Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 16:45 Merz: Russlands Geheimdienst-Aktivitäten in Deutschland "unverändert hoch" +++ 

22.10.2026, 00:01 Uhr

In Brandenburg ist ein mutmaßlicher Russland-Spion festgenommen worden, der militärisch relevante Informationen weitergegeben haben soll (siehe Eintrag 13:12 Uhr). Friedrich Merz wertet die Festnahme als Erfolg und warnt vor weiteren Spähattacken: "Wir werden solche Fälle vermutlich in den nächsten Monaten und Jahren häufiger sehen." Deutschland sei intensiver Spionagetätigkeit ausgesetzt, sagt der Kanzler in Montenegro am Rande des Westbalkangipfels in Budva. "Insofern ist das heute ein Erfolg, dass dieser Fall aufgedeckt werden konnte. Aber täuschen wir uns nicht, die Aktivitäten des russischen Geheimdienstes in Deutschland sind unverändert hoch."

+++ 16:07 Hier beißt sich Russland in der Ukraine die Zähne aus +++

Rund ein Fünftel der Ukraine kontrolliert Russland mittlerweile. An der Front bewegt sich seit Monaten kaum etwas. Wie umkämpft vor allem die letzten ukrainischen Verteidigungsstellungen in der Region Donezk sind, zeigt ntv-Reporter Maurice Prior.

+++ 15:21 Tschechischer Präsident: Putin hat "obsessive Angst davor, getötet zu werden" +++

Laut dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel hat Wladimir Putin "geradezu obsessive Angst davor, getötet zu werden." Im Podcast von Paul Ronzheimer sagt Pavel, dass Putin nicht vielen Menschen vertraue. Wenn er nur von einer begrenzten Zahl von Menschen umgeben sei, könnten diese die Informationen filtern, die sie ihn hören lassen wollen. "Ich glaube, er ist nach wie vor davon überzeugt, wahrscheinlich sogar aufgrund der Berichte seiner Militärführung, dass die Operation erfolgreich verläuft. (…) Ich glaube, dass er in mehrfacher Hinsicht falsch informiert wird."

+++ 14:32 Spektakuläre Aktion an Front: Soldat schildert Martyrium +++

Die ukrainische Armee holt einen Verletzten per Drohne aus vorderster Front. Der 49-Jährige harrte fast 491 Tage im Kampfgebiet aus. Im Krankenhaus schildert er nun, wie er sich selbst das Bein abtrennte.

+++ 13:47 Bundeswehr setzt bei Flugabwehr wegen Verzögerung offenbar auf Zwischenlösung +++

Die Bundeswehr setzt nach einem Pressebericht beim Wiederaufbau der heereseigenen Flugabwehr auf eine Zwischenlösung, weil es beim Luftverteidigungssystem Skyranger von Rheinmetall Lieferverzögerungen gibt. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, bereitet sich der Konkurrent Diehl darauf vor, 48 Systeme zur Drohnenjagd an die Bundeswehr zu liefern. Dabei gehe es um das GARMR-System, das Drohnen mithilfe von Radaren erfassen und mit Abwehrdrohnen oder einer Maschinenkanone bekämpfen kann. Die Flugabwehrtruppe des Heeres zur Bekämpfung von Zielen im Nah- und Nächstbereich war 2012 aufgelöst worden. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs beschloss die Bundeswehr 2024, eine neue Flugabwehreinheit aufzubauen. Sie soll schrittweise bis 2028 wiederaufgebaut werden.

+++ 13:12 Mutmaßlicher Russland-Spion in Brandenburg festgenommen +++

In Brandenburg ist ein mutmaßlicher Russland-Spion festgenommen worden, der militärisch relevante Informationen weitergegeben haben soll. Der ukrainische Staatsbürger soll etwa Erkenntnisse über die Produktion von Panzerfahrzeugen, Munition und Explosivstoffen gesammelt haben, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilt. Vorgeworfen wird ihm geheimdienstliche Agententätigkeit.

+++ 13:08 Diplomatenkreise: Außenministertreffen in Istanbul zu regionalen Konflikten +++

Der türkische Außenminister Hakan Fidan empfängt am Freitag seine Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien in Istanbul zu Gesprächen über regionale Konflikte. Es ist das erste Mal, dass die sieben Staaten auf Initiative der Türkei in diesem Format zusammenkommen, wie es aus türkischen Diplomatenkreisen heißt. Hintergrund seien die Kriege unter Beteiligung des Irans, im Jemen sowie in der Ukraine, die die Schifffahrtswege und die regionale Sicherheit gefährdeten.

+++ 12:34 Warum das Ziehen einer Waffenruhe-Linie schwierig würde +++

Noch immer ist unklar, ob es zu einer Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine kommen könnte. Kommt es zu einer Einigung, folgt danach wohl ein höchst komplizierter Prozess, wie Militärexperte Ralph Thiele einordnet. Nicht nur die Soldaten beider Seiten stünden vor großen Herausforderungen.

+++ 11:57 Belarus: Russland und Ukraine tauschen erneut Gefallene aus +++

Russland und die Ukraine tauschen offenbar die Leichen von im Krieg getöteten Soldaten aus. Wie die amtliche belarussische Nachrichtenagentur Belta meldet, übergibt Moskau dabei 252 Gefallene und erhält im Gegenzug 25 Leichen zurück.

+++ 11:27 Selenskyj beklagt Angriffswelle nach US-Gespräch mit Putin - Zahl der Toten in Kiew steigt +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat massive Angriffe auf die Hauptstadt Kiew und andere Regionen beklagt. "Seit dem Abend haben die russischen "Humanisten" drei Wellen ballistischer Angriffe auf Kiew abgefeuert", teilt Selenskyj in sozialen Medien mit. Er spricht von einem demonstrativen Schlag Moskaus nach den Verhandlungen vom Vortag. US-Unterhändler Steve Witkoff hatte in St. Petersburg Kremlchef Wladimir Putin zu Gesprächen über den russischen Angriffskrieg getroffen. Er nannte Putin, den Selenskyj als Terroristen bezeichnet, einen "Humanisten". Laut Selenskyj wurden bei den jüngsten russischen Attacken auf Kiew mindestens zwei Menschen getötet. Zuvor war von einem Toten die Rede gewesen. Damit steigt die Zahl der seit Mittwoch in der Ukraine getöteten Menschen auf mindestens zehn.

+++ 10:47 Ein Toter bei russischem Angriff auf Tschernihiw +++

Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Tschernihiw ist offenbar ein Mann getötet worden. Wie Ukrainska Pravda mit Verweis auf den Leiter der Militärverwaltung berichtet, wurden die Gebäude eines Unternehmens getroffen. Dabei sei ein 61-Jähriger getötet und ein 54-Jähriger verletzt worden. 

+++ 10:13 Thiele: Infrastruktur der Bundeswehr ist desaströs +++

Die Bundeswehr stuft die Sabotagegefahr durch Russland als erheblich ein. Militärexperte Ralph Thiele ordnet im ntv-Gespräch die hybride Kriegsführung des Kremls ein und erklärt, wie desaströs die Infrastruktur der Bundeswehr aufgestellt ist.

+++ 09:56 Russland meldet erneut schweren Angriff auf Region Odessa +++

Russland meldet erneut einen schweren Angriff auf Hafenanlagen in der ukrainischen Region Odessa. Dabei seien in der Nacht auch Schiffe getroffen worden, die von der ukrainischen Armee genutzt würden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

+++ 09:35 Ukrainischer Außenminister warnt vor Beschwichtigungspolitik +++

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warnt nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kiew vor Nachgiebigkeit gegenüber der Regierung in Moskau. "Beschwichtigung, Unterwürfigkeit und Schmeichelei" würden den russischen Krieg nicht stoppen, betont Sybiha auf X.

+++ 09:18 Ukraine meldet mindestens acht Tote bei russischen Angriffen +++

Trotz neuer diplomatischer Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges sind bei russischen Angriffen laut ukrainischen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden. Im nordostukrainischen Sumy wurde nach Behördenangaben in der Nacht ein Mann getötet. In Charkiw kam demnach eine Frau ums Leben, zudem drei Menschen in Saporischschja und zwei in der Region Donezk. In Kiew wurde demnach mindestens ein Mensch getötet (siehe Eintrag um 07:46 Uhr).

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Polizisten stehen nach russischen Raketenangriffen vor einem Krater in einem Wohngebiet in Kiew. (Foto: REUTERS)

+++ 08:41 Menschen in der Ukraine "haben leere Versprechen satt" +++

Könnte es jetzt wirklich zu einer Lösung im Ukraine-Krieg kommen? Bei den Menschen im Land hält sich die Euphorie in Grenzen, wie ntv-Reporterin Kavita Sharma vor Ort in Kiew erfährt. Vor allem der Richtungswechsel des US-Präsidenten mache Sorgen. 

+++ 08:20 Bericht: Nato erlaubt Ukraine Waffenkäufe über eigene Beschaffungsagentur +++

Die Nato will der Ukraine einem Zeitungsbericht zufolge den Kauf von Waffen, Munition und militärischer Ausrüstung über ihre zentrale Beschaffungsagentur ermöglichen. Dadurch könnte die Regierung in Kiew Rüstungsgüter möglicherweise schneller und kostengünstiger erhalten, berichtet die "Financial Times". Die Vereinbarung biete der Ukraine einen strukturierteren Rahmen, um das breite Angebot der Agentur zu nutzen, sagt Jacqueline Borsboom, eine Direktorin der Nato-Beschaffungsagentur NSPA, dem Blatt. Dazu gehörten Fachwissen und Unterstützung bei der Beschaffung sowie der Zugang zu einer etablierten Industriebasis.

+++ 08:07 Moskaus Bürgermeister meldet Drohnenattacke +++

Die Ukraine hat Moskau offenbar mit Hunderten Drohnen angegriffen. Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, teilt mit, dass in der Nacht 630 Drohnen in Richtung der Region gestartet worden seien. Die meisten von ihnen wurden demnach von der russischen Luftabwehr zerstört. Zwei Menschen seien verletzt worden. 163 der Drohnen steuerten laut Sobjanin auf Moskau zu.

+++ 07:46 Russischer Raketenangriff auf Kiew: Zahl der Opfer steigt +++

Bei einem russischen Raketenangriff auf Kiew sind am Abend und in der Nacht eine Person getötet und 22 weitere verletzt worden. Das berichten ukrainische Medien unter Berufung auf Behördenangaben. Unter den Verletzten sind demnach vier Kinder. Zuvor war von 15 Verletzten die Rede gewesen. Wie Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Morgen mitteilt, schlugen die ganze Nacht über Raketen in der ukrainischen Hauptstadt ein. Die Bewohner mussten demnach in Schutzräume ausweichen. Die ukrainische Luftwaffe warnte in den frühen Morgenstunden vor "weiteren ballistischen Raketen in Richtung Kiew" und forderte die Bewohner auf, in Schutzräumen zu bleiben (siehe Eintrag um 04:05 Uhr). 

+++ 07:16 Ukraine: Drohne trifft Energieinfrastruktur in Krementschuk +++

Eine Drohne hat offenbar die Energieinfrastruktur im Gebiet Krementschuk in der ukrainischen Region Poltawa getroffen. Dies teilt ein regionaler Behördenvertreter auf Telegram mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Krementschuk ist ein wichtiger Industriestandort mit einer der größten Ölraffinerien der Ukraine.

+++ 06:55 Ukraine soll Waffenfabrik in Region Moskau angegriffen haben +++

Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht Berichten zufolge eine Waffenfabrik in Serpuchow in der Region Moskau angegriffen. Das schreibt der "Kyiv Independent" unter Berufung auf russische Telegramkanäle. Demnach berichten Augenzeugen, dass Drohnen und Raketen das Gelände getroffen hätten. 

+++ 06:17 Bürgermeister Klitschko: U-Bahn-Brücke in Kiew beschädigt +++

Bei einem Angriff in der ukrainischen Hauptstadt Kiew werden Teile einer U-Bahn-Brücke beschädigt. Betroffen sei die Südbrücke über den Fluss Dnipro, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit.

+++ 05:21 Strack-Zimmermann über Musk: "Wie krank und verroht muss man sein?" +++

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann reagiert empört auf US-Medienberichte, wonach der Tech-Milliardär Elon Musk persönlich hinter der Drosselung des wichtigen Satelliten-Internetdienstes Starlink in der Ukraine stecken soll. Musk spiele sich auf als Herr über Leben und Tod, sagt die FDP-Politikerin den Funke-Zeitungen "Wie krank und verroht muss man sein?". Es sei dringend nötig, dass Europa rasch eigene leistungsfähige Kommunikationssysteme aufbaue, so Strack-Zimmermann weiter. "Auch wenn es nicht von jetzt auf gleich sein wird. Es ist unser Ziel, schnellstmöglich unabhängiger von der Technologie der USA zu werden. Tempo, Tempo, Tempo ist angesagt."

+++ 04:05 Heftige Raketenangriffe auf Kiew +++

Aus Kiew werden in der Nacht mehrere Wellen heftiger Raketenangriffe gemeldet. Mindestens 25 Raketen vom Typ Iskander, Zirkon und Onyx seien auf die ukrainische Hauptstadt und ihre Vororte abgefeuert worden, meldet der Telegram-Kanal War-Monitor. Das ganze Ausmaß der Schäden ist unklar, Bilder und Videos zeigen zerstörte Gebäude und brennende Autos. Über mögliche Opfer gibt es noch keine weiteren Informationen, Bürgermeister Klitschko hatte am späten Abend von sechs Verletzten gesprochen.

+++ 02:03 Russland meldet Toten bei Drohnenangriff auf AKW Saporischschja +++

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja soll nach Angaben der dortigen Verwaltung ein Fahrer getötet worden sein. Die von Russland eingesetzte Verwaltung des größten europäischen Atomkraftwerks teilt mit, Busse mit Mitarbeitern seien zwei Tage in Folge angegriffen worden. Die Angriffe seien gezielt und stellten eine direkte Bedrohung für das Personal dar. Eine ukrainische Stellungnahme liegt nicht vor. Beide Seiten werfen sich seit der Besetzung des Kraftwerks durch russische Truppen im Februar 2022 gegenseitig vor, die Sicherheit der Anlage zu gefährden.

+++ 01:12 Grüne an Merz: Alles dransetzen für US-Freigabe der Abwehrraketen +++

Angesichts stockender militärischer Hilfsleistungen für die Ukraine fordern die Grünen Kanzler Friedrich Merz auf, mehr Einfluss auf die US-Administration zu nehmen. "Friedrich Merz und die anderen europäischen Staaten müssen jetzt alles daransetzen, dass die Abwehrraketen zur Verteidigung der Ukraine freigegeben werden und der dauerhafte Zugriff auf Starlink garantiert bleibt", sagt Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann den Funke Medien. US-Präsident Donald Trump breche Zusagen und schwäche die Ukraine in unverantwortlicher Weise. Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte kürzlich beklagt, dass Washington Waffenlieferungen zurückhalte.

+++ 00:05 Selenskyj will schnell mit Russland und USA an einen Tisch kommen +++

Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht sich für schnellstmögliche Verhandlungen mit den USA und Russland aus. "Wir haben erfahren, dass Russland einem trilateralen Treffen zwischen unseren Teams positiv gegenübersteht", so Selenskyj vor Journalisten in Kiew. "Die amerikanische Seite schlägt vor, dieses Treffen so bald wie möglich zu organisieren. Wir sind dafür", fügt er hinzu. Moskau hatte sich nach einem Treffen des Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, mit Kreml-Chef Wladimir Putin am Mittwoch in St. Petersburg zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Washington und Kiew bereiterklärt.

+++ 22:46 Russische Raketen treffen Kiew +++

Kiew wird von Russland erneut mit ballistischen Raketen beschossen. Nur zwei Minuten nachdem die höchste Alarmstufe ausgelöst wurde, meldete die ukrainische Luftwaffe schon den Anflug mehrerer Raketen. Medien berichten von lauten Explosionen über der Stadt. Laut Bürgermeister Klitschko wurden Wohnhäuser und eine Tankstelle durch herabfallende Trümmer beschädigt. Es gebe mindestens einen Verletzten. Es sei nicht auszuschließen, dass noch Menschen aus beschädigten Gebäuden gerettet werden müssen. In der vergangenen Woche hatte es mehrere Angriffe ballistischer Raketen aus Russland gegeben, bei denen in Kiew verspätet Luftalarm ausgelöst wurde. Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte, es haben keine vorherigen Warnungen ausländischer Verbündeter gegeben. 

+++ 22:02 Trump über Kriegsende: "Vielleicht so nah dran wie noch nie" +++

US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich über ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges geäußert. "Vielleicht sind wir jetzt so nah dran wie noch nie", sagt er am Mittwoch in Washington. Jedenfalls sei eine Einigung seiner Einschätzung nach näher gerückt.

+++ 21:13 Politologe Lange: Putin will Trump zur Ukraine-Kapitulation drängen +++ 

Der Politologe Nico Lange zweifelt an den angekündigten Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine. "Der Kreml sagt seit dem ersten Tag, wir sind zu Verhandlungen bereit und die Verhandlungen müssen darin bestehen, dass die Ukraine alle unsere Forderungen erfüllt", sagt Lange in einem WDR-Interview. Man dürfe nicht schlussfolgern, dass der russische Präsident Wladimir Putin zu Kompromissen oder einem Waffenstillstand bereit sei. Putin setze darauf, dass US-Präsident Donald Trump die Ukraine durch Druck zur Kapitulation bewege. Dies werde jedoch wie im vergangenen Jahr zu keinem Ergebnis führen, analysiert der Politologe Lange.

+++ 20:39 Selenskyj: "Wir müssen jetzt die Frontlinien einfrieren" +++ 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach eigenen Angaben bereit, im Ukraine-Krieg die derzeitigen Frontlinien zu akzeptieren und damit den langjährigen Konflikt zu beenden. "Ja, wir müssen jetzt die Frontlinien einfrieren", sagt er im Gespräch mit dem US-Sender Fox News und ergänzt: "Ich denke, das ist ein echter Weg, diesen Krieg zu beenden." Selenskyjs Position ist nicht neu. Die Ukraine hat mehrfach das Einstellen der Kämpfe entlang des Frontverlaufs vorgeschlagen. Russland lehnt dies bisher mit der Begründung ab, die Ukraine nutze die Atempause zur vermeintlichen Wiederaufrüstung.

+++ 20:05 Witkoff: Putin-Gespräche "konstruktiv", aber gibt noch "wichtige Arbeit" +++

Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat seine Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin über ein Ende des Ukraine-Krieges als "konstruktiv" bezeichnet. "Es gibt noch wichtige Arbeit zu erledigen, aber Präsident Trump bleibt entschlossen, sich weiter für ein Ende dieses Krieges einzusetzen", sagt Witkoff.

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