Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 02:25 Brand nach Drohnenangriff in russischer Region Lipezk +++

05.01.2026, 00:01 Uhr

Ein ukrainischer Drohnenangriff löst in der Stadt Jelez in der russischen Region Lipezk einen Brand in einem Industriegebiet aus. Das teilt der Gouverneur der Region, Igor Artamonow, mit. Verletzte gebe es nicht.

+++ 01:07 Moskau offenbar täglich Ziel ukrainischer Drohnenangriffe +++

Die Ukraine greift die russische Hauptstadt Moskau seit Jahresbeginn offenbar täglich mit Drohnen an. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, allein bis Sonntag um Mitternacht seien 57 Drohnen über der Region Moskau zerstört worden. Wegen der Angriffe müssen die Flughäfen in der Hauptstadt nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija immer wieder vorübergehend schließen. Eine ukrainische Stellungnahme liegt dazu bisher nicht vor. Die Regierung in Kiew erklärt jedoch seit Längerem, mit solchen Angriffen die russische Militärlogistik und Energieinfrastruktur schwächen zu wollen.

+++ 00:02 Russische Rüstungsfabrik nach Drohnenangriff in Flammen +++

In einer russischen Raketenteilefabrik in Jelets in der Oblast Lipezk ist ein Feuer ausgebrochen, meldet Kyiv Independent. Demnach sei die Raketenteilefabrik von ukrainischen Drohnen getroffen worden. In dem Werk werden Komponenten für russische Raketen und Drohnen hergestellt, darunter Batterien für das ballistische Raketensystem Iskander und Marschflugkörper.

Augenzeugen berichteten von einem Brand in der Anlage nach einem Drohnenangriff und veröffentlichten Fotos und Videos von aufsteigendem Rauch. Die russischen Behörden haben den Vorfall bisher nicht bestätigt. Die Stadt Jelets in der Oblast Lipezk liegt rund 250 Kilometer nördlich der russisch-ukrainischen Grenze.

+++ 22:46 Lettland meldet Beschädigung an Kabel in der Ostsee +++

Erneut ist ein Unterseekabel in der Ostsee beschädigt worden - diesmal vor Lettland. "In der Ostsee nahe Liepaja wurde ein Schaden an einem Glasfaserkabel eines privaten Unternehmens entdeckt", teilte Ministerpräsidentin Evika Silina auf der Plattform X mit. Nach Angaben der lettischen Polizei handelt es sich bei dem mutmaßlichen Verursacher des Schadens um ein Schiff. Die genauen Umstände des Vorfalls, der sich am 2. Januar in lettischen Hoheitsgewässern ereignet habe, seien noch unklar.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.