begonnen, den Schutz für geflüchtete Ukrainer schrittweise einzuschränken, indem sie etwa Wohnhilfen oder andere Sozialleistungen reduzieren, bedauert Menschenrechtskommissar Michael O'Flaherty. Dies könne "einen unangemessenen Druck zu einer verfrühten Rückkehr" ausüben.
+++ 12:09 Rheinmetall produziert bei Düsseldorf Kamikaze-Drohnen +++
Deutschlands größter Rüstungskonzern fertigt inzwischen auch Kamikaze-Drohnen. Firmenchef Armin Papperger sagte bei der Hauptversammlung: "Mit diesem System gehen wir am Standort Neuss jetzt in die Serienproduktion." Ein Rheinmetall-Sprecher erklärte, dass man das Modell bereits in Braunschweig herstelle und kurz davor sei, diese Fertigung auf den Standort in Neuss auszuweiten. Kürzlich hatte die Bundeswehr solche Flugkörper für 300 Millionen Euro bestellt. Die Konkurrenten Stark und Helsing haben ebenfalls Bestellungen der Bundeswehr für ähnliche Drohnen erhalten.
+++ 11:46 Ukraine meldet vier Tote und zahlreiche Verletzte nach Waffenruhe +++
Bei russischen Angriffen in der Nacht sind nach Ende der dreitägigen Feuerpause 4 Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Das berichtete Kyiv Independent unter Berufung auf die örtlichen Behörden.
+++ 11:01 Stromausfälle in mehreren ukrainischen Regionen +++
Infolge der nächtlichen russischen Angriffe ist am Morgen in fünf Regionen der Ukraine die Stromversorgung ausgefallen. Das berichtet das Portal Ukrainska Pravda unter Berufung auf den staatlichen Netzbetreiber Ukrenergo. Angegriffen wurden demnach Donezk, Charkiw, Sumy, Tscherniw und Mykolajiw.
+++ 10:09 Selenskyj trifft sich mit Palantir-Chef +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Chef der Datenanalysefirma Palantir, Alex Karp, empfangen. Selenskyi berichtet bei X von einem "guten" Treffen. Schritt für Schritt entwickle die Ukraine eine Zusammenarbeit mit der US-Verteidigungsindustrie. Palantir liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militärinformationen analysiert werden; das Pentagon zählt zu den Kunden. Auch in Deutschland kommt die Software in mehreren Bundesländern zum Einsatz, steht aber in der Kritik - nicht nur bei Datenschützern. Palantir wurde unter anderem von Tech-Milliardär Peter Thiel gegründet, der für seine libertären und rechtskonservativen Positionen sowie seine Nähe zu US-Präsident Donald Trump bekannt ist.
+++ 09:43 Ukraine zählt mehr als 200 Drohnen in Nacht eins nach der Waffenruhe +++
Russland hat laut dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in der Nacht mehr als 200 Drohnen auf sein Land abgefeuert. "Russland selbst hat beschlossen, das mehrere Tage andauernde teilweise Schweigen zu beenden", erklärt er bei X. Selenskyj bezieht sich damit auf die dreitägige Waffenruhe, die von Samstag an galt und inzwischen abgelaufen ist.
+++ 09:11 Ukraine bietet Deutschland Langstreckenwaffen an +++
Angesichts der Weigerung der US-Regierung, Tomahawk-Marschflugkörper zur Abschreckung gegen Russland in Deutschland zu stationieren, bietet die Ukraine Berlin die Lieferung weitreichender Drohnen und Raketen an. Wenn Nato-Länder wie Deutschland in Zukunft danach fragten, könne die Ukraine ihre Erfahrungen und "effektive Waffen anbieten: weitreichende Drohnen und Raketen", sagte die ukrainische Botschafterin bei der Nato-Mission in Brüssel, Alonya Getmantschuk, der "Welt". Kanzler Friedrich Merz hatte Anfang Mai bestätigt, dass die von US-Präsident Donald Trumps Amtsvorgänger Joe Biden zugesagte Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern zunächst nicht erfolgen werde. "Die Amerikaner haben zurzeit selbst nicht genug", sagte Merz. Der Zug für eine Stationierung sei aber "nicht abgefahren".
+++ 08:46 Ukraine meldet nach Ende der Waffenruhe drei tote Zivilisten +++
Die russischen Streitkräfte haben am Montag in der Region Donezk nach Angaben der regionalen Militärverwaltung drei Einwohner getötet und sechs weitere verletzt. In der Region Cherson wurden den Behörden zufolge zwölf Menschen verletzt, darunter ein Kind, wie das Portal Ukrainska Pravda berichtet.
+++ 08:00 Ukraine beklagt nach Ende der Feuerpause Todesopfer +++
Bei russischen Luftangriffen im Osten der Ukraine ist nach Angaben der Militärbehörden mindestens ein Mann getötet worden. Zudem sei eine Frau im Bezirk Synelnykowe in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk verletzt worden, teilt der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Oleksandr Hanscha, bei Telegram mit. Drei weitere Menschen wurden ihm zufolge bei Angriffen auf andere Orte in der Region verletzt. Nach dem Ablauf der dreitägigen Waffenruhe hatten zuvor die Behörden in Kiew einen russischen Luftangriff gemeldet.
+++ 07:33 Beide Seiten zielen zunehmend auf Drohnen-Produktion +++
Wegen der entscheidenden Rolle von Drohnen bei der Kriegsführung haben sowohl Russland als auch die Ukraine in den vergangenen Monaten vermehrt Drohnen-Produktionsanlagen angegrifffen, wie das US-Magazin "Forbes" berichtet. Gegnerische Drohnen sollen somit ausgeschaltet werden, noch bevor sie hergestellt werden.
+++ 06:51 Selenskyj bietet Langstrecken-Waffenruhe an +++
Wenn Russland auch nach Ende der dreitägigen Feuerpause keine Großangriffe startet, würde die Ukraine im Gegenzug auf Langstreckenangriffe verzichten. Das sagte der ukrainische Präsident Selenskyj in seiner Abendansprache, wie Kyiv Independent berichtet. Die Ukraine greift immer wieder erfolgreich auch tief im russischen Landesinneren an.
+++ 06:12 Ukraines Drohnen-Fähigkeiten machen russischen Militärbloggern Sorgen +++
Zwei russische Militärblogger befürchten, dass die ukrainische Armee innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate in der Lage sein könnte, ihre Hornet-Drohnen vollständig zu automatisieren. Das berichtet die US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) in ihrer aktuellen Analyse. Laut einem der Blogger kann Russland ukrainische Hornet-Drohnen bisher nur elektronisch stören, wenn diese kein Starlink nutzen oder keine Zeit haben, das Ziel automatisch zu erfassen.
+++ 05:36 Deutschland finanziert Militärausbildung in der Ukraine +++
Deutschland beteiligt sich mit mehr als zehn Millionen Euro an einer EU-Initiative zum Aufbau militärischer Ausbildungszentren in der Ukraine. Mit dem Beitrag finanziere die Bundesrepublik die Infrastruktur für eine komplette Ausbildungseinrichtung, sagt Verteidigungsminister Boris Pistorius in Kiew. Dies sei eine von mehreren Maßnahmen zur künftigen Abschreckung. Bislang seien fast 27.000 ukrainische Soldaten in Deutschland ausgebildet worden. Ziel ist laut Pistorius, dass die Einsatzfähigkeit der ukrainischen Armee hoch bleibt - auch nach einem möglichen Friedensschluss mit Russland.
+++ 04:37 Waffenruhe beendet: Neue Drohnenangriffe auf Kiew und andere Städte +++
Nach dem Auslaufen einer dreitägigen Waffenruhe herrscht in der ukrainischen Hauptstadt wieder Luftalarm. "Derzeit befinden sich feindliche Drohnen über Kiew", schreibt der Leiter der Militärverwaltung von Kiew, Tymur Tkatschenko, bei Telegram. Trümmerteile seien auf das Dach eines Hochhauses gefallen. Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar. Auch weitere Städte wurden Ziel russischer Luftangriffe, darunter Saporischschja, Dnipro, Charkiw und Cherson. Auch die Gebiete Sumy im Norden und Mykolajiw im Süden waren betroffen. Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump eine dreitägige Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine verkündet. Sie trat am Samstag in Kraft und endete in der Nacht zu Dienstag.
+++ 02:05 Russland kappt Wachstumsprognose +++
Russland kappt seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr. Der Zuwachs werde nur noch 0,4 Prozent betragen, nach bislang vorhergesagten 1,3 Prozent, zitiert die Agentur Interfax den stellvertretenden Ministerpräsidenten Alexander Nowak.
+++ 00:55 Selenskyj: Bisherige Militärprojekte mit Deutschland "nur der Anfang" +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt auf weitere Gemeinschaftsprojekte mit Deutschland bei der Rüstungsproduktion. Derzeit gebe es sechs Projekte, "aber das ist nur der Anfang", so Selenskyj in Kiew bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Boris Pistorius. Der SPD-Politiker betont ebenfalls die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Ukraine, mit der jüngst eine strategische Partnerschaft sowie eine vertiefte Zusammenarbeit bei Militär und Rüstung vereinbart worden war. An Selenskyj gerichtet sagt er über die Ukraine: "Sie sind nicht länger nur ein Konsument von Sicherheit, sondern sie stellen Sicherheit bereit."
+++ 23:23 Ehemals rechte Hand von Selenskyj unter Geldwäsche-Verdacht +++
Antikorruptionsbehörden in der Ukraine verdächtigen den ehemaligen Leiter des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, der Geldwäsche. Er soll zu einer organisierten Gruppe gehören, die jetzt enttarnt wurde. Sie soll an der Geldwäsche von umgerechnet fast neun Millionen Euro im Zusammenhang mit einem Luxusbauprojekt in der Nähe Kiews beteiligt sein. Jermak war nach Durchsuchungen in seiner Wohnung im Zuge eines Korruptionsskandals Ende November vergangenen Jahres zurückgetreten. Er war ein langjähriger Vertrauter des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Er leitete das Präsidentenbüro seit 2020 und galt als zweitwichtigster Mann in der Ukraine.
+++ 22:23 Kallas sieht Anzeichen für Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Krieg +++
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sieht Anzeichen für eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Ukraine-Krieg. Die "rekordverdächtigen" russischen Verluste auf dem Schlachtfeld, die tief ins Land hineinreichenden Angriffe der Ukraine auf Russland und die "immer kleiner werdende Militärparade in Moskau" zeigten, "dass sich die Dynamik des Krieges verändert", sagt Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Die Ukraine sei in einer "viel besseren Position als vor einem Jahr", fährt Kallas fort. Der russische Präsident Wladimir Putin hingegen befinde sich einer "schwächeren Position als je zuvor".
+++ 21:45 Kein Kriegsende in Sicht: Ukraine bereitet sich auf neue russische Luftangriffe vor +++
Vor dem offiziellen Auslaufen der "Waffenruhe" zwischen Moskau und Kiew stellt sich die Ukraine auf neue Angriffe ein. "Wir sehen auch, dass Russland nicht die Absicht hat, diesen Krieg zu beenden", sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer abendlichen Videobotschaft. "Wir bereiten uns auf neue Angriffe vor, leider." Auch am dritten und offiziell letzten Tag der von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenruhe verzichteten beide Seiten weitgehend auf Luftangriffe. Am Boden berichteten sie aber von vielen Verstößen des Gegners, auf die jeweils reagiert worden sei. Ähnlich war es bereits bei der Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest.
+++ 21:15 Ukraine dementiert russische Vorstöße im Sumpfgebiet des zerstörten Kachowka-Staudamms +++
Berichte über angebliche Versuche russischer Sabotagegruppen, über den Boden des zerstörten Kachowka-Staudamms in die Stadt Nikopol vorzudringen, entsprechen laut Ukrinform nicht der Wirklichkeit. "Jedoch überwachen die ukrainischen Verteidigungskräfte die Lage und schließen die Gefahr von Sabotageakten nicht aus", sagt der Sprecher der Heeresgruppe Süd, Wladyslaw Woloschyn, dem Medium. Die Gegend rund um den zerstörten Kachowka-Staudamm sei demnach schwer passierbar wegen versumpfter Abschnitte, des dichten Schilfs, der Wasserreste sowie des Hauptlaufs des Dnipro-Flusses, der überwunden werden müsse.
+++ 20:42 Kiesewetter sieht Handlungsbedarf: "Müssen nachrüsten - bester Partner dafür ist Ukraine" +++
Putin schlägt vor, Gerhard Schröder als Vermittler einzusetzen. CDU‑Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter hält diesen Vorstoß für ein durchschaubares Ablenkungsmanöver - und findet deutliche Worte für den Altkanzler: Er habe "überhaupt kein Verständnis von der Ukraine" und sei "einer der Haupt‑Handlanger" Moskaus.
+++ 20:10 Glasfaser-Drohnen sollen plötzlich wieder an Bedeutung verloren haben +++
Der ukrainische Soldat Dimko Zhluktenko berichtet auf X, Glasfasertechnik spiele nach wie vor eine Rolle, aber nicht mehr so stark wie früher. Der Grund sollen die Kosten sein. "Sie ist mittlerweile extrem teuer. Früher haben wir eine 50-km-Rolle für 300 Dollar gekauft, heute kostet sie locker 2500 Dollar", so Zhluktenko. Per Glasfaserkabel gesteuerte Drohnen sind immun gegen elektronische Störsender.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.