Politik

Wintereinbruch in Dublin Baerbock wartet stundenlang auf Airbus-Enteisung

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Etwas fröstelnd steigt Baerbock schließlich in den Flieger.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wenn das Wetter nicht will, sind alle Menschen gleich. So muss Außenministerin Baerbock stundenlang ausharren, um mit ihrem Regierungsflieger aus Dublin abheben zu können. Wie auf Bildern zu sehen ist, hatte dieser eine ordentlich gefrorene "Nase". Schließlich ändert Baerbock ihre Reisepläne.

Bei der Reise von Außenministerin Annalena Baerbock nach Irland und Großbritannien gibt es zunächst stundenlange Verzögerungen. Auf dem Flughafen der irischen Hauptstadt Dublin müssen die Grünen-Politikerin und ihre Delegation am heutigen Freitag nach einem Wintereinbruch mehrere Stunden lang auf die Enteisung des Regierungs-Airbusses warten. Der eigentlich für 11.30 Uhr geplante Abflug gen Großbritannien verzögert sich immer wieder - dann wird der Besuch bei den Briten letztendlich abgesagt.

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Nase vereist.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf dem Flughafen hatten sich nach örtlichen Medienberichten im Laufe des Tages zahlreiche Flüge verspätet - ebenfalls wegen Problemen bei der Enteisung der Maschinen. In Irland hatte es am Donnerstagabend den ersten größeren Wintereinbruch seit dem Jahr 2018 mit heftigem Schneefall und Minustemperaturen gegeben.

Strategischer Dialog mit London

Baerbock war am Donnerstag zu einem Besuch nach Dublin geflogen. In London wollte sie am Freitagnachmittag mit ihrem britischen Kollegen James Cleverly zusammenkommen. Dieses treffen sagt sie nach Stunden des Wartens dann ab.

"Ich bin sehr traurig, dass James Cleverly und ich gerade gemeinsam entscheiden mussten, unser heutiges Treffen in London erneut zu verschieben", teilt Baerbock mit. "Aber gegen höhere Gewalt kann man nichts tun - und gegen unerwartetes Eis und Schnee in Dublin schon gar nicht", sagt die Ministerin. Am Abend sollte es daher statt nach London direkt zurück nach Berlin gehen.

Beim ersten Treffen im Rahmen des Mitte 2021 vereinbarten deutsch-britischen strategischen Dialogs sollte es dabei neben der Lage in der Ukraine unter anderem auch um die Zukunft des Jugend- und Studienaustausches zwischen beiden Ländern in Brexit-Zeiten gehen. Dieses ist nun verschoben.

Der Strategiedialog war gegründet worden, um mit Großbritannien als wichtigem Partner nach dem Brexit - dem Austritt des Landes aus der Europäischen Union 2020 - eine enge Verbindung und konkrete Kooperationen zu pflegen.

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

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