Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 14:51 Ukraine wächst zur Führungsmacht moderner Luftabwehr +++
Russlands Angriffswellen mit Kamikazedrohnen zwingen die Ukraine zum Umdenken. Mit improvisierter Technik und eigener Entwicklung kontern Soldaten die Bedrohung, oft günstiger und effektiver als klassische Luftabwehr. Ihr Know-how wird inzwischen weltweit gefragt.
+++ 14:25 Selenskyj: Fokus der USA verschiebt sich – und Putin profitiert +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj fürchtet um die Konsequenzen des Iran-Kriegs. "Ich habe ein sehr ungutes Gefühl, was die Auswirkungen dieses Krieges auf die Lage in der Ukraine angeht und was den Fokus der USA betrifft - der liegt leider mehr auf dem Nahen Osten als auf der Ukraine", sagt er der BBC. "Unsere diplomatischen Treffen, die trilateralen Treffen werden ständig verschoben." Als Grund dafür nennt er den Iran-Krieg. Für den russischen Präsidenten Putin sei ein langer Krieg im Iran "ein Plus" - wegen der hohen Energiepreise und einer Erschöpfung von Ressourcen. "Für Putin ist es von Vorteil, dass die Ressourcen nicht an die Ukraine gehen." Es werde definitiv einen Mangel an Patriot-Raketen geben, die für die Ukraine bei Bedarf zugänglich sein könnten, so Selenskyj.
+++ 13:51 Bericht: Ukraine zerstört binnen weniger Tage gleich drei russische Flugabwehrsysteme +++
Drohnen-Operateure der ukrainischen Luftwaffe haben in der vergangenen Woche drei russische Tor M2 Surface-to-Air Missile (SAM) Systeme zerstört. Das berichtet das Militärportal Defense Express unter Berufung auf Angaben der ukrainischen Streitkräfte. Tor-M2 ist ein modernes, russisches, vollautomatisches Flugabwehrsystem mit kurzer bis mittlerer Reichweite, das vom Boden aus Flugziele mit Lenkflugkörpern bekämpft. „Betrachtet man die Daten für 2025, wonach die russischen Streitkräfte über 120 Tor-Luftabwehrsysteme aller Modifikationen verfügten, so sind drei zerstörten Tor-M2-Systeme in fünf Tagen ein recht hoher Indikator für die Verlustrate solcher wichtigen Systeme bei den russischen Besatzungstruppen“, schreibt das Portal Defense Express.
+++ 13:14 Bericht: Sogar Russlands Staats-Influencerin ohne Internet +++
Seit Anfang März sind russische Großstädte, darunter auch Moskau, immer wieder offline. Die Behörden blockieren das mobile Internet - offiziell aus Sicherheitsgründen. Betroffen sind laut Berichten vor allem mobile Daten, Messenger, Karten, Taxi-Apps und digitale Zahlungen, also genau die Dienste, die den Alltag der Menschen in russischen Großstädten stark tragen. Anton Heraschtschenko, ein Berater des ukrainischen Innenministeriums, veröffentlicht auf seinem Profil bei X einen Videoclip einer russischen Influencerin. Dazu schreibt Herschtschenko: "Sogar Misulina, die wichtigste offizielle Bloggerin des Kremls, hat ohne Internet zu kämpfen." Die 41-jährige Jekaterina Michailowna Misulina ist die Leiterin der "Liga für Internetsicherheit", die auf der Sanktionsliste der EU steht. Misulina ist eine der prominentesten Content Creatorinnen in Russland, auch weil sie dem Kreml nahesteht. Heraschtschenko repostet ihr Video und kommentiert: "Tatsächlich sind Berichte aufgetaucht, wonach der vom Kreml unterstützte Messenger "Max", den man allen Russen aufzuzwingen versucht, angeblich Putins Neffen gehört. Was für ein Zufall."
+++ 12:39 Selenskyj: Russland feuert rund 1500 Drohnen und 1200 Lenkbomben binnen einer Woche auf die Ukraine +++
In der vergangenen Woche haben die russischen Streitkräfte die Ukraine mit fast 1550 Drohnen, mehr als 1260 Lenkbomben und mehreren Raketen angegriffen. Das bilanziert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Post, den er gemeinsam mit einem Video in den sozialen Medien teilt. "In derselben Woche, in der die Sanktionen gelockert wurden, erhöhte Russland seine Rohölexporte, um seinen Krieg zu finanzieren", schreibt Selenskyj. "Die Einnahmen vermitteln Russland ein Gefühl der Straflosigkeit und ermöglichen es ihm, den Krieg fortzusetzen." Deshalb müsse der Druck aufrechterhalten werden, so Selenskyj. "Die Sanktionen müssen wirken."
+++ 11:55 Bericht: Russische Sommer-Offensive könnte in naher Zukunft eskalieren +++
Die russischen Streitkräfte intensivieren ihre Truppenverlagerungen. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf ein Fernseh-Interview mit Viktor Tregubow, einem Sprecher der ukrainischen Streitkräfte. Die Russen bereiten sich an mehreren Frontabschnitten gleichzeitig auf neue Offensiven vor, so Tregubow laut Ukrinform. Er soll demnach zudem darauf hingewiesen haben, dass russische Aktionen in naher Zukunft eskalieren könnten. Auch die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) schreiben in ihrem jüngsten Bericht vom Beginn der für Frühjahr/Sommer 2026 geplante Offensive gegen den "ukrainischen Festungsgürtel" begonnen (siehe Eintrag 06:40).
+++ 11:17 Russland: Dorf Potapiwka in Region Sumy eingenommen +++
Russische Truppen haben nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur RIA das Dorf Potapiwka in der nordostukrainischen Region Sumy eingenommen. RIA berief sich auf das russische Verteidigungsministerium. Zudem wehrte die russische Luftabwehr nach Angaben des Regionalgouverneurs Radij Chabirow einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Ufa in der Region Baschkortostan ab. Die Drohnen seien in der Nähe der Ölraffinerien der Stadt abgeschossen worden.
+++ 10:53 Ukraine: Russische Drohne trifft Kuhstall in Tschernihiw – ein Tier stirbt +++
In der Nacht haben russische Streitkräfte die ukrainische Region Tschernihiw mit Drohnen angegriffen. Das teilen die örtlichen Verwaltungsbehörden über die sozialen Medien mit. Bei einem Angriff wurde demnach ein Kuhstall in einem Dorf in Tschernihiw von einer russischen Drohne getroffen. Nach dem Einschlag brach ein Brand aus, eine Kuh wurde getötet, Menschen wurden laut Behörden-Angaben nicht verletzt.
+++ 10:19 Luftwaffe: Russland schießt 139 Drohnen binnen einer Nacht Richtung Ukraine +++
In der Nacht griffen russische Streitkräfte mit mehr als 139 Drohnen Gebiete in der Ukraine an. Das teilt die ukrainische Luftwaffe in den sozialen Medien mit. Es handelt sich der ukrainischen Luftwaffe zufolge vor allem um unbemannte Luftfahrzeuge vom Typ Shahed. Von 139 russischen Drohnen sollen 123 Flugkörper abgeschossen worden sein. Die ukrainische Luftwaffe zählt 8 russische Treffer an sieben Orten der Ukraine. An weiteren sieben Orten in der Ukraine stürzten Trümmerteile abgeschossener Drohnen hinab. Am Sonntagmorgen warnt die ukrainische Luftwaffe weiterhin: "Der Angriff dauert an!" Mehrere russische Drohnen befänden sich im ukrainischen Luftraum.
+++ 09:31 Kasachstan schiebt Kriegs-flüchtige Russen massenweise ab +++
Um der Einberufung in den Ukraine-Krieg zu entkommen, fliehen Zehntausende russische Männer seit 2022 nach Kasachstan. Visafreie Einreise, eher niedrige Lebenshaltungskosten und eine große russischsprachige Gemeinschaft machen das Land jahrelang zu einem sicheren Zufluchtsort für viele Russen – bis jetzt. Denn seit Anfang 2026 verstärkt Kasachstan Ausweisungen. Menschenrechtsorganisationen warnen vor Massenabschiebungen russischer Bürger.
Ntv.de-Autor Artur Weigandt schreibt darüber, was das für Betroffene bedeutet: "Die Heimat holt uns ein". Mehr dazu lesen Sie gleich auf ntv.de.
+++ 08:55 Bericht: Russische Behörden unterdrücken Proteste gegen Internet-Blockade +++
In mehr als zehn russischen Regionen nutzten die Behörden verschiedene Vorwände, um Demonstrationen gegen die Internetzensur und die Sperrung des beliebten Messengerdienstes Telegram zu verhindern. Das berichtet "The Guardian". In den meisten Fällen waren die russischen Behörden demnach erfolgreich: Denn einige Aktivisten beschlossen angesichts des harten Vorgehens gegen Andersdenkende seit dem Einmarsch in die Ukraine keine ungenehmigten Kundgebungen abzuhalten, so "The Guardian". Einige zogen vor Gericht, um die Ablehnung von Demonstrationen durch die Regierung anzufechten, während andere ihre Kundgebungen auf kleinere Treffen in geschlossenen Räumen beschränkten.
+++ 08:14 ISW: Ukrainische Streitkräfte gewinnen Gebiete in Donezk und Charkiw zurück +++
Die ukrainischen Streitkräfte sollen an verschiedenen Orten der Front erfolgreiche Gegenoffensiven durchgeführt haben. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Demnach hat das ukrainische Militär Gebiete bei der Ortschaft Hryshyne im Nordwesten der umkämpften Stadt Pokrowsk in der Region Donezk sowie eine Siedlung im Osten der Stadt Kupjansk in der Region Charkiw zurückerobert. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.
+++ 07:28 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++
Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.287.880 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 940. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem drei Panzer, 30 Artilleriesysteme, drei Flugabwehrsysteme und 1885 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.793 Panzer, 38.638 Artilleriesysteme, 1336 Flugabwehrsysteme und 435 Flugzeuge, 350 Hubschrauber, 190.870 Drohnen, 33 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind.
+++ 06:40 ISW: Russen starten Sommer-Offensive gegen "ukrainischen Festungsgürtel" +++
Russische Streitkräfte haben vermutlich ihre für Frühjahr/Sommer 2026 geplante Offensive gegen den "ukrainischen Festungsgürtel" begonnen. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Die Russen intensivierten ihre Bodenoperationen in Richtung Lyman, um von Nordosten her auf Slowjansk, den nördlichen Rand des Festungsgürtels, vorzurücken. Dies dürfte die Voraussetzungen für einen späteren weiteren Vorstoß auf Slowjansk aus östlicher und südöstlicher Richtung schaffen, so die Analysten des ISW. Zudem schaffen russische Streitkräfte derzeit die Voraussetzungen für verstärkte Bodenoperationen in Richtung Kramatorsk und Kostjantyniwka, um die Offensive gegen den Festungsgürtel von Süden her aufzubauen. Der "ukrainische Festungsgürtel" bezeichnet eine stark ausgebaute Verteidigungslinie der Ukraine im Donbass, die eine rund 50 Kilometer lange Achse von den Städten Slowjansk und Kramatorsk im Norden bis Druschkiwka und Kostjantyniwka im Süden meint. "Es ist unwahrscheinlich, dass die russischen Streitkräfte den Festungsgürtel im Jahr 2026 einnehmen werden, aber sie werden wahrscheinlich einige taktische Erfolge erzielen - allerdings unter erheblichen Verlusten", schreiben die Experten des ISW.
+++ 05:59 Ukrainische Ausstellung in Warschau erinnert an annektierte Krim +++
Im Zentrum für zeitgenössische Kunst in der polnischen Hauptstadt Warschau hat die Ausstellung "Wovon wir sprechen, wenn wir von der Krim sprechen" eröffnet. Hohe Vertreter der polnischen Regierung und der ukrainischen Botschaft in Polen waren Gäste der Eröffnung, wie Ukrinform berichtet. Die Ausstellung zeigt Werke ukrainischer und krimtatarischer Künstlerinnen und Künstler, die sich mit der Krim als Ort der Erinnerung, Identität und des Verlusts nach der russischen Besetzung im Jahr 2014 auseinandersetzten. Ihre Werke liefern persönliche Zeugnisse über Heimat, Exil, Schmerz, Widerstand und Hoffnung.
+++ 03:03 Drohnenangriff auf Kiewer Vorort: Mehrere Häuser beschädigt +++
Bei einem Drohnenangriff in der Region Kiew sind nach Behörden-Angaben mehrere Privat- und Geschäftshäuser beschädigt worden. Der Angriff galt dem östlich von Kiew gelegenen Vorort Brovary. Ein Brand sei inzwischen gelöscht, teilt der Gouverneur der Region Mykola Kalashnyk, das volle Ausmaß der Schäden sei noch ungewiss. Verletzte gebe es bislang nicht.
+++ 02:00 Tote und Verletzte nach russischen Drohnenangriffen +++
Bei russischen Angriffen in der Region Dnipropetrowsk sind laut ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Unter den Verletzten ist ein Kind, wie Gouverneur Oleksandr Ganzha mitteilt. Die Region sei im Laufe des Tages mehr als 30 Mal mit Drohnen angegriffen worden.
+++ 00:08 Ukraine will Angriffe auf Ziele in Russland ausweiten +++
Die Ukraine kündigt an, ihre weitreichenden Angriffe auf "legitime Ziele" im russischen Staatsgebiet auszuweiten. "Dies sind unsere eigenen, ukrainischen Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie, und wir werden sie nicht lockern", schreibt Außenminister Andrij Sybiha auf X. Die Ukraine habe nun die Fähigkeiten, "Ziele Tausende von Kilometern tief im Inneren des Aggressorstaates und in größerem Umfang zu erreichen". Dies untergrabe auch Russlands Fähigkeit, den Terror weiter nach Europa zu tragen und andere kriminelle Regime wie etwa das im Iran zu unterstützen. "Es ist effektiver, die Quellen des Terrors selbst zu zerstören, als die Terrormittel später über dem eigenen Luftraum abzufangen oder auf dem eigenen Boden zu stoppen", ergänzt Sybiha. Mit Blick auf die russische Bevölkerung sagt er: "Je länger Moskau sich weigert, diesen sinnlosen Krieg zu beenden, den es nicht gewinnen kann, desto schlimmer wird es für sie werden."
+++ 22:54 Strom- und Wasserversorgung in Teilen Kiews unterbrochen +++
In Teilen der ukrainischen Hauptstadt ist der Strom ausgefallen. Aufgrund einer Störung im Stromnetz am linken Dnipro-Ufer komme es zu Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung, schreibt die Stadtverwaltung am Abend in sozialen Medien. Die Reparaturarbeiten seien im Gange.
+++ 22:06 Kiew fordert Beschlagnahmung von russischem Erdöl +++
Vor dem Hintergrund eines von Frankreich aufgebrachten Tankers der russischen "Schattenflotte" fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Beschlagnahmung von russischen Erdöllieferungen. "Solange der Krieg andauert, solange die (russischen) Angriffe fortgesetzt werden, muss auch der Druck auf den Aggressor anhalten", sagt Selenskyj in einer Videobotschaft. Kiew arbeitet demnach mit europäischen Ländern daran, dass diese auf Gesetzesebene den Stopp von Öltankern und das Beschlagnahmen von russischem Erdöl gestatten.
+++ 21:41 Zivilisten werden Opfer von Drohnenattacke +++
Die Staatsanwaltschaft von Donezk leitet eine Untersuchung wegen eines möglichen Kriegsverbrechens des russischen Militärs gegen Zivilisten ein. Bei dem Drohnenangriff auf das Dorf Maidan im Bezirk Kramatorsk an diesem Samstag sei ein 63-jähriger Bewohner getötet und vier weitere Zivilisten seien verletzt worden, schreibt die Behörde. Die beiden Frauen im Alter von 65 und 52 Jahren, ein 15-jähriger Junge und ein 30-jähriger Mann, wurden demnach in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Drohnenangriff sollen 35 Wohnhäuser und Autos beschädigt worden sein.
+++ 21:10 Unterhändler beenden Treffen in Florida +++
Unterhändler der Ukraine und der USA haben ihr heutiges Meeting in Florida beendet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff nennt es "konstruktiv". "Wir begrüßen das anhaltende Engagement zur Lösung der offenen Fragen", schreibt er in sozialen Medien. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wollen die Teams morgen erneut miteinander in Kontakt treten, um ihre Bemühungen zur Beendigung des Krieges fortzusetzen. Am wichtigsten sei es zu verstehen, inwieweit die russische Seite bereit ist, den Krieg tatsächlich zu beenden, schreibt er.
+++ 20:31 Geheimdienstmitarbeiter sollen inszeniertes Attentat auf Orban vorgeschlagen haben +++
Die "Washington Post" berichtet über einen angeblichen Vorschlag von russischen Geheimdienstmitarbeitern, um den Wahlkampf in Ungarn zugunsten von Ministerpräsident Victor Orban zu beeinflussen. Mitarbeiter eines russischen Auslandsgeheimdienstes hätten vorgeschlagen, ein Attentat auf Orban vorzutäuschen, um ihm mehr Unterstützung zu verschaffen, schreibt die Zeitung. Diese gibt an, einen internen Bericht für den russischen Geheimdienst eingesehen zu haben, der von einem europäischen Geheimdienst beschafft worden sei. Jedoch sei unklar, ob der Vorschlag in Moskau auf höherer Ebene zur Kenntnis genommen worden sei. "Das ist ein weiteres Beispiel für Desinformation", wird Kreml-Sprecher Dmitri Peskow von der Zeitung zitiert. Fragen habe er zurückgewiesen, heißt es. Orbans Sprecher habe auf eine Bitte um Stellungnahme nicht geantwortet. Am 12. April stehen in Ungarn Parlamentswahlen an. Umfragen sehen Orban derzeit hinter seinem bürgerlich-konservativen Herausforderer Peter Magyar. Die "Washinton Post" erinnert an den Angriff auf US-Präsident Donald Trump im Sommer 2024, bei dem er von einer Kugel gestreift wurde. Danach seien Trumps Umfragewerte gestiegen.
+++ 19:37 Drohne schlägt auf Kita-Gelände ein +++
Im Norden der Ukraine hat es neue Angriffe auf die Gemeinde Sumy gegeben. Eine russische Drohne sei auf dem Gelände eines Kindergartens eingeschlagen, teilt der Stadtrat von Sumy mit und veröffentlicht Fotos von Schäden. Verletzt wurde den Angaben nach niemand, jedoch wird von Gebäudeschäden berichtet.
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