Politik

AfD droht Beobachtung AfD-Landeschef Junge warnt vor Kontakten zu Rechten

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Landeschef der AfD in Rheinland-Pfalz, Uwe Jung, appelliert an seine Parteimitglieder.

(Foto: REUTERS)

Die AfD versucht der drohenden Beobachtung durch den Verfassungsschutz noch entgegenzuwirken. Beim Parteitag in Bingen warnt der rheinland-pfälzische Landeschef Uwe Junge seine Partei vor Verbindungen zur rechtsextremen Szene.

Angesichts einer drohenden Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz hat der rheinland-pfälzische Landeschef Uwe Junge seine Partei vor Kontakten zu Rechtsextremisten gewarnt. "Was für eine bornierte Torheit, die man immer wieder erlebt, auch durch unkluge Äußerungen, dem Gegner auch noch den Verfassungsstrick zu liefern, an dem sie uns mit Wonne aufhängen wollen", sagte Junge beim Landesparteitag in Bingen.

"Wer glaubt, auf dem Ticket unserer AfD persönlich sich profilieren zu müssen, indem er sich mit fragwürdigen Individuen aus dem ultrarechten Lager einlässt, der wird von diesem von Euch gewählten Vorstand und von mir kalt und unnachsichtig zur Rechenschaft gezogen."

Wegen Kontakten zum NPD-Landesvize Sascha Wagner hat der AfD-Landesvorstand zwei Verfahren zum Parteiausschluss auf den Weg gebracht: gegen den aus der Fraktion ausgeschlossenen Abgeordneten Jens Ahnemüller und gegen die frühere Landesvize Christiane Christen. Ahnemüller hatte Kontakte eingeräumt, aber einen rechtsextremen Hintergrund verneint, Christen hatte den Vorwurf zurückgewiesen.

Quelle: n-tv.de, nen/dpa

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