Politik

Vor der Wahl im Herbst Brandenburger AfD gleichauf mit SPD

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In Brandenburg wird im Oktober ein neuer Landtag gewählt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ginge es allein um die Person des Ministerpräsidenten, brauchte sich Brandenburgs Regierungschef Woidke kaum Sorgen um eine Wiederwahl zu machen. Doch für seine SPD kann sich nur jeder Fünfte im Land erwärmen. Die AfD könnte stärkste Kraft werden.

Die SPD verliert in Brandenburg weiter an Zustimmung: Laut einer Forsa-Umfrage für die "Märkische Allgemeine Zeitung" kommt die SPD nur noch auf 20 Prozent - das sind zwölf Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl 2014. Die AfD liegt mit 20 Prozent gleichauf, dicht gefolgt von der CDU mit 19 Prozent und den Linken mit 17 Prozent.

Die Grünen kommen der Umfrage zufolge auf 12 Prozent und würden damit ihr Ergebnis von 2014 verdoppeln. Die FDP liegt bei 5 Prozent und muss um den Einzug in den Landtag bangen. Damit dürfte die Regierungsbildung nach der Landtagswahl am 1. September schwierig werden.

Laut dem ersten "Brandenburg-Barometer" des Jahres kommt das rot-rote Regierungsbündnis aus SPD und Linkspartei unter Ministerpräsident Dietmar Woidke derzeit nur auf 37 Prozent. Für eine Regierungsmehrheit brauchte es also einen dritten Koalitionspartner. Denkbar wäre ein Bündnis aus SPD, Linken und Grünen, aber auch eine Koalition aus CDU, Linkspartei und Grünen.

Mit der Arbeit von Regierungschef Woidke zeigt sich eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Befragten zufrieden. Insgesamt erhält die Landesregierung nur einen Zustimmungswert von 46 Prozent. Für die repräsentative Umfrage wurden den Angaben zufolge zwischen dem 17. und 20. Dezember 1005 zufällig ausgewählte wahlberechtigte Brandenburger befragt.

Quelle: n-tv.de, jwu/AFP

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